KI braucht riesige Energiemengen - wie soll das gehen?

Episode 13 October 27, 2025 00:34:14
KI braucht riesige Energiemengen - wie soll das gehen?
Gemeinsam mit künstlicher Intelligenz
KI braucht riesige Energiemengen - wie soll das gehen?

Oct 27 2025 | 00:34:14

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Hannes Dollinger Stefanie Krüll Christian Bornmann Uli Kilian Gregor Steinke

Show Notes

In dieser Folge tauchen Hannes, Uli und Chris in ein Thema ein, das oft übersehen wird: den Stromhunger der KI. Gemeinsam diskutieren wir, woher die Energie für Rechenzentren und Modelle kommen soll, welche politischen Entscheidungen jetzt nötig sind – und ob Atomkraft wirklich ein Teil der Lösung ist. Eine ehrliche, kontroverse Folge über Macht, Moral und Megawatt.

Takeaways

 

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Episode Transcript

[00:00:01] Speaker A: Als hätten wir nicht schon genug Probleme mit der KI. Die wird uns die Jobs klauen, unsere Daten klaut sie sowieso, versorgt uns nur noch mit Deepfakes. Im schlimmsten Fall wird sie uns alle noch auslöschen. Und dann kommt jetzt auch noch hinzu, dass die unglaublich viel Energie braucht und unsere Natur zerstört. Das soll heute unser Thema sein. Und ich bin sehr froh, dass ich zum einen Uli da habe, der glaube ich auch etwas besorgt ist um die Energieversorgung rund um die künstliche Intelligenz, oder. [00:00:26] Speaker B: Uli Ja, in der Tat. Hallo Hannes, danke, dass ich dabei sein darf. [00:00:31] Speaker A: Und auf der anderen Seite sitzt der Chris und er Nö, wieso? Ist doch total egal. Vollkommen wurscht, was da passiert. Christian Bornmann, guten Tag. [00:00:39] Speaker C: Das war polemisch, Das müssen wir gleich noch mal aufrollen. Hi Hannes, schön, dass ich dabei sein darf. [00:00:44] Speaker A: Willst du deine von mir zusammengefasste Meinung einmal kurz in Relation setzen? [00:00:49] Speaker C: Ja, aber lass uns erst mal das Problem zusammenfassen. Vielleicht habe ich das ja auch alles falsch verstanden. Also ihr seid der Meinung, die KI verbraucht zu viel Strom oder wie war das? [00:00:58] Speaker A: Ja, das wäre das so in einem Satz zusammengefasst. Aber dass das nicht ganz so einfach ist, das werden wir heute hören. Ich mache mal ein Intro ab und danach legen wir los. OK. [00:01:08] Speaker D: Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt. Was macht das mit uns? Finden wir es heraus. Gemeinsam mit KI. Der Podcast des GMKI e. [00:01:18] Speaker B: V. [00:01:24] Speaker A: Also die Datenzentren, die die KI beheimaten, die verbrauchen Gigawatts. Und um diese Gigawatts aufzutreiben, wird gerade natürlich in den USA, wo die großen Datenzentren stehen, ganz viel diskutiert, wo denn der Strom herkommen soll. Unter anderem will Microsoft wieder anfangen, Atomkraftwerke zu bauen, habe ich wohl gehört. Da ist doch irgendwas mit dem Strom, was wichtig ist, oder? [00:01:53] Speaker B: Ja, die verbrauchen viel zu viel Energie. Und wo soll die ganze Energie herkommen? [00:02:00] Speaker C: Ganz kurz, der Satz war nicht zu Ende, da fehlte mir die zweite Hälfte. Die verbrauchen viel zu viel Energie. Punkt. Ne, da fehlt aber ein Komma, nämlich um für das bisschen Wert, das sie schaffen. Oder warum zu viel? Was meinst du mit zu viel? Wofür? Also was weiß ich, Ich trinke zu viel oder ich esse zu viel von dem Essen und dadurch haben jetzt meine K Kinder keins. Oder ich fahre zu viel Auto und dadurch, was weiß ich, ist die Straße verstopft? Also das ist mir Die verbrauchen zu viel Energie ist für mich keine Aussage. [00:02:31] Speaker A: Also da sind so viele Autos, deswegen ist die Straße verstopft. Ist vielleicht gar nicht das schlechteste Beispiel. Also die Idee oder zumindest einige Leute behaupten, Na gut, Punkt 1 ist, die KI braucht sehr viel Energie. Richtig, Da sind wir uns glaube ich einig oder nicht? Christian, du widersprichst mir. [00:02:50] Speaker C: Ja, ne, ich zucke, weil zu viel Energie für was? Also ich habe ja schon im Vorfeld, habe ich ja schon gezuckt, als das Thema aufkam. Und also ich bin komplett eurer Meinung, dass wir als Menschheit gucken müssen, wie wir kohlendioxidfrei Energie herstellen können und zwar am besten unbegrenzt. Also da ist eine Aufgabenstellung drin, aber wir wissen alle, dass das möglich ist und wenn wir das nicht tun, dann ist das einfach eine politische Entscheidung, das nicht zu wollen. Das heißt, es ist also insofern kein wirkliches Problem, außer wir wollen, dass ein Problem ist und es kann genug Energie geben. Keine Frage. Punkt 