Der Papst warnt vor KI – und Google baut sie gerade ins ganze Internet

Episode 29 June 02, 2026 00:51:48
Der Papst warnt vor KI – und Google baut sie gerade ins ganze Internet
Gemeinsam mit künstlicher Intelligenz
Der Papst warnt vor KI – und Google baut sie gerade ins ganze Internet

Jun 02 2026 | 00:51:48

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Hannes Dollinger Stefanie Krüll Christian Bornmann Uli Kilian Gregor Steinke

Show Notes

In dieser Folge sprechen wir über Papst Leos erste Enzyklika „Magnifica Humanitas", die KI zum großen moralischen Thema macht – und darüber, wie Google auf seiner Entwicklerkonferenz das Internet von der Such- zur Antwortmaschine umbaut. Es geht um Machtkonzentration, Menschlichkeit, Arbeit und Bildung und um die Frage, ob wir KI selbstbestimmt gestalten oder uns gestalten lassen. Du erfährst, warum ausgerechnet die Kirche gerade die klarste Stimme in der Debatte ist und wo wir trotz aller Risiken optimistisch bleiben.

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Episode Transcript

[00:00:01] Speaker A: Leute, wir müssen heute über den Papst sprechen. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen werde, aber der Papst beschäftigt sich mit KI, also beschäftigen wir uns mit dem Papst außerdem. Letzte Woche war die Google I O und wir haben uns gefragt, ob wir den Papst und Google irgendwie in einer Folge zusammen unterbringen. Und dabei ist uns aufgefallen, ja, das passt bestimmt. Deswegen erstmal hallo Chris und hallo Caro. [00:00:24] Speaker B: Hi, hi, hi. [00:00:26] Speaker A: Wie geht's euch? [00:00:28] Speaker B: Gut. [00:00:29] Speaker A: Habt ihr Angst um die Menschheit? Um die Menschlichkeit nach dem, was der [00:00:32] Speaker B: Papst gesagt hat, Das hatte ich schon vorher. [00:00:37] Speaker C: Natürlich spricht der Urlaub aus deinem Mund. [00:00:43] Speaker B: Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt. Was macht das mit uns? Finden wir es heraus, gemeinsam mit KI. Der Podcast des GMKI e. [00:00:53] Speaker C: V. [00:00:59] Speaker A: Also ich fange noch mal so ein bisschen von vorne an. Ich hatte mir so ein schönes Intro hingelegt und habe es dann verbuzzelt. Der Punkt ist der, der Papst beschäftigt sich mit KI und der Frage, ob denn unsere Menschlichkeit in Gefahr ist. Und Google saugt die Menschlichkeit aus dem Internet raus. Also passt das bestimmt irgendwie zusammen, oder? Aber lass uns mit dem Papst anfangen. Der war diese Woche fleißig. Was hat er gemacht? [00:01:22] Speaker C: Ja, da haut er da eine von diesen päpstlichen. Ich habe es nachgegoogelt. Das heißt diese Enzyklika. [00:01:32] Speaker B: Enzyklika, genau. [00:01:33] Speaker C: Da haut der Papst also so eine Enzyklika raus, was aufs Griechische zurückzuführen ist, wie ich mir dann ergoogelt habe und so eine Art Rundbrief ursprünglich vom Papst zu seinen Bischöfen war. Ich würde sagen, der hat mal einen Feed abgesetzt, damals vor 2000 Jahren, als sie das erfunden haben. Und da gibt es so ein bisschen die Richtlinie vor, so wie man so die größeren Themen einzusortieren hat. Also es ist jetzt nicht so, ja hier, hier ist mein wöchentliches Papst Update an euch, liebe Schäfchen, sondern das sind eher größere Themen. Zum Beispiel in der Vergangenheit waren da so Themen wie Klimawandel, oft ist da soziale Gerechtigkeit und so weiter drin. Und da hat der Papst doch mal eben einen rausgehauen zum Thema KI einfach so. [00:02:23] Speaker A: Ja, Lehrbriefe habe ich gehört, während das wird das auch genannt. Also der Papst beschäftigt sich mit den großen Themen der Menschheit und des Papstes. Leo Namensvorgänger hatte damals wohl auch mal Ding rausgehauen zum Thema industrielle revolution vor knapp 100 Jahren. Oder noch ein bisschen mehr. Und genau da in diese Kerbe passt eben auch das, was der Papst jetzt gemacht hat, der gesagt hat, naja, das ist so weltbewegend und weltverändernd, da müssen wir auch als Kirche irgendwie unsere Meinung zugeigen. [00:02:50] Speaker C: Also ich muss sagen, das war so eine der Nachrichten der Zahllosen, die jetzt ja hier sonst jeden Tag durch die KI Bubble irgendwie durchblubbern, wo ich kurz innegehalten habe, als dann hieß ja, der Papst hat äußert sich zum Thema KI. Und da habe ich gedacht so, huch, ich bin jetzt ansonsten normalerweise jetzt kein riesen Papst Fan und finde auch die katholische Kirche an ganz vielen Aspekten eher problematisch, auch was Kommunikation und auch Konzepte angeht, um ganz ehrlich zu sein, aber habe ich gedacht, huch, das ist ja ungewöhnlich. Und habe dann mit den niedrigsten Erwartungen quasi dann diesen Artikel angeklickt und war aber doch sprachlos und meine spontane Reaktion, krass, da bringt es mal einer auf den Punkt. Und mein zweiter Gedanke hör mal, warum höre ich das denn nicht von den anderen großen gesellschaftlichen Gruppen, die, was weiß ich, die da, die da auch sich eigentlich zu äußern könnten, wie zum Beispiel Gewerkschaften oder wo bleibt ein solches Statement von der Politik? Und insofern muss ich sagen, hat mich das ganz schön beeindruckt. [00:03:51] Speaker A: Aber es ist ja jetzt nicht so, dass der Papst auf einmal ultramodern geworden ist und wir demnächst irgendwie Church DPT kriegen oder Caro? [00:03:59] Speaker B: Also ich glaube schon, dass Leo moderner ist als seine Vorgänger, das glaube ich schon. Der ist näher an der Zeit, auch wenn ich auch kein Papstanhänger bin und kein Anhänger der katholischen Religion, aber ich glaube, dass er deutlich weltoffener ist, was man so mitkriegt. Und hat ja diese Themen auch in seiner Amtszeit schon zuvor immer mal wieder angesprochen und hat sich dazu geäußert und beschäftigt sich da sehr mit. Und mir ging es ähnlich wie Chris. Also ich habe es auch mit großem Interesse gelesen und ich bin wirklich, ich habe das vor zwei, drei Tagen, habe ich das beim Kaffee morgens angefangen und ich bin auch so voll eingestellt, ich war auch total emotional und dachte so, boah, ja genau. Und es ging mir genau so, dass ich gesagt habe, ich finde so krass, weil ich so häufig diesen Moment habe, dass ich mich frage, gerade wenn man so nah oder so stark in dieser Bubble ist, wie wir uns jetzt auch damit beschäftigen und ja ständig zwischen Dystopie, Utopie und weiß ich nicht was hin und her schwenkt, aber durchaus, je tiefer man sich beschäftigt, sich auch der Risiken und der Gefahren, die aus den