Episode Transcript
[00:00:00] Speaker A: Ich habe meine Frau schon mal vorgewarnt, also das kann vielleicht noch ein Jahr dauern oder so, aber irgendwann werden wir so einen humanoiden Roboter zu Hause haben, der dann die Teller spült und die Spülmaschine ausräumt. Und ich habe gute Chancen, dass das durchgeht, weil ich habe auch schon so einen Staubsaugerroboter zu Hause angeschafft. Meine Frau war voll dagegen und jetzt liebt sie ihn. Also habe ich einen.
[00:00:16] Speaker B: Gut.
[00:00:17] Speaker A: Wie sieht das bei euch aus? Freut ihr euch auf Roboter? Chris Martin, Hallo.
[00:00:21] Speaker C: Hallo.
[00:00:22] Speaker B: Hi Hannes. Ja, ich glaube, ich brauche etwas mehr Überzeugungsarbeit.
Wir sind noch in der Wir brauchen einen Thermomix Nachbereitung und von daher schiebe ich das Thema Roboteranschaffung noch ein bisschen vor mir her.
[00:00:33] Speaker A: Ja, aber der wird die Wäsche falten können. Hallo, Klar.
Also ich merke schon, wie es bei dir.
[00:00:40] Speaker C: Martin, Ich bin skeptisch. Die Staubsaugerroboter Evolutionsstufe, die ich mitgenommen hab, war Ich habe einmal den Akku gewechselt, weil er Fritte war. Es war glaube ich kein Lithium Ionen Teil, sondern noch so ein Nickel Cadmium Ding und war eigentlich alles gut, aber dann war der Akku wieder nicht mehr am Leben und das Gerät war so semi clever, Da habe ich mir geschworen, ich kaufe nie mehr die erste Generation.
[00:01:10] Speaker A: Das ist ein guter Punkt, weil da werden wir heute auf jeden Fall auch drüber reden, was die erste Generation von erstehbaren Robotern tatsächlich jetzt irgendwie zumindest per Internetseite verspricht.
Ich habe jetzt zur Vorbereitung mal geguckt, was denn so die Staubsaugerroboter von heute können. Also runden Dinger, das ist total abgefahren. Da fährt das Ding zu seiner eigenen Station zurück, weil es gemerkt hat, nach dem Parkett muss es jetzt die Fliesen putzen, wechselt die Wischmops und hat sogar einen kleinen Greifarm, der dann rausfährt und die Schuhe wegräumt. Also das Ich finde es ja geil, aber wir reden heute mehr so über humanoide Roboter. Das heißt, die, die dann auch wirklich die Treppe hoch und runter kommen und aussehen wie ein Mensch und meinen kleinen Sohn erschrecken. Ich mach mal Intro ab und dann geht's los. Ist nämlich ein echt spannendes Thema.
[00:01:56] Speaker C: Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt. Was macht das mit uns?
Finden wir es heraus, gemeinsam mit KI, der Podcast des GMKI e.
[00:02:06] Speaker B: V.
[00:02:11] Speaker A: So, also Roboter bei uns zu Hause ist glaube ich noch ein bisschen hin, aber. Und dann kommt der Punkt gar nicht mehr so weit weg, wie man vielleicht noch vor drei Jahren gedacht hat, oder?
[00:02:22] Speaker B: Ich bin da echt, ich bin wirklich skeptisch. Also ich muss dazu sagen, hier so Staubsauger, Staubsaugerroboter oder von mir aus ein Thermomix, der nebenbei auch noch selber bestellt und was weiß ich, anfängt dann noch abzuspülen oder so. Das kann ich mir alles noch vorstellen. Aber humanoider Roboter, also da merke ich bei mir, ich spüre da wenig Begeisterung. Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht mal, ob ich das überhaupt will, mal davon abgesehen von den Risiken und Problemen und Kosten und so weiter. Aber wollen wir das wirklich?
Wollt ihr einen, wollt ihr da hier so einen RD bei euch durchs Wohnzimmer auf der Couch sitzen haben und dann am besten Popcorn essen mit uns, ne?
[00:02:59] Speaker A: Wenn ich auf der Couch sitze, Popcorn, entweder arbeitet der oder hängt an der Steckdose und ist im Standby Modus hoffentlich.
[00:03:04] Speaker C: Also der wäre auf jeden Fall nicht so von dem Problem betroffen, dass er ins Torkeln kommt. Also so die Höhe von 8 gestapelten Staubsaugerrobotern, aber ein Arm dran im Zweifel oder Geheimfächer.
Also ich bin da bei dem Star Wars Konzept, also so humanoid Roboter bitte in Gold und für Protokollzwecke, aber für den Haushold, da bin ich sehr skeptisch.
[00:03:35] Speaker A: Ja, dann nähern wir uns den mal langsam. Ich fange mal an mit was wir so über die Geschichte des humanoiden Roboters wissen. Also das erste, was ich so wusste, und das war, das ist sogar schon ein paar Jahre her, ist Boston Dynamics. Die haben mit diesem Hund angefangen und haben dann auch relativ schnell einen Roboter vorgestellt, der aber fürchterlich dick und klobig war, so einen ganzen Rucksack hatte. Teilweise lief der noch am Kabel rum und auf einmal ging es dann ganz schnell.
Jetzt parallel zu dieser ganzen KI Entwicklung kamen dann auf einmal den Tesla Bot, möchte ich erwähnen, namens Optimus, der jetzt überall zu sehen war und jetzt ganz neu. Das ist auch der Grund, warum wir die Folge machen. Eine Firma namens Option 1X oder One X hat den Neo vorgestellt und der soll nicht nur im Haushalt helfen, sondern der soll auch sogar schon bestellbar sein für Schmale und jetzt passt auf, haltet euch fest, Dollar zu kaufen oder 500 Dollar zu mieten. Im Monat.