1 und Punkt 2 ist, und deshalb hänge ich so an diesem Halbsatz vom Uli dran auch, ist es denn wertvoll, ist es denn gerechtfertigt, diese Energie in diese KI reinzutun? Sprich, kriege ich dafür auch den Wert raus oder vielleicht sogar mehr Wert raus, als die Energie kostet, die ich da rein tue? Und da ist die Antwort ebenfalls ja selbstverständlich. Und ich habe mal so beispielhaft jetzt im Vorfeld mir ein paar Zahlen zurechtgeschoben. Nimm einfach mal, nimm jetzt mal so einen beliebten Use Case, der gerade überall hoch und runter dekliniert wird, Customer Service. So, du hast jetzt zwei Szenarien, ein ohne KI Szenario und einen mit KI Szenario und wir parken mal kurz das Problem, dass da jetzt im Hintergrund potenziell Arbeitslosigkeit steht. Aber du hast da ruft, der hat ein Problem, der spricht mit seinem Callcenter Agent, das Gespräch dauert eine Viertelstunde und er hat irgendwie 15, 20 30 Iterationen Gespräche. Die KI muss komplex sein, da muss Reasoning drin sein, da muss noch ein bisschen, also es ist jetzt nicht eine Billig KI, sondern eine echte, tolles Modell, hochgradig bestückt mit Hardware, damit es auch schön schnell ist, Spracherkennung und so weiter. Dann kostet dieses Gespräch, und ich habe es mehrmals nachrechnen lassen von der KI wohlgemerkt, aber dennoch, da kostet dieses Gespräch an Energie, die in dieses Gespräch reingeht, kostet weniger als einen Cent, was jetzt die Energie angeht, die dieses Gespräch kostet das im Vergleich zu ohne KI, da Kostet dieses Gespräch 42 oder irgendwie sowas. Das bedeutet, was ich sagen will, ist, es ist auf keinen Fall so, dass es jetzt quasi Geldverbrennung ist, da jetzt die KI zu benutzen. Und beides in Kombination, Beides in Kombination, dass wir, wenn wir wollen, auf jeden Fall kohlendioxidfreie Energie erzeugen könnten, Sonnenenergie, Atomenergie und so weiter. Und dass es aber einen positiven Return on Invest gibt. Das macht diese Diskussion für mich kurz. [00:05:44] Speaker A: Also ich bleibe dabei, ich verstehe deinen Punkt total. Also ich versuche das jetzt mal so ein bisschen auf die Spitze zu treiben. Du sagst, naja, wenn die KI die ganze Arbeit erledigt, dann können wir ja in Frankfurt die ganzen Hochhaustürme platt machen, die brauchen wir dann nicht mehr, da sparen wir da Energie, wenn so ein ganzer Bankentower dann irgendwie nicht mehr beheizt werden muss und dann sind wir wieder im Plus. Ja, kann ich nachvollziehen. Aber lass uns doch mal ganz am Anfang anfangen. Die Rechenzentren, die so jetzt geplant werden von OpenAI, von Microsoft und Co. Die entstehen ja gerade Und in diesen Planungen sind die Energie Pläne eben auch mit drin. Das heißt, da müssen auch Energie, sagt man, Kraftwerke gebaut werden, die gibt es halt noch nicht. Und das allein ist für mich erstmal schon mal eine Sache, die nicht ganz unproblematisch ist, denn eine Firma wie Microsoft möchte die Energie haben, aber Energiepolitik ist Bundeslandespolitik. Also da schaltet sich dann mindestens schon mal das nötige Land, die USA oder bei uns Deutschland, wie auch immer, mit ein. Und das muss ja erst mal geklärt werden. Das sehe ich jetzt auch nicht ganz unproblematisch, oder? Also zumindest müsste man da vielleicht anfangen. [00:06:56] Speaker B: Und dazu muss man direkt sagen, dass halt du kannst nicht einfach jetzt ohne Ende Solar und Windenergie dahin stellen, weil das ja eine intermittent, ich weiß nicht wie das Deutsch heißt, aber eine Energieversorgung ist, die eben nicht die ganze Zeit ins Stromnetz einspeist, sondern eben mal mehr, mal weniger. Und deshalb brauchst du halt etwas, was konstant liefern kann, während du langsam die anderen halt alle aufbaust. Und dann sind wir halt bei Atomkraft oder Gas oder Kohle oder sowas. [00:07:25] Speaker C: Ja, also ich bin da, sorry, da bin ich, da bin ich dann machen wir halt Atomkraft oder erfinden Kernfusion oder whatever. Oder ich meine, ich habe von der Sonne gehört, dass die sich so immer um die Erde drum dreht. Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber oder andersrum, eins von beiden. Aber das heißt, es scheint ja nicht immer überall gleich, sondern das heißt, wir müssen irgendwas Kluges überlegen, wie wir das für ein paar Stunden, whatever. Also ich sage ja nicht, dass das heute funktioniert und wir morgen genug Strom haben. Ich sage nur, die Menschheit hat schon ganz andere Probleme gelöst und wenn wir wollen, dann ist das kein, das ist keine Herausforderung. [00:07:58] Speaker B: Ja, die, die, der Strom wird aber jetzt jetzt schon direkt benötigt, deshalb können wir uns nicht großartig was überlegen, sondern müssen halt derzeitige Technologien nutzen und dann sind wir bei Atomkraft und bei Gas und bei Erdöl und dann aber wieder mehr CO Emissionen, die wir gerade versuchen zu verringern bzw. Bei Atomkraft, da muss ich ja recht geben. Also bei Atomkraft kann man, da ist halt kein CO Ausstoß, aber das dauert ziemlich lang, so ein Atomkraftwerk zu bauen. Ich weiß nicht, ob die, ich glaube, die haben noch ein paar in der Hinterhand, die die abgeschaltet haben oder irgendwie sowas. Aber ich glaube, das würde auch erstmal ein paar Jährchen dauern, bis die an den Start kommen. [00:08:37] Speaker C: Ja, aber auch das wieder, sorry, dann müssen wir halt eine gesetzliche Regulierung machen und dann wird halt der Strom, der in Rechenzentren geht, da kommt halt noch die Zusatzsteuer drauf, um den teuer zu machen, damit halt die Transakt, die ich gerade besprochen habe für die Callcenter Unterhaltung nicht mehr einen Cent kostet, sondern 10 Cent. Also wird jetzt den Business Case für den KI Fall überhaupt nicht verschlimmern, aber wird den Strom halt. Also was ich sagen will ist, das ist wirklich jetzt, das ist kurze Diskussion, das machen wir an einem Nachmittag irgendwie, dann haben wir da eine gute Lösung gefunden, die dafür sorgt, Hannes, ich spüre, was du als nächstes sagst, die dafür sorgt, dass Nicht Lieschen Müller, 78 alleinerstehende, alleinstehende Oma, jetzt nicht ihren Strom abgeschaltet bekommt, weil nämlich der reiche Elon von nebenan leider den ganzen Strom braucht, um seine KI zu befüttern. Das kriegen wir ja alles geregelt. [00:09:34] Speaker A: Das kriegen wir bestimmt geregelt. Also wollen wir mal ein paar Ängste ausklammern. Also die Angst dass wir selber ohne Strom dastehen, weil die KI alles zieht. Das gab es in der Matrix, also in dem Film, da werde ich jetzt auch persönlich keine Angst vor. Das können wir eigentlich streichen wahrscheinlich, dass wir sehr, sehr viel Strom benötigen, grundsätzlich auch in Zukunft, nicht nur für die KI, sondern immer mehr, dass wir das irgendwann durch Solar lösen können, oder? Aber ich weiß nicht, ob ihr es gelesen habt, die Deutschen haben in ihrem, nicht im Koalitionsvertrag, aber die haben irgendwo verkündet, sie wollen die ersten sein, die ein Fusionskraftwerk auf die Beine stellen. Natürlich, ich mag das Fusionskraftwerk, Seit ich früher SimCity 2000 gespielt habe, da war diese kleine Städte Simulation. Und wenn man die Stadt irgendwann ein bisschen in die Zukunft gebracht hat, dann wurde das Fusionskraftwerk freigeschaltet und dann hatte man keine Energieprobleme mehr. Und seit das Spiel Ende, der er irgendwie aktiv war, warte ich auf dieses Fusionskraftwerk und bin auf jede Nachricht irgendwie gespannt. Wird unsere Probleme lösen. Wir werden unsere Energieprobleme lösen, aber halt eben noch nicht morgen oder an einem Nachmittag. Lieber Christian, da gibt es ja auch. [00:10:52] Speaker B: Den lustigen Spruch, dass gerade bei Fusion, Fusionskraftwerk ist immer genau 20 Jahre entfernt und jetzt haben die auch, das machen die schon seit 60 Jahren oder sowas, diese Prognose. Und jetzt finde ich auch lustig, dass die haben in ihre Agenda 2040 reingeschrieben, also Fusion um Bytes at 2040 und das ist auch wieder verdächtig lang, jetzt 15 Jahre, zumindest mal eine Zahl dran gehängt. Aber ja, aber ich habe mal eine Verständnisfrage. [00:11:27] Speaker C: Also wir gehen aber doch schon davon aus, dass die Autos elektrifiziert werden, oder? Ja, okay, da habe ich mal kurz auch noch mal ein bisschen gerechnet. Wenn du jetzt alle Autos, ich spreche jetzt nur von Deutschland, wenn du alle Autos, die in Deutschland auf der Straße unterwegs sind, elektrifiziert, dann wird das einen zusätzlichen Strombedarf auslösen von, Achtung, circa 120 Terawattstunden pro Jahr. [00:12:00] Speaker A: Okay, das ist ziemlich viel. [00:12:02] Speaker C: Das ist ziemlich viel. Wenn wir den Rechenzentrum Strombedarf verdoppeln, was glaube ich so ungefähr die Prognose ist, dann wird das einen zusätzlichen strombedarf von ungefähr 17 Terawattstunden erzeugen. Das bedeutet, ihr zuckt jetzt bei, oh nein, wir brauchen 17 zusätzliche Terawattstunden, aber ihr habt überhaupt kein Problem damit, dass wir eigentlich 120 Terawattstunden, also sagen wir ungefähr das Achtfache sowieso brauchen für Autos. Ich will jetzt die Folge nicht umbiegen. Oh, machen wir jetzt elektrische Autos oder nicht? Aber ich wollte nur sagen, ein Verhältnismäßig ist glaube ich, das Rechenzentrumsthema