Möglichkeiten entstehen, bewusst ist, habe ich mich auch gefragt, was ist jetzt, muss der Papst darüber reden, wenn die Politik nicht drüber spricht? Und ich meine, ich bin super gespannt, was jetzt passiert, weil ich meine, der Papst ist ja eine unfassbare Stimme und so wie er es auf den Tisch legt, ist es ja schon, ich sag mal, sehr, ja, also er stellt die Gefahren auf jeden Fall erheblich heraus und äußert, sage ich mal, indirekt sehr große Ängste, würde ich sagen, dass das an vielerlei Stelle schwierig ist und mit sehr viel Verantwortung und ethischem Blick auf diese Entwicklung geschehen muss. Und ich frage mich, wann setzen sich denn die Macher mal an den Tisch, die das Weltgeschehen wirklich stark beeinflussen können? Weil ich frage immer, wir müssen doch mal anfangen, über diese Themen zu reden und globale Austausch dazu führen. Und ich meine, da passiert, davon kriegt man irgendwie gar nichts mit. Und deswegen bin ich sehr gespannt, was jetzt passiert oder ob dazu was passiert. Man hört ja hier und da natürlich ein öffentliches Statement, aber aus der Politik habe ich da jetzt noch nicht so wahnsinnig viel von mitbekommen. [00:06:22] Speaker C: Also was ich für mich überraschend und sehr stark fand, war halt, dass das Ding hat natürlich einen starken moralischen Anteil. Also die Botschaft ist ja jetzt nicht, hey, und hier benutzen wir die KI ab jetzt so, dass es papstkompatibel ist oder so. Es war ja schon abstrakt und moralisch, aber trotzdem war es erstaunlich stark positionierend. Das fand ich total ungewöhnlich. Normalerweise, Achtung, Achtung, hier Religion, ihr macht mal hier euer B Business, aber haltet euch mal aus der Tagespolitik raus. Und selbst wenn er jetzt hier nicht sagt so ja, das und das so und so konkret machen, dann sagt er trotzdem ganz klare Stellung und vielleicht, ich weiß nicht, vielleicht wollen wir mal so ein paar Brocken da mal eben kurz für den Hörer, die Hörerin mal hier noch eben kurz rausziehen. Ich fand, da waren zum Teil starke Zitate drin und ich fand auch die Themen, die er adressiert hat, das fand ich, das fand ich, muss ich also einfach zugeben, das fand ich richtig stark. [00:07:23] Speaker A: Ja, das wollte ich gerade euch fragen, ob wir das mal einmal aufdröseln können, Was sind denn so die Hauptaussagen? Und dann hat es Caro schon ein bisschen angedeutet, da ist durchaus auch irgendwie ein bisschen, naja, mindestens mal ein erhobener Zeigefinger dabei, wenn nicht sogar malt er ein Bedrohungsszenario oder gibt sich die Kirche weise und distanziert. [00:07:42] Speaker C: Ich habe mir das tatsächlich irgendwie noch mal dann da raus extrahiert, weil das ist ja schon ein Klopper, das Ding. Also was ich, was bei mir hängen geblieben ist, ist hier ist ein Zitat, die KI muss der Menschheit dienen und nicht der Macht. Also das fand ich so, da sind noch so ein paar Dinge, die bei mir gut hängen geblieben sind, weil das ist das, was passiert. Also wenn wir jetzt gleich über Google sprechen werden und vielleicht was so rechts und links von Google passiert, dann werden wir ganz viel über plötzliche Machtkonzentration sprechen und zwar in einem kommerziellen Umfeld, in einer wahnsinnigen Geschwind. Und ich finde den Zeitpunkt für einen Papst zu Achtung, Achtung, das muss andersrum sein. Das finde ich, der Zeitpunkt ist gut gewählt. Das war so ein Ding, was ich mitgenommen habe. Dann der Mensch sollte nicht, das ist jetzt kein Zitat, aber so sinngemäß, wir dürfen den Menschen nicht zu Datenpunkten machen, was die KI ja implizit macht. Also da werden wir alle durchkategorisiert und dann gegen irgendwie Mustererkennung laufen lassen und auf einmal sind wir gar nicht mehr das ein wunder Mensch, sondern wir sind einfach nur eine Wahrscheinlichkeit und das ist natürlich hochproblematisch dann. Wir dürfen Arbeit jetzt nicht mit der Wimpe zuckend einfach sinnlos oder wertlos machen. Arbeit ist mehr als einfach nur Erwerb, [00:09:16] Speaker B: Erwerb, Ja, er sagt zu diesem Thema, Arbeit ist mehr als Erwerb, sagt er, also das ist halt, dahinter steht ein Menschenbild, das Arbeit nicht nur als Einkommensquelle versteht, sondern als Möglichkeit zur Entfaltung von Fähigkeiten, Kreativität und sozialer Teilhabe. Und ich glaube, das ist super wichtig. Also dieses Arbeitsthema und das Bildungsthema, fand ich, waren so ganz essentielle Bereiche, auf die er extrem stark eingegangen ist. Und er sagt halt, was, wenn Menschen sich durch Arbeit nicht mehr definieren können und durch Arbeit auch nicht mehr Verantwortung tragen und ihre Fähigkeiten und Kreativität ausleben können, dann bricht ein unfassbar starker Teil des Menschseins und auch von Gemeinschaft weg. Und das ist natürlich super gefährlich für ein Miteinander, was funktioniert für so eine soziale Teilhabe und auch für für natürlich alles, was Demokratie angeht. Und da ist er sehr, sehr stark darauf eingegangen. Und da finde ich, hat er es extrem auf den Punkt gebracht. [00:10:26] Speaker C: Ich glaube, wir müssen ihn zum Ehrenmitglied GMKI machen, weil also ich meine, das kann man direkt so bei uns in die Vereinssatzung übernehmen, oder? Sensationell Leo Pest gemacht. [00:10:36] Speaker A: Ja, ist aber auch ein Punkt, wofür die Kirche zumindest stehen möchte. Also soziale Sicherheit, soziale, naja, Stabilität letztendlich dann auch. [00:10:46] Speaker C: Ja, aber ganz ehrlich, da hat die Kirche für mich gesellschaftlich auch wirklich einen Platz. Also was mir jetzt auch dann in der Reflexion über dieses ganze Papst Ding jetzt immer wieder durch den Kopf geht, ist halt, da ist wirklich ein Vakuum in unserer Gesellschaft. Also wir sind halt wie immer gespalten zwischen von mir aus Angst und gleichzeitig dem krampfhaften Versuch, schnell genug mitrennen zu können, weil wir uns einbilden, dann irgendwie doch über die Runden zu kommen. Und es fehlt jemandem, der sagt also auch mit der nötigen moralischen Autorität, der Hey, wartet mal ganz kurz, hört mal auf hier zu rennen, guckt mal, was hier gerade passiert und entscheidet mal oder sorgt mal dafür, dass das jetzt nicht einfach nur stumpf in so eine Richtung läuft. Das finde ich schon gut. [00:11:32] Speaker B: Ja, ich glaube, was er sagt, ist halt, dass er ganz, also er kritisiert halt ganz stark dieses, dass nicht weiter gedacht wird. Und er stellt im Prinzip die Forderungen dahingehend, dass dass Dinge, also diese