[00:04:30] Speaker B: Was kann der?
[00:04:33] Speaker A: Das ist der Witz an der Sache. Pass mal auf. Der hat nämlich in den Demo Videos ganz viele tolle Sachen gemacht. Der hat Wäsche gefaltet, der hat die Spülmaschine aufgemacht und dann gab es einen Bericht von einer Reporterin, die den dann in einem Testhaus geprüft hat und ehrlicherweise das meiste war von irgendwem gesteuert. So und dann Veräppelung hoch 3, weil das ist ein Produkt, was man bestellen können soll, was aber irgendwie noch gar nicht das kann, was es verspricht in der Werbung.
Das erinnert mich ehrlicherweise ein bisschen an Apple und seine KI Funktion.
[00:05:11] Speaker C: Mich erinnert es an Tesla und sein Optimus, weil bei irgendeinem Event kam raus, die Cocktails hat das Ding gar nicht selber gemixt, sondern da war auch Fernsteuerung im Spiel.
[00:05:26] Speaker A: Das war ein riesen Tesla Event mit allen möglichen neuen Produkten im Robotaxi vorgestellt und diese Optimus Roboter waren da unterwegs und waren aber alle im Hinterhalt. Im Hinterhalt im Hintergrund eben ferngesteuert.
[00:05:40] Speaker C: Kontrolliert. Ja, mindestens kontrolliert.
[00:05:42] Speaker B: Ich habe bei der Diskussion so ein bisschen das Gefühl, dass diese Branche jetzt auf diese KI Blase ein bisschen aufspringt. Klar, ich verstehe, dass so ein Roboter natürlich intelligent sein muss und vor allem, wenn er auch menschlich mit uns oder Menschen ähnlich mit uns interagieren soll, klar, dann sind wir direkt wieder hier in so einer KI nahen Blase unterwegs. Aber ich kann den Hype wirklich nur so halb nachvollziehen.
Allein jetzt nimm dir mal vor, stell dir mal vor, Hannes, ich bestelle mir jetzt so ein Ding für, keine Ahnung, ist ja egal, selbst Wenn es nur 2000 Dollar wären oder irgendwie sowas.
Das ist jetzt Nicht wie hier ChatGPT, was dann im Hintergrund mal eben alle drei Tage sich updatet. Also ich meine, das ist halt Hardware, die dann da steht und also das ist, ich glaube da noch nicht so richtig dran. Ich rieche Fake News.
[00:06:37] Speaker A: Fake News riechst du sogar. Naja, also was ich gehört habe, ist es ja so. Und das ist, glaube ich, auch der Grund, warum das Ding noch ferngesteuert ist, dass ein Roboter, so gut die Hardware auch ist, überhaupt erst mal sehr viel mehr Trainingsdaten braucht, um so einen Haushalt überhaupt zu kennen.
Ich glaube der Vergleich liegt nahe, dass man sagt, naja, so ein autonom fahrendes Auto, das muss den Straßenverkehr kennen und das muss erstmal Tesla zum Beispiel Kilometer um Kilometer abspulen, um einfach mehr Daten zu lernen. Und so ein Roboter, den du jetzt auf den Markt bringst, der hat noch nicht in vielen Haushalten gearbeitet und ich würde sogar behaupten, dass ein Haushalt, also mit Treppen, mit Schränken, mit der dritte Topf unten, der verkeilt ist, durchaus schwieriger ist als eine Einbahnstraße, in der war eine Heide.
[00:07:27] Speaker B: Wie ist das denn jetzt im Business Umfeld? Also so was weiß ich, der Lagerroboter, der dann da irgendwie die Waren aus den Regalen raus sortiert oder weißt du, so wiederkehrende Aufgaben macht, sind die da schon weiter? Wisst ihr das?
[00:07:42] Speaker A: Also Tesla verspricht ja, dass diese Roboter bald in der Fabrik irgendwann eingesetzt werden sollen. Oder Martin, weißt du dabei, ich habe.
[00:07:47] Speaker C: Es schon gemacht und dann kam raus, da haben sie glaube ich, da hat der Zensor gerade die Toilette besucht oder so. Naja, bestenfalls 50 Prozent von der menschlichen Kraft bei jetzt kommt's komplexer Job, Teile stapeln oder holen und das ist das Level, was wir im Moment haben. Aber wie bei KI in den generativen Modellen, wenn es exponentiell ist oder bleibt oder wird, dann haben wir es doch nächstes Jahr damit zu tun, dass die Dinger so reif sind, dass sie einen raushauen.
Und da setze ich auf Tesla, weil die haben dieses Weltmodell oder zumindest ein Programm dahinter oder ein Modell, was ähnlich komplex ist wie ein selbstfahrendes Auto oder ein Auto mit einem hohen Level von Assistenzsystem, da haben sie einen Vorsprung und sie haben auch eine virtuelle Trainingsumgebung. Das ist der Vorsprung, den Tesla hat und den werden sie da auch haben. Sie also werden und aktiv tun sie es auch. Sie benutzen das für ihre Roboter und Elon ist mit der Timeline manchmal bisschen optimistisch, das Ding heißt ja auch noch Optimus, kleiner Kalauer am Rande, aber ich denke, dass sie da einen Vorsprung haben und die werden das erste Ding raushauen und die Chance auf das größte Produkt aller Zeiten im Sinne von Verbreitung und Nutzen, Nutzwert, das glaube ich schon, dass wenn dann da oder von denen alle anderen, das ist dann die Sogwirkung, die stecken da nicht hinter zurück, die suchen ja auch oder benutzen Venture Capital und so weiter. Also wir kommen da nicht drumrum. Das kommt in irgendeiner Weise mit allen Fails und so weiter. Ich bin nur wirklich skeptisch, ob nicht einer oder jemand oder eine Firma um die Ecke kommt und Wir haben hier eine spezialisierte Nische und das ist ein Roboter.