ist ein Gruß aus der Küche. [00:12:51] Speaker A: Hast du recht. Aber wir wollen ja beides. Also wir wollen die Energiewende schaffen, wir wollen auf erneuerbare Energien setzen, wir wollen möglichst wenig CO ausstoßen, wir wollen Elektroautos und wir wollen immer mehr KI haben. So, dann ist, sorry, dann ist die KI vielleicht einfach nur die Sahnekirsche. Kriegt die dann trotzdem noch genug Energie. [00:13:14] Speaker B: Und auch wieder dasselbe Problem mit, wenn du genug Solar und sowas alles hast, die Elektroautos, die lädst du nachts auf, die steckst du mal irgendwann an oder zwischendurch steckst du die an und dann laden die sich die Datenzentren. Die brauchen halt konstant diesen Strom, den du da angibst. Das heißt, das ist eine ganz andere Art und Weise der Stromziehung. [00:13:37] Speaker A: Ja, wobei ich jetzt sagen würde, die erwarteten 500 Millionen Elektroautos auf der Welt, die werden auch rund um die Uhr irgendwo mal am Stecker stecken. [00:13:44] Speaker B: Ja, aber das stimmt. Aber was ich da wirklich sagen will, ist, diese Zahl, die der Christian genannt wird, die reduziert sich dadurch arg bei den Autos, weil es halt mal hier ein bisschen Strom, mal da ein bisschen Strom ist und nicht konstant. [00:13:54] Speaker C: Es verteilt sich durch die Aufladerei. Okay, jetzt habe ich. [00:13:59] Speaker A: Im besten Fall lädt man Elektroauto natürlich mit meinem Solarstrom vor der Haustür. Und zwar, ja, wie wir Elektroautos in die Städte bringen wollen, das ist nochmal ein ganz anderes Thema, Aber das müssen wir heute nicht diskutieren. Heute geht es um die Energie für die KI. Und da gibt es eine Theorie, die besagt, naja, auch wenn die Modelle jetzt vielleicht in Zukunft noch mal ein bisschen effizienter werden, aber wir werden massiv hochskalieren und immer weitermachen und immer weitermachen. Und gerade auch die großen Firmen werden so viel weiter KI anbieten können, bis sie eben an die Kapazitäten des Stroms stoßen, weil wir gar nicht sagen, wir müssen nur einmal verdoppeln und dann haben wir alle genug, sondern wir wollen immer mehr und wir wollen immer mehr automatisieren. Wir wollen immer mehr KI überall einbauen, dass wir dann doch irgendwie an die Grenzen kommen, bis wir den Strom gebaut haben oder nicht. [00:14:56] Speaker B: Also ja, werden wir. Ich frage mich, wie sieht das denn aus für den Otto Normalverwender? Also es heißt dann einfach nur, dass der Fortschritt eben nicht so schnell vorangehen kann. Das ist ja das, was du gesagt hast, Hannes, der KI Fortschritt, weil es ist normal begrenzt durch Energie und durch Hardware und so weiter. Ja, aber das heißt dann eben. [00:15:19] Speaker C: Dass. [00:15:19] Speaker B: Wir einfach nicht so schnell die KI so weiträumig und permanent einsetzen können, wie wir das vielleicht gerne hätten. [00:15:26] Speaker A: Genau, richtig zusammengefasst. Und dann kommt aber der Punkt, dass wir vielleicht doch schneller machen wollen und dann müssen wir diese ganze Energieausbau noch weiter priorisieren und da wieder noch mehr investieren und den Staat noch ein bisschen mehr triezen, uns da irgendwie die Möglichkeiten zu geben, noch ein Kraftwerk zu bauen. Ob wir jetzt Atomkraft in Deutschland wieder haben werden oder ob das Fusionskraftwerk dank KI irgendwie zehn Jahre früher stehen kann, weiß ich nicht. Aber zumindestens bleibe ich dabei. Es ist ein großes Thema, nicht nur für die großen Konzerne, die das gerne hätten, sondern eben dadurch auch für den Staat und damit natürlich auch für uns und uns Steuerzahler. [00:16:06] Speaker C: Wie könnte man das denn lösen? Da bin ich bei dir. Normalerweise, was ja passieren würde in jetzt in marktgetriebenen System ist, der Strom wird immer mehr gebraucht und gebraucht, wie jetzt bei Öl halt. Was weiß ich, da bricht irgendeine Lieferkette zusammen und schwupps kostet das Benzin auf einmal doppelt so viel oder sowas. Das würde ja dann konsequenterweise jetzt bei Strom auch passieren, wenn es danach geht, dann schaltet Microsoft hier in Düren da hinten irgendwie so ein Ding an und schwupps auf einmal kostet Der Strompreis in Nordrhein-Westfalen ist auf einmal doppelt so hoch oder sowas. Das geht natürlich nicht. Also lass uns doch mal überlegen, wie würde das, was würde denn jetzt passieren? Die machen da immer mehr, die packen da drauf. Was machen wir denn da? [00:16:42] Speaker A: Jetzt fällt mir gerade vielleicht was Schönes ein. Wie wäre es denn, wenn die großen Firmen, die darauf bauen, dass sie ihre KI weiter ausbauen, uns Solarpaneele schenken