technologische Innovation, aber von Anfang an mit sozialen Bedingungen und sozialen Entwicklungen weitergedacht werden muss. Und das passiert ja de facto an vielen Stellen nicht, weil wir einfach Effizienz und wirtschaftlich getrieben Entscheidungen treffen. Und er sagt, es muss den Schutz vor Beschäftigung geben, es muss den Schutz bestehender Beschäftigungsverhältnisse geben, es muss Umschulungen und Weiterbildungen geben, die mitgedacht werden von Anfang an. Und die Beschäftigten müssen daran beteiligt werden, auch von diesen Entwicklungen. Und das ist, finde ich, auch oft dieses Thema, was ich so häufig auch mit Unternehmen diskutiere. Wir reden davon, dass Dinge automatisiert werden, Jobs abgebaut werden und dass Menschen ihre Jobs verlieren werden. Ja, das wird an gewisser Stelle passieren, aber dann müssen Unternehmen tragen auch die Verantwortung darüber nachzudenken, was passiert mit diesen Menschen. Ich habe als Unternehmen eine Verantwortung für Gesellschaft auch Und wenn ich früh genug darüber nachdenke, okay, was, wenn ich das automatisiere, wo wird Platz oder was entsteht Neues, muss ich aber jetzt im Prinzip schon so vorausschauend denken, dass ich die Mitarbeiter dahingehend auch entwickle und nicht bums, der Job ist weg. Jetzt weiß ich auch nicht, was ich mit denen mache, sondern frühzeitig überlege, wo entwickle ich sie hin, wie entwickle ich sie weiter, was sind Möglichkeiten, die dadurch entstehen Und das passiert zu wenig. Und ich finde, das kritisiert er an vielen, vielen Stellen, ob das jetzt zum Thema Arbeit ist oder auch zum Thema Bildung, da wird er ja auch sehr, da geht er ja sehr, sehr stark drauf ein. Und ich glaube, das ist ja auch unser großes Thema immer wieder, dass alles am Ende steht und fällt alles mit Bildung. Und das ist grundsätzlich so, aber das ist jetzt in diesem Feld wieder so. Und er sagt ganz klar fordert er, dass da jetzt was passieren muss. Und er sagt ja sogar auch, Schulsysteme sind aus der Zeit gefallen. Und das sagt eine Kirche, sagt der [00:13:52] Speaker C: Papst, genau der Sprecher, der ist aus der Zeit gefallen. [00:13:56] Speaker B: Also dann, der sagt, das ist veraltet, es muss komplett neu gedacht werden und das darf nicht morgen passieren, sondern es muss schnell passieren. Also er setzt da ganz klar total den Finger in die richtigen Wunden, finde ich, und fordert, dass da was passieren muss. Und ja, da passiert aber leider nichts oder bisher wenig, sagen wir mal so. [00:14:22] Speaker A: Aber ich glaube, dafür genau ist der Papst da. Wen spricht er denn an? Also wenn nicht der, wer sonst sollte Schichten aufrütteln und wach machen, die vielleicht sonst sich vor dem Thema eher weggeduckt hätten. [00:14:34] Speaker C: Ja, ich finde auch, wenn du so zum Teil so diesen, ich nenne es jetzt mal bewusst Jüngern des Silicon Valley zuhörst, Peter Thiel und Co. Das hat ja auch schon quasi religiöse Züge. Also ein Gedanke, der mir dann irgendwann kam, war ja auch, das ist ja witzig, da spricht jetzt der Oberchrist mit dem Antichrist irgendwie sozusagen per Internet, weil das sind ja schon, sagen wir, sehr konkurrierende Weltansichten irgendwie. Und ja, es freut mich, dass jetzt mal eine moralischere Gegenposition auch mal ganz öffentlich, breitbeinig mal artikuliert wird, weil ich habe sonst immer so das Gefühl oder die Sorge, dass halt, vielleicht sagt auch gar keiner was gegen KI oder gegen die Auswirkungen, weil im Prinzip alle auch irgendwie Angst haben, sich dadurch so zu einer Persona non grata zu machen. Und man will sich ja mit denen auch nicht anlegen und dies und das und wer weiß, was jetzt passiert. Ich meine, wenn so jemand wie der Papst sagt, ey, wartet mal ganz kurz, das läuft in eine falsche Richtung, mal gucken, was dabei am Ende rauskommt. Also ich finde es auf jeden Fall sehr positiv als Impuls. [00:15:48] Speaker B: Ja, er stellt halt einfach das Menschliche so in den Vordergrund und ich glaube, das ist super wichtig, dass das genau das passiert, weil das geht halt in dieser Diskussion oder in dieser Entwicklung an vielen Stellen einfach immer wieder unter. Und es ist, ich glaube, am Ende ist das das A und O. Und ich suche die ganze Zeit. Er hatte nämlich an einer Stelle ein Zitat genannt, was ich total gut fand, wo er das so ein bisschen sagte. Er fragt im Prinzip, ob die digitale zurück, also ob Technik wirklich technologischer Fortschritt wirklich zum Wohle des Menschen sein kann, was wir ja sagen. Ich glaube, ja, es kann, aber es kann. An dieser Stelle ist es unheimlich schwierig, weil es so stark Effizienz getrieben ist, dass er sagt oder die Frage stellt, ist das noch zum Wohl des Menschen? Und das ist die Frage, die wir uns ja an vielen Stellen, glaube ich, stellen müssen, ob das aktuell, und ich muss da ehrlich sagen, ich habe viele Punkte, wo man wirklich kritisch hingucken muss und sich fragen muss, ist es wirklich zum Wohle des Menschen, was es ja ursprünglich sein soll? Aber an vielen Stellen sehe ich das nicht. [00:17:09] Speaker A: Was ist da in dem Sinne das Wohl des Menschen? Wir bauen irgendwie uns selber nach immer mehr, irgendwie ersetzen wir uns selbst. Ich glaube Gott, das ist jetzt philosophisch, aber dass wir oder wir die Erbauer der KI da gar nicht den großen Plan haben, sondern einfach die Faszination davon, was mit KI auf einmal alles möglich ist, nämlich in ganz, ganz vielen Richtungen dem Menschen näher zu kommen. Und das ist, bevor wir gleich zu den großen Silicon Valley Konzernen kommen, noch ein Punkt, den ich aus diesem Papst Pamphlet am allermeisten irgendwie beachtet habe, ist nämlich eben diese Warnung davor, dem Posthumanismus, also der Mensch ist Mensch, das Bewusstsein ist an den Körper gebunden und der Papst war tatsächlich auch davor, dass wir das bitte nicht aufweichen. Also irgendwelche digitalen Entitäten, der Mensch, der sich digital irgendwo hochladen will und sein, das Bewusstsein den Körper verlässt, das ist nicht so gedacht von Gott, hat er gesagt, [00:18:10] Speaker C: OK, da kommen wir jetzt bei beiden Punkten, kommen wir jetzt in so einen Grenzbereich rein, wo ich dann auch beginne, vielleicht so eine weitere Interpretationen mir zu erlauben. Also vielleicht ganz kurz zu dem Punkt, Ist jetzt die Effizienz, der wir alle nachjagen, ist das eigentlich die richtige Richtung mit der Konnotation so Achtung, das ist die falsche