Und das ist vielleicht nicht Haushalt, sondern das ist der ultimative Lagerroboter. Und plötzlich kommt naja, so ein Haushalt ist auch ein besseres Lager und vielleicht reicht ein Arm einer halben Mülltonne. Also ich setze auf einen anderen Formfaktor. Ich glaube, dass die Idee, so einen humanoiden Roboter zu nehmen, hat viel mehr Probleme als Lösungen im Konzept.
[00:10:24] Speaker A: Ja, das ist ein spannendes Thema. Erzähl doch mal, was du denkst. Was denn? Naja, klar, in Lagern, da kann man spezialisierte Roboter bauen, weil die wahrscheinlich für special spezialisierte Aufgaben dann gedacht sind. Ein Roboter in einem großen Lager hat am besten einen langen Arm, dass er oben irgendwo drankommt. Ist ein Haushalt. Ich komme jetzt noch mal zurück zu unserem Haushalt dann nicht, aber für Menschen gemacht. Und deswegen wäre ein humanoider Roboter doch die allerbeste Form.
[00:10:49] Speaker C: Ich glaube, das ist menschliche Hybris oder Anthropomorphismus oder sowas, dass man durch die menschliche Brille denkt.
Aber am Ende sind es die Fähigkeiten.
Wir haben zehn Finger mit sehr vielen Sensoren oder ich sag manchmal zu meinen Kindern, du kannst mit den Fingern im Dunkeln sehen, du kannst tasten.
Und das wird meiner Meinung nach bei dem Konzept unterschätzt, dass die menschlichen Fähigkeiten, die sich da zeigen und die da Voraussetzungen haben, die im Engineering, glaube ich so ja, es ist so ein Feature zu kurz kommt, dass sich das noch in mehreren Iterationsstufen wandeln wird, dass man dann eventuell 20-fingerige Roboter hat, aber die haben dann in Summe die gleichen taktilen Fähigkeiten oder sowas. Oder ein Konzept war auch Naja, für den Consumer reicht eigentlich der. Chris, da sind wir bei deinem bei deinem Kochautomaten. Wenn der Kochautomat noch einen Arm hätte, so gelenkarm, dann putzt er sich selber und kann die Zutaten greifen oder das, was man eben schnippeln muss, auch noch machen, wenn es nicht eh im Gerät passiert.
Ich glaube, da wird sich auch.
[00:12:10] Speaker A: Die.
[00:12:11] Speaker C: Thematik oder die Branche und die Produkte auffächern.
[00:12:16] Speaker B: Müsste man mal überlegen, welche Anwendungsfälle wir denn eigentlich von so einem Roboter bedienen lassen wollen. Also ich habe mich jetzt gerade Klar, die Spülmaschine muss ausgeräumt werden. Also wahrscheinlich wollen wir den Roboter ja hier die unangenehmen Aufgaben machen lassen. Fenster putzen, was weiß ich, spülen.
[00:12:36] Speaker A: Man braucht ja so einen Arm, der nur eine Klobürste ist.
[00:12:41] Speaker C: Futurama.
[00:12:42] Speaker B: Aber dann brauchen wir doch mehrere Roboter, weil also wenn er dann später kocht, na wer weiß.
Wie wäre es denn mit Indoor Drohnen erstmal? Wir lösen uns mal kurz im Konzept von dem menschenähnlichen Roboter. Das weiß ich nicht. So, aber können wir nicht in die Richtung.
[00:13:03] Speaker A: Das gibt es schon, mein Lieber. Auch das gibt es schon. Und ich bin mir nicht ganz sicher, ob das von der Firma Bosch ist, aber es ist tatsächlich eine Drohne, die, wenn sie weiß, du bist nicht zu Hause, startet, einmal die Runde durchs Haus dreht, alles guckt, zeigt und wenn da irgendwas nicht in Ordnung ist, dann schickt sie dir eine SMS, habe ich schon gesehen, nicht live, aber in der Demo. Und auch was du sagst, Martin, ein Roboter, der quasi wie eine ganze Systemgastronomie ist. Das ist quasi ein Roboter in der Größe eines Überseecontainers und auf der einen Seite lagerst du ganz viele Lebensmittel und in der Mitte sind ganz viele Arme und Herde und Kochplatten und Öfen und der kann das machen und am Ende kommt Essen raus, ist auch wieder vorgestellt worden. Also das heißt, die Idee, dass ein Roboter humanoid, also in Menschenform sein muss, ist nur ein Teil der ganzen Geschichte. Lass uns das gerade mal abschließen mit dem Haushalt. Also ich weiß, ich habe schon gemerkt, euch beide kriege ich da nicht begeistert. Ich brauche euch auch nicht fragen, ob ihr für so ein Ding bezahlen würdet. Wo gehen wir im Haushalt hin? Spezialisierte Roboter, habt ihr gesagt. Lasst uns das noch mal gerade abhaken. Was würdet ihr denn zu Hause mitgehen?
[00:14:15] Speaker B: Jetzt muss es humanoid sein oder irgendwas Roboter, irgendwas. Ja, dann auf jeden Fall. Hier kommen ja Fensterputzen.
Wir brauchen Fensterscheiben, wo so eine Art, was weiß ich, putzarm integriert ist. Staubsauger haben wir schon. Das super. Spülmaschine, die das selber dann selber direkt das Zeug danach in den Schrank einräumt, wie beim kleinen Maulwurf. Da gibt es eine Folge, wo dann das Haus am Ende verrückt spielt, glaube ich, oder so.
[00:14:44] Speaker A: Ja, ich bräuchte was für die Wäsche, ehrlicherweise.