und sagen, naja, bau die auf dein Haus, Wir sorgen für die Infrastruktur, die wir durch staatlichen Ausbau oder durch private Investitionen nicht so gut hinkriegen und machen so natürlich den Strommarkt für alle besser, breiter, sicherer und wir nehmen uns unseren Teil davon ab. Also doch was, oder? [00:17:13] Speaker B: Das hört sich super an, wenn man da gute, weiß ich was Druckmittel hat, um die großen KI Unternehmen da auch sich verpflichten zu lassen. Ich habe nur das dumme Gefühl, dass die vielleicht so viel Macht in der Hinterhand haben, dass sie einfach sagen, nö, keine Böcke drauf, gib mir mal die Energie anderweitig. Oder du musst ja halt mitzahlen, der kleine Mann. Also ich meine, ich habe keine Ahnung, wie das dann praktisch aussehen soll. Die Idee ist super, aber wie lässt sich das umsetzen, wenn die ganzen großen KI Unternehmen Lobbying machen und dann das halt nicht. [00:17:53] Speaker A: Ja, da triffst du genau den Kern des Problems, weil es natürlich nicht so ist, dass die großen Firmen irgendwas zu verschenken haben. Und genau wie du gesagt hast, die haben Lobbyisten und irgendwie Kontakte in die Politik und versuchen natürlich auf allen Wegen irgendwie ihr Bestes rauszuholen. Kennt ihr die Geschichte von den Mandelfarmen in Kalifornien? Ne, ich krieg's nicht ganz zusammen, aber so ungefähr grob müssen wir jetzt glauben, dass es so ist. In Kalifornien meint ja diese großen Feuer diesen Sommer, da war große Waldbrände, weil das ganze Land viel zu trocken ist, unter anderem deswegen, weil die Wasserversorgung dort zumindest zu Teilen privatisiert wurde und zwar an die großen Betreiber großer Farmen und großer Felder von Mandelbäumen, die natürlich sehr viel Wasser brauchen. Und so war tatsächlich an einigen Stellen das Wasser zum Löschen nicht verfügbar, weil es in privater Hand lag. Und das darf natürlich mit Strom nicht passieren. [00:18:55] Speaker B: Ja, geil. Ja, cooler Vergleich. [00:18:59] Speaker A: Jetzt sind wir wieder an dem Anfang, wo ich eben gesagt habe, nein, nein, Oma Lieschen wird ihren Strom nicht abgedreht kriegen und ich glaube auch so schlimm wird es nicht. Aber trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass die Unternehmen nicht immer in unserem Sinne handeln, sondern vielleicht dann doch eher in ihrem Sinne. [00:19:16] Speaker B: Und ich meine, die große Hoffnung jetzt, um nochmal auf das Thema, wie können wir jetzt schneller Sachen entwickeln, zurückzukommen, also die große Hoffnung ist natürlich, dass die KI bei der Entwicklung zum Beispiel von Fusionskraftwerken eben helfen kann. Und wenn es natürlich dazu führen kann, dass die KI die 20 Jahre auf 5 Jahre verkürzt oder sowas, ja, dann wäre das natürlich wieder ein Argument für KI und um da Strom reinzustecken. Nur es wäre mal interessant irgendwie zu wissen, wann denn dann mal die Durchbrüche der KI kommen, dass die mal wirklich bahnbrechend neue Forschung und Entwicklung wirklich machen. [00:19:58] Speaker C: Vielleicht kommt da meine tiefe innere Entspannung auch daher, dass ich der Auffassung bin, unser System ist halt auf eine gewisse Kurzfristigkeit getrimmt. [00:20:09] Speaker A: Wahrscheinlich sind das einfach zwei Probleme, die gerade so ineinander schneiden. Also jetzt zumindestens in Deutschland, aber ich glaube genauso in den USA, wo wir gerade vor dieser Energiewende stehen und sagen, naja, wir müssen auf die erneuerbaren Energien um und wir müssen weg von CO und haben da vielleicht auch ein bisschen einfach diese grundsätzliche Angst, oh, es wird erstmal irgendwie knapper oder es ist Problem oder wir müssen umbauen und jetzt kommt auch noch dieser Riesenverbraucher KI dazu. Und wenn ich euch jetzt und vor allem dich, Chris, richtig verstehe, dann ist es vielleicht wirklich eine etwas unbegründete Angst, weil die Entwicklung der Treiber ja vielleicht auch einfach dazu sorgt, wenn man das mal umdreht, dass wir eine ganz hervorragende Energieversorgung haben werden und bei den Gigawatt und Terawatt, die die KI braucht, ist für alles andere gesorgt. [00:20:59] Speaker C: Also ich sehe es also irgendwie so, ich bin da wirklich total optimistisch. Also gerade wenn man sich die jüngeren Krisen anguckt, wo dann auf einmal auch unser freiheitlich demokratisches System in sehr, sehr, sehr kurzen Zeitraum auf einmal in der Lage war, sehr konkrete Lösungen für echte Probleme zu finden, wo man sonst sagt, da brauchen wir Jahrzehnte für irgendwie Thema Corona, Thema ups, wir kriegen gar kein Gas mehr aus Russland, was machen wir denn jetzt