Richtung. Ich glaube, eigentlich ist nicht die Frage, ob diese Effizienzsteigerung gut oder schlecht ist, sondern die Frage, wie nutzen wir die als Gesellschaft? [00:18:47] Speaker B: Also wie ist die Werte getrieben, welcher Wert liegt dahinter genau und auch wofür [00:18:53] Speaker C: setzen wir die ein? Natürlich, wenn wir jetzt hier Kampfroboter bauen, um halt eben irgendwie ein Land auszurotten, dann ist das natürlich doof. Aber wenn es Krebs besiegen, wenn wir den Krebs besiegen oder auf einmal unbegrenzt ärztlichen Support für jeden Menschen haben, egal wo, dann ist das natürlich eine gute Sache. Und das ist so ganz ehrlich das, was ich für mich persönlich jetzt daraus mitnehme, nämlich nochmal ein Reminder, dass wir auf keinen Fall aus den Augen verlieren dürfen, dass wir, bevor es zu spät ist, die Frage klären müssen, wem gehört das hier eigentlich alles, was da entsteht und wie wird das am Ende auch wieder der Gesellschaft zugutekommen? Weil all das, was die können, die Modelle, das entstammt ja nun mal am Ende menschlichem Output. Und dass sich jetzt wenige nehmen und daraus dann ihren Reichtum immer weiter ausba Das ist ja definitiv nicht in Ordnung, wenn nicht das auch wieder zurückfließt, das andere mit dem Transhumanismus. Tja, nachvollziehbare Position, aber ich finde, das ist diskussionswürdig. Die Beispiele, Hannes, die du jetzt gebracht hast, die sind ja extrem. Also ich spiegel mich jetzt quasi in die KI und lass mich dann da leben, damit ich hier Ruhe habe oder wie auch immer. Ich sage mal, das ist, das ist natürlich ein extremes Beispiel, aber da gibt es ja Vorstufen halt. Also wenn ich jetzt zum Beispiel das Thema, was wir hatten mit ja, wir haben jetzt unseren eigenen KI Coach, wo wir schon in so eine komische Grauzone reinkommen, weil das ist kein Mensch und der behandelt uns dann aber als wäre es ein Mensch oder irgendwie sowas. Aber da gibt es viele Anwendungsfälle, wo ich sage, ja, das würde sich eine katholische Kirche so wahrscheinlich nicht vorgestellt haben, aber trotzdem sehe ich da einen Wert drin für uns individuell. Also das heißt, da gibt es so eine Grenze, wie weit gehen wir denn da halt, und das sehe ich einen Klecks lockerer als der Herr Papst. [00:21:00] Speaker B: Ich habe einen total interessanten Podcast, vielleicht können wir den Hannes mal verlinken in den Shownotes. Das ist zwar ein Schweizer Podcast, hat ein bisschen viel Schweizer Dütsch auch drin von der einen Seite der Moderatorin. Ansonsten ist das ein Pfarrer, der dort interviewt wird, der forscht dazu, wie Kirche und KI zusammenkommen und wo es positive Einfluss hat und so weiter. Und er sieht es sehr, sehr positiv. Den verlinken wir mal in den Show. Ganz, ganz, ganz, ganz spannende Unterhaltung zu dem. Und ich gebe da mit dir, Chris. Ich glaube auch, dass es überhaupt nicht nur negativ zu sehen ist in diesem Zusammenhang, weil es ja auch total gemeinschaftsfördernd sein kann. Also es gibt viel zu wenig Seelsorger, es gibt viel zu wenig Möglichkeiten und dadurch kriegen wir auf verschiedener Stelle, glaube ich, mega Mehrwert hin. Und ich meine, ich sage ja auch immer wieder, die KI meiner Meinung nach, wir haben alles in der Hand, um diese Welt zu der geilsten überhaupt zu machen. Wir können, könnten so viele Probleme lösen, so viele Probleme, wenn wir es Gemeinwohl an erster Stelle stellen und so denken, aber nicht die wirtschaftliche Effizienz. Und wenn wir da so daran gehen würden, dann wäre so viel möglich. Und es ist ja auch schon, es passiert ja auch, darf man ja auch nicht sagen. Also es passiert ja super viel Tolles, aber da wird ja viel weniger drüber gesprochen, als über Jobverlust und Bildung kommt nicht hinterher und so weiter. Es passiert ja wahnsinnig viel, aber es ist halt, ja, ich glaube, das Gewicht, Gleichgewicht stimmt halt einfach nicht. [00:22:49] Speaker C: So eine geile Überleitung zu dem Zitat, was ich unbedingt hier noch unterbringen wollte, zum Turmbau zu Babel, das habe ich [00:22:58] Speaker A: auch schon auf Abruf hier stehen. [00:23:02] Speaker C: Du darfst, weil da muss man auch sagen, jemand wie der Papst, der weiß halt auch, wie man quasi ausdrucksstark und bildgewaltig spricht sozusagen oder sich ausdrückt irgendwie. Und all das, was du gerade gesagt hast, irgendwie, das passt so gut zu dem. Ich lese es jetzt mal vor, Entweder errichtet die Menschheit einen neuen Turm zu Babel oder eine Stadt, in der Gott und Mensch gemeinsam wohnen. Und ich dachte, ah ja, okay, Turmbau zu Babel, da war doch was irgendwie so, da haben die Menschen sich so ein bisschen übernommen und wollten ein bisschen zu groß sein. Am Ende habe ich dann noch mal nachgegoogelt, was war denn da jetzt noch mit Turmbau zu Babel und das, was du gerade gesagt hast, Caro, das wäre quasi eine perfekte Beschreibung zum Turmbau zu Babel gewesen. Die Menschen wollten Gott nah sein und aber auch alle ganz dicht zusammen und gemeinsam dann irgendwie die Next Generation irgendwie schaffen. Und dann hat Gott halt irgendwann gesagt, so ne, so läuft das aber nicht und hat die Menschen in alle Teile der Welt verstreut und ihnen unterschiedliche Sprachen zu geben, wo das heißt, am Ende ist dabei das Gegenteil davon rausgekommen, was die eigentlich erreichen wollten. Und ich finde das, was du, wie du es eben beschrieben hast, das passt einfach super dazu, weil wir können jetzt hier, wir können jetzt hier was ganz Großes draus machen als Gesellschaft oder aber wir übernehmen uns ganz fürchterlich und die Gesellschaft explodiert quasi. Und deshalb mochte ich dieses Zitat ganz besonders und finde, das ist zumindest rhetorisch sehr stark gemacht. [00:24:37] Speaker A: Dann versuche ich jetzt mal die Überleitung zu machen, nämlich vom Turmbau zu Babel, also Größenwahn und Machtkonzentration hin zu der Hauptthese, nämlich eben den großen Silicon Valley Tech Konzernen, die auch einen ganz großen Teil in dieser Rede mitbekommen haben, nämlich eben auch der warnende Zeigefinger des Papstes höchstpersönlich, dass die Machtkonzentration da nicht zu eng auf den großen Konzernen liegen darf. Und dann heißt es, das ganze Ding ist irgendwie powered by Anthropic. Was ist denn da los? [00:25:12] Speaker B: Es war nur Antropic eingeladen, alle anderen. [00:25:15] Speaker A: Genau, Anthropic hat da irgendwie mitgemischt an diesem Ding. [00:25:21] Speaker B: Also die