[00:14:47] Speaker B: Die Wäsche natürlich, klar.
[00:14:48] Speaker A: Ja. Also jemand, der kleine Kindersocken auseinanderhalten kann.
[00:14:53] Speaker B: Ja, komm, das kriegen wir doch hin. Das kann nicht so schwer sein.
Ja, komm, eine Waschmaschine ist doch schon ein halber Roboter, wenn du mich fragst eigentlich.
[00:15:01] Speaker A: Aber bis es wieder im Schrank ist, hat man da schon was erfunden. Habt ihr was gesehen?
[00:15:06] Speaker B: Scheiße, ne? Stimmt, wir brauchen was.
[00:15:08] Speaker C: Ja, ja, es gibt, ich habe mich mal für Wäschefaltautomaten interessiert und das ist auch, da gibt es nur zwei Start ups. Eins ist direkt gefailt, das andere, man weiß es nicht.
[00:15:21] Speaker B: Was ist für Wäschefalt?
[00:15:23] Speaker C: Ja, die T Shirts und Hemden und so.
[00:15:28] Speaker A: Vielleicht gibt es da ja auch ein besseres Konzept, weil der muss die Wäsche ja nicht falten, solange er mir immer mein Lieblings T Shirt rausgibt, wenn ich es brauche und es nicht zerknittert ist, kann er damit machen, was er will.
[00:15:37] Speaker B: Ich glaube tatsächlich, Hannes, ich fand, das war ein schöner Gedanke, den du eben eingekrümmelt hast, dass wir sozusagen, anstatt jetzt den Roboter unbedingt in unser Haus zu holen oder in unsere Wohnung, könnte man das doch eher machen, dass man, man hat einen Kochcontainer, man hat einen Waschcontainer und was weiß ich. Also in der Nachbarschaft, in jedem Viertel.
[00:15:55] Speaker A: Gibt es dann da halt im Mehrfamilienhaus, ne?
[00:15:58] Speaker B: Ja, Mehrfamilienhaus, genau. Im Block, was weiß ich. Und also anstatt den Roboter ins Haus zu holen, kommt eine Drohne vorbei, die sammelt dann hier deine Kindersocken ein und fliegt die dann rüber zum Waschcontainer. Dann wird dann da alles gemacht, vielleicht nicht vollautomatisiert, aber mit wenig menschlicher Arbeit und dann kommt es auch wieder zurück. Also quasi optimiertere, komplexere Systeme, die aber gar nicht in der Wohnung drin sind. Ich glaube, das finde ich gut.
[00:16:24] Speaker A: Ja, und ich finde, das ist eine ganz gute Überleitung, denn genau im Haus wird man sich nicht so einen Container dahin stellen, aber im Mehrfamilienhaus, im Hotel nicht da genau wo, wo es solche Services eh schon gibt. Da kommt die Firma, holt die Wäsche ab, wäscht die, mangelt die, reinigt die und bringt die zurück. Und ob dann jetzt das ein Roboter ist oder ob der eine Roboter abholt, der andere, der Wäscheroboter bei der Firma ist und der dritte bringt sie dann zurück.
Da blicken wir in wahrscheinlich relativ realistische Zukünfte, oder?
[00:16:56] Speaker C: Ja, also die meisten haben ja irgendwie eine Küche und da in der Küche sind eh schon viele Geräte, aber die sind und bleiben da, wo sie sind in der Küche. Und ich denke, da reicht ja schon ein Arm. Das wird schon so viel helfen. Ein Arm in der Küche, der vielleicht länger ist als ein menschlicher Arm, der vielleicht auf zwei, drei Meter geht und dann alle Punkte in der Küche erreichen.
[00:17:19] Speaker A: Kann von der Deckenmitte, Dann kannst du halt die Küche auch ganz anders, da musst du ja selber gar nicht mehr in der Küche stehen, Dann baust du die Küche ganz anders auf.
[00:17:27] Speaker C: Oder die meisten haben oben ein bisschen Platz, dass man so sagt, okay, das ist jetzt hier der Container und da wohnt der Küchenarm, der Intelligente. Das kann ich mir gut vorstellen.
Das ist natürlich ein total wirrer Formfaktor, der Deckenarm. Aber wenn der Magic ist, wäre ich dabei.
[00:17:44] Speaker B: Ist jetzt neu.
[00:17:45] Speaker A: Muss so sein, hätte was.
Ja, aber wir sind eigentlich im Grunde schon bei Industrieanwendungen und beim Tesla Robot Optimus, der irgendwann die Fabrik kontrolliert und bearbeitet und immer mehr Jobs fallen weg, weil immer mehr Roboter, also immer mehr die KI nicht nur unsere geistigen Jobs wegnimmt, sondern inzwischen auch körperliche Jobs wegnimmt und ganze Fabriken nur noch mit Robotern funktionieren, die dann entweder humanoid sind oder halb humanoid.
Wo kommen wir dahin? Wo haben wir die meiste Angst vor? Ich frag mal so rum.
[00:18:21] Speaker B: Die Rüstung natürlich.
[00:18:23] Speaker A: Rüstung ist ein großes Thema. Kampfroboter ist eigentlich bei uns in fast jeder Folge, ist ja einmal so ein kleiner Teil.
Wir haben Angst vor der KI.
Haben wir Angst davor, dass ein humanoider, autonomer Roboter uns irgendwie die Hölle heiß macht? Haben wir Angst davor, dass die Dinger irgendwo im Militär eingesetzt werden mit Sicherheit?
Oder haben wir Angst davor, dass so jemand wie, weiß ich nicht, Elon Musk oder Wladimir Putin die Kontrolle über eine Armee von Robotern haben, wie auch immer die dann aussehen?