bloß? Ich sage jetzt mal so, kann man drüber streiten, Aber da hat sich das System ja als sehr robust erwiesen. Und ich glaube, manchmal ist es so, dass wir vielleicht auch einfach den Arschtritt brauchen. Also vielleicht ist es sogar so, dass es so sein muss, dass jetzt irgendwann Microsoft hier in Nordrhein-Westfalen beim Ministerpräsidenten anruft. Und okay, Alter, wir haben da jetzt ein schönes Rechenzentrum hingestellt, Wenn du willst, dass wir jetzt hier auch wirklich Business bei euch machen, dann brauchen wir jetzt Studien und dann werden die halt einen Deal machen und sagen Ja, okay, dann was weiß ich, dann kriegt halt jetzt ein Kraftwerk dahingestellt, schneller als sonst. Ich habe keine Ahnung, das ist jetzt super naiv, was ich gerade gesagt habe, aber vom Prinzip her bin ich sicher, dass wenn wir den politischen Druck spüren, weil es wirklich notwendig geworden ist, dann werden wir das auch machen. Und zum Glück ist es technisch kein Problem. Es wäre schlimmer, wenn es andersrum wäre. [00:22:15] Speaker A: Ja, und ich glaube auch dafür habe ich ein gutes Beispiel und dann einen, haha, vielleicht einen neuen Akteur, der ins Spiel kommt. In Brandenburg steht doch die Tesla Fabrik und die ist dahin gebaut worden, Versprechen großer vieler Arbeitsplätze, braucht aber auch unmenschlich viel Strom und aber auch ganz viel Wasser. Und die Bürger, die da wohnen, die haben zum einen keine Lust, dass denen da so eine Fabrik vor die Nase gestellt wird und die haben auch keine Lust, dass da ganz viel von deren Strom und Wasser und Energie verbraucht wird. Die sind auf die Barrikaden, fangen da an zu rebellieren und zu randalieren vor dieser Fabrik. [00:22:49] Speaker C: Ist das jetzt ein Argument dafür oder dagegen? [00:22:51] Speaker A: Warte, hilf mir kurz, ich bin mir gerade nicht sicher. Es ist auf jeden Fall ein Fakt, ob die Leute da unbesorgt oder doch besorgt sein können, dass sie da diese Fabrik vor die Nase gestellt haben. Auf jeden Fall waren sie sehr aufgebracht. [00:23:04] Speaker C: Ja, aber das ist ja wie immer. Ja, wir brauchen ja den Klimawandel, den Klimawandel, wir brauchen den Stromwandel und wir müssen hier erneuerbare Energien zu machen. Ja, okay, aber warte mal, da müssen wir die Stromleitung von Norddeutschland, wo der Wind ist, in den Süden legen, wo die Industrie ist. [00:23:19] Speaker A: Ja, weil die Bayern bloß keine Windräder haben wollen. [00:23:22] Speaker C: Bloß, wir wollen keine Windräder haben. Also wir wollen nichts sehen, wir wollen keine Stromkabel, wir wollen das alles nicht werden einfach nur gerne grünen Strom. Also das ist so ein bisschen so. Verstehe ich total, total menschlich, aber das funktioniert halt nicht. [00:23:36] Speaker B: Aber was sagst du denn, den weiß ich wie viel Hunderten oder tausenden Menschen? Ja, ist eine kleine Anzahl an Menschen, aber die müssen ja tatsächlich damit leben bzw. Müssen dann. Also was passiert mit denen, wenn die eben nicht mehr das Wasser gewohnt sind, was sie hatten und nicht mehr den Strom oder dafür mehr zahlen müssen oder eben ansonsten Umweltschäden dadurch entstehen. Was machst du dann mit denen? Was erklärst du denen? Wie erklärst du denen das? [00:24:06] Speaker C: Das war jetzt eigentlich nicht das Beispiel, weil die hatten auf einmal eine Fabrik im Vorgarten stehen oder auf einmal musst du aus deinem Fenster off Windrad gucken oder hast ein Stromkabel irgendwie ein paar. [00:24:16] Speaker A: Hundert Meter entfernt oder ständig tote Tauben im Garten liegen, weil die über deinem Haus an den elektrischen Wellen krepieren oder sowas. [00:24:23] Speaker C: Und den Uli, denen würde ich sagen, sorry Leute, es geht nicht alles, also Ende. Also wenn wir jetzt, wenn jeder, wenn jeder Bürger zu jedem Thema immer ein Veto hat, dann werden wir ungefähr da rauskommen, wo wir gerade rauskommen und nämlich nirgendwo hin. Und sorry, hier müsste dann irgendwann auch die Mehrheitsmeinung im Zweifelsfall die einzelnen Leute leider überstimmen. Es geht nicht anders. [00:24:51] Speaker A: Ja, das ist auch wieder eine grundsätzliche Diskussion. Und da ist dann auch die Frage, ist das ein Problem bei uns, wo eigentlich jeder das Recht hat, noch mal dagegen zu klagen und dann verschiebt sich das nochmal um drei Jahre. Ist das ein Problem in USA, wo im Zweifel einfach schneller gebaut wird oder ist es ein Problem in China, wo die Leute einfach enteignet werden und dann wird denen das dahingestellt? Das kann man auch aus verschiedener Perspektive sehen. In Deutschland hätte ich da