wurden, so wie ich das gehört habe, bei irgendeiner Veröffentlichung oder Vorlesung oder wie auch immer man es dann nennt, war Anthropic als einziges der großen Konzerne mit am Tisch und mit eingeladen, weil ich glaube, der Papst damit ein ganz klares Zeichen gesetzt hat, weil das sind die, die ethisch, moralisch, sage ich mal, am am nächsten an seinen Vorstellungen eventuell sind oder vielleicht, weil er auch da versucht, vielleicht ist auch ein schlauer Move, sie stärker noch mit da reinzuziehen, weißt du, um eine Entity zu haben, die wirklich sich jetzt so verbunden fühlt und ihren ethischen Grundsätzen treu bleibt, weil man hat ja die ganze Zeit Angst, boah, wann kippen die, wann kippen die oder wie sind die, sind die wirklich so ethisch korrekt oder wirklich? Ist es wirklich ihr Bestreben, das Unternehmen zu sein, was den größten moralischen Anspruch hat? Ich warte die ganze Zeit auf die Nachricht, die das wieder torpediert irgendwie bisher kam sie noch nicht, zumindest noch nicht so ganz. Und vielleicht hat er es total schlau gemacht und denkt sich, ich muss irgendeinen von denen, und es liegt ja nahe, dass es die sind, da mit mir an den Tisch setzen, damit ich denen quasi noch ein bisschen mehr auf die Schulter lege, dass die auf jeden Fall diesen Weg weitergehen müssen. [00:26:46] Speaker C: Ich denke, da profitieren beide sehr von. Also es ist natürlich für Anthropic irgendwie noch mal cool hier das Brand wird noch mal ordentlich gepudert und für ihn ist es auch gut, weil er halt dann nicht der alte Opa ist, der in irgendeinem, was weiß ich, italienischen Städtchen da irgendwo rumsitzt und irgendwas erzählt im Kittel, sondern der ist ja dann doch irgendwie doch irgendwie dann dicht dran irgendwie. Also [00:27:10] Speaker A: ja, das würde mich jetzt mal interessieren. Wie bewirbt sich denn ein Anthropic beim Papst, um zu sagen, wir wollen da mitmachen? Oder ist es tatsächlich wirklich einfach ein extrem schlauer Marketing Schachzug? Ich meine, ehrlicherweise, als ich dann die Rede zu diesem Werk da irgendwie auf YouTube gegoogelt habe, gesucht habe, habe ich auch gesehen, dass der Papst sich den neuen, jetzt elektrischen Ferrari angeguckt hatte. Also so ein bisschen marketingwirksam ist der Vatikan schon auch geworden. [00:27:34] Speaker B: Oh man, das finde ich jetzt wieder schrecklich. Ja, also wie gesagt, ich glaube, das ist wahrscheinlich ein schlauer Schachzug. Es ist die KI. Und er sagt ja auch immer wieder, ich glaube, er muss ja auch klar machen, und das tut er auch in seinen Ausführungen, dass er ja nicht gegen KI ist. Ist er ja überhaupt nicht. Und das sagt er ja immer wieder. Er ist nicht gegen gegen diese Technologie und gegen diese Innovation, sondern er ist gegen diese Geschwindigkeit und er ist gegen diese Aufmerksamkeitsökonomie und gegen diese Machtverhältnisse, die dadurch jetzt entstanden sind. Also er kritisiert ja all diese Punkte und weist eigentlich darauf hin, dass es, wenn es das ist, lieber langsamer, aber bedachter und halt nicht nur aus wirtschaftlichen Aspekten hinaus getrieben werden darf. Und ich glaube, dass, und damit zeigt er ja das, unterstützt er das ja auch noch mal, dass er sich die Leute mit an den Tisch holt und sagt, nicht, ich bin ja nicht da, er ist ja nicht dagegen. Na, er sieht ja auch alle Vorteile, die es hat, aber er ruft halt auf zur Menschlichkeit, Langsamkeit, Achtsamkeit. Und ich glaube, das ist ja auch das, was am Ende des Tages alle, die sich damit tiefer beschäftigen, genauso fühlen. Und ich meine, auch alle Tagbos sagen das ja im Prinzip an vielen Stellen auch immer wieder. Und ich weiß nicht, ich glaube, die brauchen ganz schön gutes Gewissen. Also ich weiß nicht, ich frage mich manchmal, was machen die denn mit ihrem schlechten Gewissen? Wie legen die das abends ins Bett, dass die bei all dem, was im Moment ist, noch gut schlafen können? Aber auf der anderen Seite wissen die natürlich auch, was alles dadurch möglich ist. Und wie immer hier, wie sagt man, Six Seven. [00:29:38] Speaker A: Genau, jetzt sind wir wieder bei der Ausgangsthese und dem, was der Papst nämlich wirklich zentral kritisiert hat, diese Machtkonzentration. Und dann mache ich jetzt den Bogen hin zu dem Google Event diese Woche nämlich auch. Also wenn ihr das jetzt hört, die letzte Woche eine große Entwicklerkonferenz, wo Google die neuen Innovationen vorgestellt hat und man mit so ein bisschen geschultem Auge echt sehen konnte, wow, die verändern das Internet aber in eine Richtung, wo Google dir gar nicht mehr anzeigt, was andere im Internet gemacht haben, sondern Google im Grunde das Internet für sich beansprucht und ersetzt und alle Inhalte dir bündelt und ganz individuell anpasst und sich da ganz viel, jetzt bin ich wieder ganz am Anfang, Menschlichkeit rauszieht. Ich habe nämlich jetzt in Vorbereitung zu der Folge auch mal meine KI gefragt, wie kriegt man denn diese beiden Themen zusammen? Und da sagt mir meine KI, Google verändert das Internet von einem Ort, an dem Menschen Quellen suchen, zu einem System, in dem KI antworten, Oberflächen und Handlungen direkt für Menschen organisiert. Papst Leo warnt in seinem Werk genau vor dieser Verschiebung. Technik darf den Menschen unterstützen, aber sie darf nicht zur neuen Erzählung werden, die definitiert, was Menschheit heißt. Schön, oder? [00:30:51] Speaker B: Ja, super schön. Ja, es ist so. Ich finde es super krass. Ich gebe ja auch manchmal so ein bisschen niederschwellige AI Kurse für Alltagsnutzer, sage ich mal, Kinder, Eltern und so. Und dann erkläre ich auch immer am Anfang, was der Unterschied zwischen Google und einem LLM ist, also oder ChatGPT, weil unheimlich viele ja sagen, ich benutze, also ich brauche gar nicht mehr googeln, ich Mache alles mit ChatGPT und dann sage ich immer, ja du verstehen, was der Unterschied ist. Und ich fand es immer, ich habe dann immer gesagt, das ist schön, dass, also Google ist ja mehr wie so eine Bibliothek, wo ich selber auswählen kann, woher ich die Nachrichten nehme. Also ich stelle eine Frage und dann bekomme ich die Antwort von der Zeit, RTL, Bild Zeitung und weiß ich nicht was. Und dann kann ich wählen, woraus ziehe ich mir die Info jetzt aus der Zeit oder von aus der Bild oder RTL 2, weil alle Dinge habe ich untereinander. Das heißt, ich bin, wähle die Quelle meiner Information Und das hat ChatGPT nicht oder jedes