[00:18:53] Speaker B: Naja, die drohnen da jetzt da drüben, da fehlt ja gar nicht mehr viel. Also man ist dann kein humanoider Roboter, aber ist ja genauso schlimm oder noch schlimmer quasi. Oder ich hab gesehen, irgendwann mal so ein Videoschnipsel von so einem, ich sag jetzt mal ein Kampfhund, ein Roboter Kampfhund oder sowas.
Das fand ich sehr gruselig halt. Und da sind die Anwendungsfälle ja viel einfacher und diese ganzen als im Haushalt. Und denen ist ja auch wurscht, ob jetzt die Drohne nebenbei noch sonst irgendwas kaputt macht. Anders als beim Geschirr von der Oma, wo der humanoide Putzroboter natürlich jetzt nicht das Porzellan kaputt machen darf. Also ich glaube, da wird was passieren.
Das wird schon kommen, glaube ich.
[00:19:35] Speaker A: Ja. Und das tatsächlich in eine Zeit, die relativ unruhig ist und potenziell mehr Abnehmer für solche Geräte irgendwo auf der Welt existieren.
[00:19:45] Speaker B: Ja, aber Industrie, was immer sonst Feuerwehr wäre doch schön, oder? So ins brennende Haus muss er jetzt nicht unbedingt rein. Da lassen wir jetzt mal so einen Feuerwehrhund reinrennen, oder?
[00:19:55] Speaker A: Ja, da ist jetzt aber auch die Frage, muss der dann autonom sein oder reicht da vielleicht irgendwas, was der Feuerwehrmann draußen steuert?
[00:20:03] Speaker B: Ja, ja, klar, stimmt.
[00:20:05] Speaker A: Also bevor der Roboter da reinrennt und den ganzen Rauch, die Katze, die er retten sollte, überfährt.
Wobei das kann auch passieren, wenn der Feuerwehrmann steuert, weiß man nicht.
[00:20:16] Speaker C: Aber wenn er nicht zumindest teilautonom ist an der Stelle, dann ist ja die Funktion nicht sinnvoll, dann brauchst du ja wieder Manpower.
[00:20:24] Speaker B: Aber der muss nicht ins Haus reinrennen halt. Besser, der sitzt da draußen im Garten, als wenn er in das brennende Haus reinrennen muss. Das finde ich schon gut, oder sowas. Da hat man doch hier bei dem Atomkraftwerk da in Japan, was da durchgebrannt ist, war das nicht so? Da haben die doch dann auch irgendwelche ferngesteuerten Halbroboter da.
[00:20:41] Speaker C: Aber es waren mir, weil es unmenschliche, also nicht nicht vollkommen, es waren vollkommen lebensfeindliche Bedingungen.
[00:20:49] Speaker B: Die Strahlung, so ähnlich wie bei den Kindersocken, Hannes. Also es ist so dein Level wahrscheinlich, wenn die gewaschen sind, fand er gar nicht witzig.
[00:20:57] Speaker A: Naja, wir haben auch ein, wir haben auch ein autonomes Gefährt auf den Mars geschickt, der robotert da auch so vor sich hin seit, ich glaube, seit Jahren schon.
Also ich finde es schön, wie wir die Kurve gekriegt haben von den Ängsten ganz schnell wieder zurück zu den vielleicht wirklich sinnvollen Anwendungen, die es für solche Geräte gibt, ob sie jetzt nur halbautonom oder ganz autonom, vollautonom sind.
Es gibt bestimmt vieles, wo wir uns auch wünschen dass wir Arbeitskraft abgenommen kriegen oder eben auch Risiko abgenommen kriegen, wenn wir da irgendwo unterwegs sind.
[00:21:31] Speaker B: Aber irgendwie so eine Killeranwendung brauchen wir jetzt noch, Jungs.
[00:21:35] Speaker A: Irgendwas, was uns den Roboter wirklich schmackhaft macht für die Zukunft.
Also ich sag mal so, ausschließen würde ich jegliche, wobei andersrum, ich wollte gerade ausschließen, jegliche Servicekräfte. Aber da hatten wir auch schon mal die Folge drum und da hast du gesagt, Chris, naja, im Altenheim, wo die Leute vielleicht keine Freunde mehr haben und keine Kontakte mehr haben, könnte sowas. Und das muss ja dann wieder nicht ein gruseliger menschlicher Roboter sein. Das könnte ja auch ein fluffiger, kleiner, niedlicher Flauschroboter sein oder was auch immer, der den alten Leuten Gesellschaft leistet.
[00:22:09] Speaker B: Ja, finde ich so ein kuscheliges Hündchen, mit dem man dann reden kann, ist ja ein Oreal oder so. Das wäre doch nett. Brauchen wir dann auch bald. Also für uns, ich bin ja jetzt ganz selbstsüchtig halt.
[00:22:24] Speaker C: Ja, die Japaner machen das auch schon, das stimmt.
[00:22:29] Speaker A: Japaner sind so grundsätzlich, müsste man mal einen Blick rüberwerfen, seit Jahren schon in der Automatisierung und in der Robotik eigentlich relativ weit. Also ich war, und das ist schon wirklich sehr lange her, Das ist schon 15 Jahre her, da war ich in Japan und da habe ich schon in Tokio am Straßenrand eine Pizza im Automaten bestellt. Also das ist schon abgefahren. Das ist schon cool.
[00:22:53] Speaker C: Ja, ich habe immer noch auf meiner Bucketlist, es gibt so Restaurants, da wird man von Robotern bedient, die fahren dann mit dem Tablett zu dir und du stellst auf den Tisch mit Touchscreen.
[00:23:07] Speaker A: Es gibt ein chinesisches Restaurant in Köln, da ist das auch so. Allerdings muss ich ehrlich sagen, der Roboter, der da dann rumfährt und dir das Essen bringt, der ist relativ lahm. Also es könnte auch so eine Modelleisenbahn sein mit dem Teller auf dem Umzug hinten.