jetzt auch, glaube ich, weniger Angst. Da hätte ich auch eher das Gefühl, da muss man auch sagen, hey Leute, wir wollen Fortschritt, irgendwo müssen wir das Ding halt hinstellen. [00:25:24] Speaker C: Wie mit dem Rettungsboot. Also im Rettungsboot sind so und so viele Sitzplätze, da können wir jetzt 100 Mann, warst du 10 Sitzplätze, jetzt springen 100 Mann rein, weil alle denken, ja, aber wir haben alle das gleiche Recht. Ja, das stimmt, aber dann werden halt einfach alle ertrinken. Also es ist irgendwie so, das funktioniert so nicht. [00:25:40] Speaker A: Einen letzten Punkt habe ich noch offen. Neben der Energie, also neben dem Strom, den wir jetzt mehr oder weniger geklärt haben, höre ich oft das Argument, ja, diese Zentren, die brauchen sehr viel Kühlung, die brauchen sehr viel Wasser. Natürlich ist es so, dass eine unglaubliche Menge an Wasser überhaupt erst mal dahin geraten muss. Das heißt auch da, das ist wieder ein riesen Infrastrukturprojekt. Also wenn du wirst halt keine großen, großen Zentren da bauen können, wo nicht sowieso eine gute Wasserversorgung ist. Das heißt, erstmal ist das eine Grundvoraussetzung, dass du das da hinbauen kannst und dann ist es eine große Investition in die Infrastruktur und auch wieder was, was potenziell Auch das haben wir aus deutscher Sicht vielleicht gar nicht so sehr auf dem Schirm, Aber auch da gibt es die Mandelbäume in Kalifornien in privater Hand, so eine Wasserversorgung nicht unbedingt immer nur Gutes ist. Und in den USA gibt es Beispiele für Industrien, die einfach Wasserversorgung ruiniert haben für tausende Menschen. [00:26:42] Speaker C: Ja, ich finde auch private Hand, also bei solchen Themen nicht gut. Also ich meine, guck dir mal hier den Bahnverkehr in England an. Also der ist nicht besser geworden durch Privatisierung, sage ich mal vorsichtig. Das ist also. [00:26:59] Speaker B: Die Bahn in England ist viel besser als in Deutschland, mein Freund. Aber Hammer. Aber egal. [00:27:06] Speaker C: Weiter. Ich glaube, ich würde das Thema so zusammenfassen, oder so sortiert sich das bei mir im Kopf. Das ist ein wundervolles Beispiel für eine Situation, wo wir jetzt nicht im Klein Klein irgendwie hängen bleiben können, sondern wo wir als Gesellschaft uns klar machen müssen, was ja eigentlich auf dem Spiel steht und dass wir das nur im Konsens, aber auch mit Zugeständnissen von allen lösen können. Und was mir jetzt gerade durch den Kopf ging, während ich dir zuhörte, Hannes, war Manometer. Jetzt reden wir über oh, das ist aber ein großes Infrastrukturprojekt. Ja, ja, stimmt. Fühlt sich für mich auch an. Aber früher, früher haben die gesagt, scheiße, wir müssen auf den Mond fliegen und zwar als erstes und hatten überhaupt kein Problem damit, zehn Jahre lang alles da reinzustecken, dass man auf dem Mond fliegen konnte. Und man hat es dann am Ende auch gemacht. Und heute reden wir darüber ja, aber das Windrad, das sieht jetzt nicht so schön aus und da ist auch ein Vogel noch und so. Ich glaube, dass wir nur nach vorne denken können. So funktioniert der Mensch, der ein einziger Eingriff in die Natur ist. Der funktioniert nur so. Wir machen was, weil wir denken, okay, das ist jetzt das Richtige, was wir machen sollten. Dann stellen wir fest, scheiße, das hat ja Nebenwirkungen. Und dann machen wir was, um die Nebenwirkungen irgendwie zu mitigieren. Und dann stellen wir fest, dass das der Eingriff gegen die Nebenwirkungen wieder neue usw. Und das entwickelt sich weiter und weiter und weiter. Aber gleichzeitig gibt es immer, immer, immer größere Fortschritte, immer mehr Leute sind gesund, satt und so weiter. Das heißt also trotzdem bewegt es sich ja nach vorne. Und ich glaube, das ist die einzige Chance, die wir haben. Also jetzt zu oh, mach mal besser mal nichts, weil könnte ja irgendwie doof sein, ist keine Option. Funktioniert nicht. [00:28:44] Speaker A: Ja, damit sind wir glaube ich wieder bei deinem einem deiner Ausgangsargumente. Also wir gehen davon aus, das kriegen wir alles hin. Wir gucken nach vorne. Das heißt, diese ganze Argumentation, die hohen Energiepreise oder die hohen Energiekostenaufwendungen und auch die Umweltbelastung und so, finden wir nicht so relevant, weil wir den Nutzen von KI sehen. Ist das Thema jetzt gerade in den Medien der breiten Öffentlichkeit auch ein Thema von Leuten, die vielleicht noch so ein bisschen abgeholt werden müssen, die dieses große Bild, was wir von KI haben, noch nicht haben und einfach nur irgendwie diese blöde Technologie sehen und die blöden Konzerne, die