andere LLM. Es wählt aus all diesen Informationen, die es hat, aus und gibt mir eine wahrscheinlich schlaue, richtige Antwort. Aber ich kann nicht genau wissen, woher die Quellen kommen, es sei denn ich der Frage ist und das ändert sich jetzt. Und dann fragt man sich, okay, wo ist dann der Ort, wo ich diese selbstbestimmte Informationswahl überhaupt noch habe, wo gibt es die noch? Und gewöhnen wir uns damit noch viel mehr daran, dass wir im Prinzip eine vorgefertigte Antwort kriegen und nicht mehr selbstständig entscheiden, okay, was ist jetzt meine erste Quelle? Weil wenn ich die Antwort erst mal habe, dann kann ich natürlich die Quellen durchgehen und mir das herleiten. Aber es ist eine ganz andere Art von Wissenserwerb. [00:32:49] Speaker C: Zum Thema Google. Ich erinnere mich noch, Hannes, wann wird es gewesen sein? Vielleicht vor einem halben Jahr. Irgendwann hat man mal die Folge hier im Podcast erlebt Google gerade seinen Nokia Moment, was so meine Fragestellung war im Sinne von so, oh, hat da jemand eine Rising Technology verpennt, weil er einfach schon zu satt und zu fett geword ist und jetzt kommt da irgendwie so ein neues schnelles Pferdchen daher und macht aber das Geschäftsmodell von dem großen satten Player auf einmal obsolet aller Nokia, die dann auf einmal weg waren, als Apple das iPhone rausgebracht hat, obwohl vorher Nokia unangefochten Marktführer im Bereich Mobiltelefonie war. Und ich war damals ja tatsächlich eher so der Erwartung, dass Google zu groß ist, um da schnell genug drauf zu reagieren und habe gedacht, tja, Google, klar, Google wird es weitergeben, aber nicht mehr so. Und Hannes, du hattest gesagt, die haben das schon vorher gemacht, die wissen das im Prinzip besser als wir alle zusammen und die machen das noch, die haben auch den Atem um das durchzuziehen und ich würde sagen, lass es sechs Monate später sein. Plus minus Hannes, jetzt dieses Event und die Kinos und alles was dranhängt, würde ich sagen, unterstreichen, dass deine Position auf jeden Fall zuverlässiger, deine Prognose zuverlässiger war als meine. Weil ich glaube, das ist ja das genau, was jetzt passiert. [00:34:21] Speaker A: Ich würde sogar sagen, das ist ein bisschen länger her als sechs Monate schon. Also ich weiß gar nicht, wann wir das aufgenommen haben, aber ja, das ist das. Und ich glaube, das ist genau das eingetreten, was wir damals auch besprochen haben. Google hat die Produkte, hat die Nutzer schon und es geht nicht darum, irgendwie den nächsten Chatbot dahin zu setzen, wo die Nutzer hinkommen, sondern die KI wandert in das alles, was Google uns sowieso anbietet. [00:34:43] Speaker C: Ja, und da hatten natürlich die neue Player, wie jetzt hier Open, die haben natürlich da ein Problem, weil die müssen jetzt erstmal ein Ökosystem aufbauen. Das versuchen sie auch mit Allgewalt. Hier wird ein Browser gemacht und da wird dieses noch rausgegeben und jenes. Aber genau wie du sagst, Google hat das alles schon und nebenbei hat Google auch das komplette Internet und zwar schon seit Jahrzehnten. Und übrigens die Technologie, dieses GPT, was eigentlich dann der Kern von dem Ganzen ist, das ist in einem Google Labor entstanden. Die haben halt nur nicht so richtig gewusst, was sie damit anfangen sollen oder wollen oder so. Also von daher macht das irgendwie auch Sinn, dass Google da jetzt hier quasi dann am Ende den Sack zumacht. Ich finde es nur irgendwie, wenn ich so drauf gucke und mir die ganzen Details nochmal durchgelesen habe, was da jetzt alles kommuniziert wurde, habe ich gedacht, so, es hat ja fast was von, naja, lass die Kinder mal spielen, Google, die hatten das quasi schon alles fertig in der Schublade, auch das Ökosystem und hoch profitabel, Lass die anderen mal spielen, lass die mal ausprobieren, was der Konsument eigentlich will. Da machen wir jetzt hier gar nicht unsere Konsumenten mit verrückt hier von wegen Feature an Feature aus. Und wenn wir sehen, wo die Reise hingeht, dann machen wir das Spiel aus und schießen halt das Tor, weil so fühlt es sich jetzt an. Also diese Verknüpfung, Hannes, die du jetzt gerade schon beschrieben hast, oh, ich war eben noch eine Suchmaschine und jetzt bin ich aber die Antwortmaschine, die verhindert, dass quasi überhaupt der Traffic durchgeht, was ja im Prinzip das ungeschriebene Gesetz des kommerziellen Internets gewesen ist. Also Google lebt sehr gut von der Werbung, aber die Leute kriegen Traffic auf ihren Content und umgekehrt. Wundervolles System irgendwie, hat ganz toll funktioniert und jetzt auf einmal entscheidet der Stärkere im Bunde, nämlich der, der den Traffic hat, dass neue Spielregeln gelten. Und das ist ein krasser Move. [00:36:33] Speaker B: Und da sind wir ja im Prinzip sind wir da wieder bei diesem Riesenthema Machtverschiebung und Entscheidungsgewalt, die sie ja damit auch haben. Weil ich meine, was verändert sich für jeden, jedes E Commerce betreibende Unternehmen. Ich meine, du wirst gezwungen, selbst wenn du jetzt noch nicht wirklich stark KI getrieben unterwegs warst, wenn du noch nicht wirklich Geo gemacht hast, sondern mehr SEO, du wirst total jetzt damit dazu gezwungen, auf diesen Zug jetzt schnell aufzuspringen, weil sonst hast ein Problem mit Google, das [00:37:15] Speaker C: wird der Part nicht gerne sehen, sage ich mal so diese Machtkonstellation, da haut er direkt wieder so eine Enzyklika raus. Und in der Terminologie zu bleiben, muss ich aber sagen, ich glaube, diese Messe ist noch nicht gelesen. Also und wahrscheinlich habe ich wieder Unrecht. Und Hannes, du sagst in einem halben Jahr dann wieder so Ecci Colecci, ich hatte aber doch recht, weil muss ich [00:37:42] Speaker A: das erst mal verstehen, was du jetzt meinst. [00:37:43] Speaker C: Der Versuch, der Versuch, meine these ist, dass der Versuch quasi die Offenheit des Internets durch ein geschlossenes System abzulösen, quasi, den haben wir schon mehrmals gesehen. Ich erinnere mich noch an, wie war das nochmal? Boris Becker, oh, bin ich da schon drin? Das ist ja einfach Am Anfang, als ich angefangen habe, das Internet zu benutzen, als die Modems noch gerauscht und gepiepst haben, da war AOL alles, da hatte jeder Mensch drei AOL CDs jeden Tag in der Post und es waren auch alle bei AOL. Und dann hat Microsoft versucht, weil sie gedacht haben, scheiße, wir wollen aber auch was vom Kuchen ab, Dann haben die versucht, ihr