Das ist jetzt nichts so Besonderes, aber es ist trotzdem ein Hingucker auf jeden Fall.
[00:23:24] Speaker B: Ja, auch schon mal irgendwo gesehen, aber der hat dann nur Getränke gebracht am Ende. Also es war, es war so ein fahrbarer Tisch eigentlich. Irgendwo habe ich das auch mal gesehen. Ich fand es dann langweilig.
[00:23:33] Speaker A: Okay, das ist vielleicht die Gefahr so ein bisschen, dass sich die Begeisterung, die man vielleicht hat für so einen Roboter in gewissen Situationen auch relativ schnell dann legt und dann ist das halt so ein Ding, was im Weg ist. Kellner würde ich ausschließen.
[00:23:47] Speaker B: Kellner würdest du ausschließen, weil, also deswegen jetzt meinst du, oder? Weil wegen da fehlt mir dann, Ne.
[00:23:53] Speaker A: Weil ich glaube ich, also wenn ich in einem Restaurant sitze, das ist so Systemgastronomie, da bin ich gar kein Freund von. Also bei so einem Sushi Train bin ich noch gerade dabei, aber dann war ich letztens in so einem Restaurant, wo man vorne sich eine Schüssel nimmt und dann bolt man sich das so alles zusammen und erschreckenderweise ist am Ende irgendwie teurer als in einem normalen Laden um die Ecke, weil die denken, sie machen hier was Besonderes. Da gab es diese, ich glaube, das ist eine Kette, die jetzt pleite gegangen ist, das war wie so ein italienisches Restaurant, wo man aber mit so einem Piepser immer nach vorne gehen musste und sich das Essen selber holen musste und es war einfach eine teure Mensa. Ganz ehrlich, ich bin kein Student mehr, kann ich mir auch sparen. Also ich hab viel selber gemacht, bin kein Fan von Systemgastronomie und ich finde es schön, wenn man den Kellner auch mal fragen kann, was er denn jetzt bestellen würde oder was er, was ihm besonders schmeckt. Das heißt, das Beispiel mit den alten Leuten, das sehe ich, dass man da bestimmt was machen kann, vielleicht auch in der Pflege in gewissen Situationen, aber ich glaube in der Mensch zu Mensch Service Szene bin ich kein Fan von Robotik.
[00:25:05] Speaker B: Ja, aber wir haben gesagt, die kommen also trotzdem, oder ich suche jetzt gerade noch mal hier zusammen.
Ich sehe das wie du, also ich habe da auch irgendwie gedankliche Berührungsschwierigkeiten, aber Martin, du hast eben gesagt, dass die Dinger kommen trotzdem, ist völlig wurscht.
[00:25:19] Speaker C: Die kommen auf jeden Fall. Also ich hatte heute mit meiner Tochter ein Gespräch über Lehrer, die ist an der Schule, wo es so ein Konzept gibt, wo Selbstständigkeit gefördert werden soll und da gibt es Lernräume, in denen zwar Lehrer anwesend sind, auch Fachlehrer, aber die Kinder haben einen Aufgabenplan, der per Definition selbstständig abgearbeitet werden soll. Und nur wenn sie ein Thema noch nicht im Unterricht hatten und das selbstständig nicht lösen können, dann sollen sie auf die Lehrer zugehen, die da anwesend sind und die Lehrer sagen dann tatsächlich, schau es auf dem Pad nach, auf dem iPad oder was und Da ist mir zu wenig Didaktik. Aber wenn man dann Roboter hätte, die das Pad im Bauch haben und ich zeig's dir, deine Frage beantwortet sich in dem Video von Mathelehrer Schmidt, das wird ja für die Ewigkeit gut bleiben, denke ich.
Wenn es eine Mathefrage ist, dann wäre das besser als als ohne die Funktion oder die Roboter.
[00:26:28] Speaker B: Das könnte ich mir schon vorstellen, wirklich.
Ich wollte gerade sagen, ja, wofür brauche ich den Roboter dann? Ich meine Tablets für die Ansprache, ne?
[00:26:37] Speaker C: Also aber. Und in der Diskussion mit meiner Tochter oder dem Gespräch kam ich dann drauf, dass es bestimmt immer so bleiben wird, dass ein Mensch auf Mensch ganz anders reagiert und im Zweifelsfall sowieso grundpositiv mit anderen Erwartungen, mit anderen Annahmen, weil es ein Lebewesen von der gleichen Art ist. Und wenn man weiß, das ist jetzt ein Automat, dann hat man kein Mitleid. Man hat aber auch weniger Annahmen, man setzt weniger voraus. Aber wenn es um Funktion geht, also ich glaube, dass man jede Funktion automatisieren kann, ist dann die Ist das alles wünschenswert und wird es akzeptiert, weil die menschliche Interaktion ist die beste.
[00:27:21] Speaker B: Ja, aber bist du nicht, bis es menschlich menschlich ist. Ich glaube, also wir können jetzt hier so noch Arme hier und da einbauen, von mir aus gibt es auch irgendwas menschenähnliches, aber dass ich wirklich denke oder sich für mich so anfühlt, als würde ich jetzt mit dem Mensch interagieren, also da fehlt mir komplett die Fantasie.
[00:27:40] Speaker C: Eben, das ist ja genau mein Argument. Ich glaube, dass es sinnvoller wäre, in der Robotik für den Allgemeingebrauch sich von diesen Konzepten zu lösen.