wieder sich alles rausnehmen. Und warum machen die das denn mit so viel Energie? Kann das sein? [00:29:33] Speaker C: Also ich nehme das nicht als große Diskussion wahr. Zumindest die Leute fangen an, sich Sorgen zu machen über huch, was ist eigentlich mit meinen Jobs, mit meinem Job oder werden meine Kinder eigentlich irgendwie einen Job haben oder oder irgendwie sowas. Aber die Frage wie wird der Strom in zwei Jahren zehnmal so viel kosten, weil es nicht mehr genug gibt wegen dieser verkackten, wegen dieser KI, höre ich seltenst. [00:30:00] Speaker B: Ich weiß nicht, also ich habe das schon des Öfteren gehört, aber das kommt immer irgendwie aus einer Richtung, kommt mir vor, dass wenn Leute halt grundsätzlich etwas gegen KI haben, aus welchem Grund auch immer, ob es jetzt einfach nur Berührungsängste sind oder einfach eine negative Einstellung, die greifen dann ja nach jedem Strohhalm irgendwie um Argumente gegen die KI zu machen. Und dann kommt relativ am Ende normalerweise das Energieproblem. Jetzt sind immer solche Energiefresser und das muss ich schon sagen, da waren schon ein paar dabei. [00:30:40] Speaker A: Ja, ich würde auch sagen, eine Diskussion ist es grundsätzlich schon. Und ja, also dann rufe ich jetzt auf zum Schluss Plädoyer. Wir sind uns nämlich eigentlich fast einig, dass wir das Thema gar nicht so schlimm finden. Was raten wir den Leuten? Die sagen, ja, aber die KI und die Energie und das wird uns alle noch irgendwie. Was sagen wir denen? Also Christian Argument, dass die KI durchaus einen höheren Nutzen hat, das greife ich jetzt mal auf. Nimm das als erstes, damit du dir was Neues ausdenken musst und sagt, klar, so eine KI, die berechnet uns neue Materialien, optimierte Verteilung von Energie, also von Kraftwerken, die kann das alles berechnen und kann uns durch ihre Leistung, durch ihren Wert tatsächlich auch sehr viel potenzial zu Einsparung, Optimierung, neuer Forschung geben. Und wenn wir dem ganzen vertrauen, stehen wir vielleicht in zehn Jahren da und haben eine ganz hervorragende Energieversorgung dank KI. [00:31:39] Speaker C: Ja, lass uns die Challenge annehmen und dafür sorgen, dass wir jetzt saubere Energiequellen so erschließen, dass das hier funktioniert. Auf jeden Fall. [00:31:53] Speaker A: Uli, was sind die letzten Stolpersteine, die wir noch aus dem Weg räumen müssen? [00:31:57] Speaker B: Ich weiß nicht, Stolpersteine gab es. Also ich bin über vieles gestolpert, aber aus anderen Gründen. Und ich glaube, wir haben größere Probleme als die Energieversorgung der KI und zwar auch größere Probleme in Bezug auf KI. Also deshalb fände ich es gut, wenn die Hörer hier, wenn die wirklich noch ein gutes Argument haben in Bezug auf Energie gegen KI, dann würden wir das gerne hören, würde ich sagen. Aber wenn das nicht der Fall ist, dann würde ich doch auch sagen, dass das mit der Energie ein Problem ist, was sich hoffentlich lösen lässt. Natürlich grundsätzlich haben wir ein Energieproblem, aber die KI ist da jetzt auch nur ein Tropfen und der das Fass nicht zu überlaufen bringt, glaube ich. [00:32:48] Speaker A: Ja, ein sehr guter Aufruf. Also ich kann das nur noch mal wiederholen. Schreibt uns, wenn ihr uns widersprechen wollt. Da haben wir großen Spaß dran. Möchten das gerne auch mit uns im Podcast hier diskutieren oder auf einer der Veranstaltungen, die wir machen. Der GMKI ist da sehr aktiv, GMKI org oder per E Mail an podcastmki org. Mit diesen Worten würde ich das Energiethema fast schon zumachen. Aber ich glaube, ich gebe das letzte Wort dem Chris. [00:33:18] Speaker C: Ich habe eine Abschluss Quizfrage für euch. Wie viele Städte müsse man denn abschalten, den Strom, um den zusätzlichen Energiebedarf von Deutschland vermutet in 2030 zu lösen? Und lass uns nicht hier mit so kleinen Dörfchen anfangen, sondern Großstädte. Wie viele Großstädte müsste man denn abschalten, den Strom abschalten ohne Ausbau, um genug Strom für die KI zu haben? [00:33:44] Speaker A: Hast du die Antwort dafür? [00:33:46] Speaker C: Möglicherweise? [00:33:47] Speaker A: Dann rufen wir das jetzt hiermit aus. Wer die erste E Mail mit einer richtigen Antwort schickt, der gewinnt einen GMKI Kaffeebecher. [00:33:55] Speaker C: Wow, okay, prima. [00:33:58] Speaker A: Und wir hören uns dann nächste Woche wieder mit einem neuen Thema rund um KI, was wir gerne diskutieren. Ich sag bis dahin Tschüss und auf Wiedersehen. [00:34:07] Speaker B: Tschüss Hannes, danke. [00:34:09] Speaker C: Ad.

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