MSN aufzubauen und da gab es die wirklich Theorien, dass das Internet schon bald weg ist und dann die Leute nur noch über diese Portale gehen, weil es ja so convenient ist. Naja, die Geschichte hat eine andere Geschichte erzählt und dann zwischendurch Facebook und alle waren so, bald ist es Internet, Facebook, Facebook, ja, den Konzern gibt es noch, aber Facebook jetzt echt. Also und mal sehen, wie das Ding hier ausgeht, weil ich glaube, was der Konsument gar nicht mag, ist, dass wir jetzt dann irgendwie aus dieser riesen Offenheit, die uns das Internet im Prinzip bietet, am Ende ein komplett durchreguliertes System bekommen, wo wir keine Auswahl mehr haben. Und gerade das Thema, dass jetzt quasi unsere Kommunikation agentisch wird. Also das ist jetzt ja nur der Anfang, was Google da macht. Bald wird es so sein, dass Google uns einen Agenten dann anbietet, der im Hintergrund weiterläuft und ich nicht mehr oh, ich suche jetzt XY, wo kann ich das denn kaufen? Sondern irgendwann ruft mein Agent bitte Google [00:39:23] Speaker B: Sparks, haben sie ja schon so ein bisschen angekündigt. [00:39:26] Speaker C: Genau. Also die werden dann versuchen, jetzt in unseren Alltag reinzubringen und dann ruft mich irgendwann mein Agent an und sagt, ey Alter, hier, du musst doch und willst nicht mal oder irgendwie sowas. Aber ist das wirklich das, was wir wollen? Und vor allem auch die Leute, die dahinter stehen wollen jetzt wirklich die Händler, die das Zeug dann liefern müssen oder die Content Anbieter, die ja trotzdem noch irgendwie das Zeug irgendwie produzieren müssen, um das Ding weiter zu füttern und zu beliefern? Wollen die wirklich dann jetzt Brot krumen, Empfänger werden und ihre quasi Selbstständigkeit verlieren? Ich weiß es nicht, keine Ahnung. Und klar, da ist jetzt, das ist komplexer als die AOL Analogie, weil das war wirklich nur eine Übergangstechnologie, die dann schnell überholt wurde. Und das ist hier deutlich schwieriger. Aber es gibt da die Chance, dass das eine tolle Idee ist, Aber da gibt es auch die Chance, dass es am Ende sich dann nicht so umsetzt und das Internet in Teilen frei und offen bleibt und geben wird. [00:40:27] Speaker A: Ja, da haben wir auch schon mal drüber gesprochen im Zuge von Social Media. Und da hatte ich mal gesagt, der Social Media Algorithmus, der liegt halt bei Instagram und der bestimmt, was wir kriegen. Und die Chance bei der KI ist, dass der Algorithmus nicht mehr bei denen auf der Seite liegt, sondern eben bei uns. Und wenn es mein Algorithmus, meine KI ist, die sich zieht, was ich möchte, habe ich natürlich die Freiheit. Problem habe ich aber, wenn ich eben die KI bei mir habe, die aber trotzdem Google gehört und wo trotzdem irgendwie Werbung im Hintergrund steht, die mir dann vielleicht noch mehr vorspielt, mein Freund zu sein und mein ständiger Helfer. Und das ist bald mit eben so was wie Gemini Spark und all diesen KI Assistenten, die wir bald alle haben werden, wenn wir die von den großen Konzernen nehmen, dann sind wir von den großen Konzernen eben noch abhängiger. Die Hoffnung ist wirklich, dass wir da mit Open Source und mit den Möglichkeiten, so was selber zu gestalten und uns irgendwie auf unsere Seite zu bringen, die Chance haben, unabhängiger zu sein. Aber ehrlicherweise glaube ich nicht, dass ein Großteil der Menschen das so machen wird, sondern da nimmt man das, was convenient ist und das, was ein schönes Logo hat und das, was in einem schönen glänzenden Paket kommt. [00:41:39] Speaker B: Ja, das wird auf jeden Fall so sein. Also das glaube ich auf gar keinen Fall, dass es viele Leute gibt, die überhaupt das Wissen und die Expertise, die es ja dann schon auch ein bisschen braucht, um sich, auch wenn es zehnmal einfacher ist als früher, dass ich jetzt theoretisch über Open Source Modelle mir auch meine eigene KI nach Hause bauen kann. Aber also glaub mal, das wird so ein Mini Bruchteil sein, der das macht, glaube ich aktuell noch. Aber ja, Chris, du willst was sagen. [00:42:10] Speaker C: Ich sehe, sorry, ich wollte mich jetzt hier nicht, aber genau, es juckt etwas im Zungenbereich. Aktuell kann ich total nachvollziehen, was ihr sagt. Ich bin da, aber was das angeht, da bin ich tatsächlich optimistischer im. Und zwar, ich meine so, dass was in dem ganzen Lärm dieser Neuigkeiten ein bisschen untergeht, ist, dass diese ganzen Neuigkeiten, und das gilt nicht nur für Google, sondern es gilt streng genommen auch für OpenAI und bei Microsoft. Und bei Meta und so weiter, was jetzt gerade passiert ist, die bauen jetzt gerade Funktionen rund um ihre Modelle und in ihre Modelle rein. Ein Agent ist ja im Prinzip ein Stück Algorithmus, der einfach das Modell besonders smart nutzt, um dann auf einmal auch proaktiv arbeiten zu können. Aber das Gehirn innen drin, ich will nicht sagen, das stagniert und darüber wird auch zu wenig gesprochen, vor allem was die kommerziellen Modelle angeht. Aber ich habe da ein sehr interessantes Interview gehört von dem Mistral CEO, der meinte, die Modelle selber, wie die gebaut sind, das ist gesetzt. Also die Architektur von Modellen verändert sich nicht, die werden jetzt noch optimiert, dann werden die vielleicht noch irgendwie verschiedene Modelle gleichzeitig, die dann zusammenlaufen und intelligent miteinander sprechen und so. Aber die Modellarchitektur ist gesetzt, das ist bei allen im Prinzip gleich. Und das Wissen, was die Modelle haben, um jetzt trainiert worden zu sein, das ist endlich. Und das Wissen, was da und verfügbar ist, das wurde auch bereits verdaut. Das bedeutet auch, Da gibt es jetzt nicht zu erwartende riesen Innovationssprünge, vor allem was so General Purpose Modelle angeht. Und der sagte halt, der Vorsprung, und das fand ich sehr überzeugend, der Vorsprung, den jetzt kommerzielle Modelle hatten gegenüber Open Source Modellen, der wird schrumpfen von, was weiß ich, das Modell ist ein halbes Jahr lang führend zu nur noch drei Monate führend. Und irgendwann werden die pari sein. Und dann unterscheiden sich die Dinger im Prinzip, also nehme ich Open oder nehme ich Claude oder nehme ich Gemini, das unterscheidet sich dann im Prinzip in der Semantik. Mag ich jetzt Cowork lieber oder finde ich doch Copilot besser oder Spark oder was auch immer das ist. Und da werden sich die kommerziellen Dinger wahrscheinlich gar nicht mehr so viel nehmen irgendwann. Und