Diese Simulation, also humanoide Form, zwei Beine, zwei Arme und ein Kopf, der irgendwie aber immer aussehen wird wie ein komisches creepy Puppending und wo man auch genügend, Also ich denke immer bei den Modellen, die ich jetzt gesehen habe, also sei es optimus oder dieses Neo Ding, da denke ich an den Film iRobot, wo man dann vermutet, okay, und wenn die von Smiley auf Angry oder Rogue Robot umschalten, dann ist vorbei.
[00:28:24] Speaker A: Ja, da gab's einen anderen Film, der hieß Subservience, glaube ich, mit Megan Fox als auch so ein Haushaltsroboter, der dann den Mann irgendwie unterstützt, während die Frau krank im Krankenhaus liegt und dann ist er aber, also sieht halt aus, wie Megan Fox, das ist schon sehr menschlich. Und zwar so menschlich, dass er dann, dass der Roboter dann irgendwann tatsächlich auch auf dem Schoß von dem Besitzer gelandet ist. Und das war die ganze Geschichte da.
Ja, sollten wir glaube ich nicht machen. Also warum muss ein Roboter menschlich aussehen? Wobei auch da haben die Japaner schon sehr früh Sachen gezeigt, die sehr, sehr menschlich aussahen.
[00:29:04] Speaker B: Wie ist es in dem Kontext mit Ethik?
Also wenn Martin, wir dir jetzt folgen wollen und sagen, ja okay, das kommt sowieso alles irgendwie dann was ist denn da zu beachten? Brauchen wir da eine Roboterethik?
[00:29:18] Speaker A: Ich fürchte fast. Und das ist eine Diskussion, die wir auch mit dem ganzen KI Thema haben. Für Ethik haben wir keine Zeit mehr, die Entwicklung geht zu schnell, wir kommen mit Ethik gar nicht mehr hinterher.
Kann das sein?
[00:29:29] Speaker B: Ja, ist das Ethik oder kann das weg, Hannes, Ethik machen, wenn wir am.
[00:29:34] Speaker A: Freitagabend noch ein bisschen Zeit haben?
[00:29:36] Speaker C: Der amerikanische Ansatz, naja, Hauptsache schnell.
[00:29:41] Speaker B: Ich sag mal so, im Moment hier, wenn du dir jetzt ki seitig anguckst, wenn du einen Bot baust, musst du also einen Chatbot, musst du immer darauf hinweisen, der Mensch darf nicht das Gefühl haben. Also wir müssen ihm sagen, dass das jetzt kein Mensch ist, mit dem man da chattet. Wenn ein Bild erzeugt wurde, muss er irgendwo drin signiert sein, dass das ein erzeugtes Bild ist und so. Also in der KI Blase ist ja schon so, dass es da großen Druck gibt, zu Recht, meiner Meinung nach, da schon klar zu machen, was sich jetzt hinter, hinter den einzelnen Komponenten verbirgt.
Und bei einem Roboter wäre es ja noch, wenn es humanoid wäre, halt noch wichtiger, da irgendwie auch eine Grenze zu machen. Darf der mich jetzt, was weiß ich, Darf der dem Nachbarsjungen einen ballern wenn der meinem Kind irgendwie nachsteigt oder nicht? Wie doll denn oder sowas? Keine Ahnung. Also ich meine, da gibt es auf einmal ganz neue Anwendungsfälle, Aber da haben.
[00:30:33] Speaker C: Wir die Robotergesetze von Asimov, die sind eins, zwei, drei.
[00:30:41] Speaker A: Erkläre bitte.
[00:30:43] Speaker C: Asimov hat Robotergesetze aufgestellt, die lauten, also da bin ich jetzt, das habe ich irgendwie nicht bei der Vorbereitung. Egal. Auf jeden Fall, es sind Varianten von du darfst einem Menschen nicht schaden, du darfst dir nicht schaden. Und wenn eins der Gesetze in Widerspruch steht, dann ist auf jeden Fall Gesetz 1 oder Regel 1 dominant.
[00:31:10] Speaker A: Ich habe es schnell aufgemacht, soll ich mal vorlesen?
Also asimovske Sätze.
Ein Roboter darf kein menschliches Wesen wissentlich verletzen oder durch Untätigkeit wissentlich zulassen, dass einem menschlichen Wesen Schaden hinzugefügt wird.
Ein Roboter muss den ihm von einem Menschen gegebenen Befehlen gehorchen, es sei denn, ein solcher Befehl würde mit Regel 1 kollidieren.
Drittens, ein Roboter muss seine Existenz beschützen, solange dieser Schutz nicht mit Regel 1 oder 2 kollidiert. So, jetzt müssen wir nur noch rausfinden, wann gab es. Diese Regeln bilden den Hintergrund der in ich der Robot 1950 gesammelten Science Fiction Erzählungen. 1950 Science Fiction ist ja ganz oft etwas, was uns zeigt, wie es in Zukunft sein wird. Jetzt können wir uns aussuchen, welche Science Fiction wir denn in Zukunft gerne wollen. Also RD, Martin, hast du schon gesagt, ich glaube, das war kurz vor Aufnahme, kurz bevor wir Aufnahme gedrückt haben, so ein süßer, kleiner, quietschender Mülleimer.
[00:32:18] Speaker C: Und genau genommen RD, also wenn man sich die Geschichte anschaut oder den Film oder die Filme, das ist ein Kampfroboter von RD, der sitzt im Starfighter, der.
[00:32:32] Speaker A: Ist der Navigator oder der Mechaniker oder was auch immer er da tut, Der repariert zwischendurch den X Wing.
[00:32:38] Speaker C: Ja, ja, aber der kann nicht nur reparieren und navigieren, der kann auch zurückschießen damals wieder. Also auf jeden Fall ein militärischer Anwendungsfall so gesehen.
[00:32:47] Speaker A: Ja, sind aber auch harte Zeiten da unter den Rebellen in der Föderation.
Andersrum gefragt, so ein goldener C Po, der schon sehr menschlich ist, wenn der jetzt bei uns rumlaufen würde, hätten wir da Angst vor. Wäre das etwas Gruseliges?
[00:33:06] Speaker C: Ja, vor dem Gequatsche, der hat immer, also das ist jetzt im Film so, aber bei der Imitation von menschlichem Gespräch oder Freundschaft oder Gefühlen, das kann nicht funktionieren. Ich möchte eigentlich keinen Protokollroboter zu Hause.
Also wenn, dann ist es echt die funktionale Sicht. Also bei mir jetzt, ich glaube ein.
[00:33:33] Speaker A: Protokollroboter, einen, der nichts anderes tut als übersetzen, da sind wir bald dabei, dass wir einen Knopf im Ohr haben, da brauchen wir keinen ganzen Roboter für. Und ich glaube auch so ein menschengrosser, goldener Roboter, das wäre, man würde sagen, ein asozialer Geschmack, wenn das Ding komplett.
[00:33:50] Speaker C: Vergoldet durch die Gegend läuft auch, aber nicht en Mars.
[00:33:54] Speaker A: Wir sind uns einig Roboter werden, kommen auch Experten oder die, die damit ganz viel Geld verdienen wollen, wie ein Elon Musk sagen, das wird ein Milliardenmarkt, nicht nur Milliarden an Umsatz, sondern auch eine Milliarde humanoide oder nicht humanoide Roboter, die bald die Erde bevölkern werden und alles Mögliche machen werden.
Also wir kommen nicht drumrum, wir werden Roboter in allen Formen, Farben und Funktionen haben, vom menschlichen Ding, der vielleicht sogar für uns einkaufen geht, bis hin zum kleinen, sehr spezialisierten Ding oder dem Lagerroboter.
Wir werden sie sehr viel in unserer Welt trainieren müssen. Das haben wir eben nur angerissen. Das heißt, je mehr die kommen, desto mehr werden sie uns erstmal im Weg stehen.
Auf der anderen Seite, auch das haben wir ganz kurz angesprochen, ist aber auch spannend, werden diese Dinger in virtuellen Welten sich trainieren. Also wenn eine Fabrik einmal virtuell aufgebaut ist, dann macht er virtuell eine Million Mal den gleichen Handgriff, hat den dann drauf und kommt dann in die echte Welt, was aber wahrscheinlich nicht in meiner unordentlichen Sockenschublade funktionieren wird. Wer weiß.
[00:35:02] Speaker B: Man weiß es nicht.
[00:35:04] Speaker C: Ich glaube, sie sind schon da. Sie sind eben nur noch nicht wirklich im menschlichen Alltag zu finden. Aber wir haben Industrieroboter, wir haben Fahrroboter, also Level 5 in der Definition der Autopiloten im Fahrzeugbereich ist ein autonomer Fahrroboter, nur dass er nicht aussteigen kann, weil er ist ins Fahrzeug geplagt.
Und das ist, glaube ich, das Potenzial von Tesla, dass sie im Grunde plan Naja, wenn wir den Fahrroboter klonen und auf dem Haushalt loslassen und ihn dazu befähigen auszusteigen bzw.
Vom Fahrzeug lösen, dann sind wir da.
[00:35:51] Speaker A: Aber der erste Schritt wird, auch wenn es das Angebot schon gibt, nicht der Euro Spülmaschinen Ausräumroboter sein, sondern erstmal, und das gab es auch schon, so kleine fahrende Lieferdinger, die irgendwie über den Bürgersteig pesen, glaube ich, fuhren durch San Francisco schon durch die Lieferdrohne, die irgendwo landet und mir die Pizza irgendwie aufs Dach bringt, die es auch an der einen oder anderen Stelle schon gibt. Auch da habe ich eine coole Anwendung gesehen, übrigens irgendwo in Afrika, in ländlichen Gegenden, wo tatsächlich wirklich einfach Lebensmittel an Drohnen gehangen werden, dann werden die irgendwo ausgeklingt und fallen da runter und dann fliegen die Dinger zurück. Macht vollkommen Sinn. Also wir werden nicht morgen von einer Roboterarmee überrannt, die irgendwie durch unsere Straßen stapft wie eine, wie Soldaten, sondern wir werden langsam mehr und mehr über den Staubsaugerroboter, über die Drohne, über das Liefergerät uns so langsam dran gewöhnen. Und wir hier in dem Podcast und beim GMKI, wir halten die Augen auf und werden immer weiter gucken, wo sie uns begegnen. Und wenn wir Probleme sehen, dann zeigen wir mit dem Finger drauf und schreien laut. Oder ist das ein Plan?
[00:37:03] Speaker C: Wir können uns vielleicht verabreden in.
[00:37:06] Speaker A: Ein.
[00:37:06] Speaker C: Zwei Jahren zum selben Thema und dann wahrscheinlich köstlich ablästern über die Evolutionsstufen, die wir dann tatsächlich sehen im Alltag der Welt.
[00:37:17] Speaker A: Ja, das würde ich sagen, machen wir.
Und falls ihr da draußen, liebe Hörer, schon einen Roboter habt, den ihr uns mal zeigen wollt oder Fragen habt, schreibt uns gerne. Wir haben eine E Mail, Podcast GMKI Org und ansonsten könnt ihr auf GMKI org auf der Webseite euch angucken, was wir sonst so machen. Wir haben wieder ganz viele Veranstaltungen und freuen uns immer über jegliche Diskussion rund um die Themen KI und auch Roboter.
Und ich sage jetzt einfach mal vielen Dank euch beiden und bis zum nächsten Mal.
[00:37:53] Speaker C: Sehr gerne.
[00:37:54] Speaker B: Danke Hannes.
[00:37:55] Speaker A: Macht's gut. Ciao.