die werden alle versuchen, uns in ihr Ökosystem reinzuziehen und zu locken, damit wir da gar nicht mehr rauskommen. Und da haben natürlich Leute wie Google, die haben natürlich einen riesen Vorsprung, weil wir sowieso schon mit unseren Maps und Gmail und weiß ich was bei denen sind. Aber es ist so leicht geworden mittlerweile für Leute völlig ohne Technologieerfahrung, sich selber Software zu bauen und zu konfigurieren. Und wir fangen ja gerade erst an, wenn wir in dem Jahr noch mal sprechen, da sage ich, wird es total normal sein, dass jeder sich im Prinzip die Anwendungen, die er braucht, für egal was, die wird man sich schnell selber prompten. Und das funktioniert dann auch. Und die sprechen dann über Standardprotokolle, die es längst gibt miteinander. Und das heißt, was ich sagen will, ist mit einem klein bisschen Gegendruck von jemandem, wie zum Beispiel der Europäischen Union, die ganz locker darauf bestehen könnte, dass jetzt diese fast unregulierte Macht der US-Konzerne durch entsprechende Vorgaben. In Europa zumindest reguliert wird. Ich glaube, da ist Potenzial, um auch aus dieser Abhängigkeit rauszukommen, weil am Ende, und das ist das Kleingedruckte bei den Agenten, ja super, wenn jetzt mein Spark oder wer auch immer jetzt mein Cowork meine Probleme löst, aber aus diesem System wieder rauszugehen, wenn es eine Alternative gibt und ich mag deine, Hannes, du hast das auf einmal auf deiner Armbanduhr laufen, weil die Modelle so effizient geworden sind und dann läuft das Modell und der Agent quasi wirklich bei dir und die Daten gehen nirgendwo hin. Das ist ein sehr starker Grund zu Bye Bye Google, ich brauche euch nicht mehr, weil in dem Moment, wo ich mich nicht mehr irgendwo einlogge und mein Google Maps liebe und mein Gmail jeden Tag dreimal am Tag sehen will und mein Facebook, sondern ich sowieso nur mit einem Agenten rede und ich werde, egal welcher Agent es ist, ich rede immer gleich mit denen. Da ist der Wechsel eigentlich technisch total einfach und ich bin, lange Rede und ganz kurzer Sinn, ich bin, was das angeht, eigentlich optimistischer. Allerdings brauchen wir wirklich, wir brauchen Regulierung und und da sieht man aber ja zarte Pflänzchen eines Willens möglicherweise da regulierend einzugreifen. Und ich glaube, das könnte sogar am Ende gut gehen. [00:46:49] Speaker A: Das war ein weiter Bogen. Ich habe verschiedenste Punkte an verschiedenen Punkten deiner Rede gehabt. Ich versuche das mal zusammen zurückzukonstruieren. Ein Punkt hat man, finde ich, auch bei der Google Veranstaltung gesehen, ist nämlich, dass die auch ein neues Modell vorgestellt haben. Was nicht das Neueste besteht ist, sie haben es dann auch irgendwie 3.5 Flash genannt. Vielleicht haben sie es auch nicht hingekriegt, das neueste Beste zu machen, aber allein in der Präsentation haben die sich darauf konzentriert zu sagen, nee, das ist jetzt nicht das Beste, das ist ein Flash Modell, aber es ist das schnellste und es ist günstig und eben Hauptargument, es ist überall drin und das spricht genau dafür, Wir müssen jetzt nicht immer irgendwie neue Höhenrekorde erklimmen. Natürlich wird sich die KI noch mal weiterentwickeln. Ich habe heute eine Statistik gesehen von irgendeinem neuen Benchmark, da ist dann GPT 5.5 bei ungefähr 70 Prozent. Da ging es vor allem um Coding Und das neue Google Modell hat gerade 25 geschafft. Also ein wahnsinniger Abstand. Ist aber egal, wenn es gar nicht der Haupteinsatzzweck ist. Google hat genug andere Flächen, wo sie ihr Modell einsetzen können, was vor allem besonders schnell ist und eben vor allem überall erreichbar. [00:48:00] Speaker C: Ja, also dieser Modell Hype irgendwie, da bin ich auch irgendwann mental ausgestiegen bei, was war das, 4 Punkt irgendwas bei OpenAI, wie du sagst, was habe ich denn jetzt als Hänschenklein davon, wenn das Ding jetzt auf einmal ganz toll irgendeinen Programmcode schreibt oder plötzlich auch Französisch rückwärts auf Latein deklinieren kann, ist mir doch egal. Und da ähneln sich die Modelle für so den Alltagsgebrauch im Moment ja schon. Ja, sich wie du. [00:48:29] Speaker A: Dabei fällt mir ein, dass wir vielleicht gerade in diesem Punkt Wie kommt ihr zu einer unabhängigen KI, zu einem unabhängigen Agenten eine Veranstaltung geplant haben, hier bei uns beim GMKI. Und zwar nämlich. Chris, hast du das Datum gerade habe [00:48:43] Speaker C: ich aber warte, stopp, stopp. Weil wir haben die Rückmeldung bekommen, dass der Raum an dem Abend nicht frei ist. Es wäre irgendwas gewesen. Und ich wollte das nach der Aufnahme des Podcasts gerne klären, welche Alternativtermine du hättest, damit ich versuchen kann, einen anderen Raum zu bekommen. [00:48:57] Speaker A: Von daher bleibt dran. Wir werden euch demnächst mit einem Termin irgendwo Richtung Ende Juni versorgen, wo wir genau darüber sprechen wollen. Nä was ist überhaupt ein KI Agent und wie kann man sich vielleicht einen eigenen irgendwie so machen, dass er ein bisschen unabhängiger ist? [00:49:12] Speaker C: Das wird großartig. Das wird großartig. Haltet die Ohren offen und wichtige Voraussetzung, um dann im Zweifelsfall auch zu oh, was mache ich denn, wenn ich jetzt nicht bei Google mich da einfach einsaugen lassen möchte, sondern wenn ich vielleicht so ein kleines bisschen Restautonomie behalten möchte, ne, [00:49:29] Speaker A: dann finde ich, haben wir das Thema auch sehr gut diskutiert. Ich weiß nicht, ob wir jetzt noch mal den Bogen zurück zum Papst geschlagen kriegen für ein kleines Fazit. Caro, hast du irgendwas irgendwann in Pech? [00:49:38] Speaker B: Pass auf, ich kriege ihn hin. Ich kriege ihn hin. Und zwar eine Sache, die Google ja noch announced hat, waren auch ihre AI Glasses. Und das ist ja immer so ein Ding, wo ich dann so denke und der Papst hat ja auch ein Riesenthema in seiner in seinem Werk war das Thema Wahrheit. Was ist eigentlich Wahrheit und was kann man noch glauben? Und da finde ich, habe ich auch gedacht, als dann diese AI Glasses jetzt auch von Google kamen, die wir ja auch schon haben von Meta, habe ich echt gedacht, so das ist auch so ein Ding, wo ich mich frage so vielleicht sollten wir uns bei ein paar Sachen einfach vorher mal Wollen wir das wirklich? Und was macht eigentlich mit Menschsein, mit Wahrheit, mit Vertrauen? Ich habe keinen Bock, dass wir irgendwann alle mit diesen blöden Brillen rumlaufen und ich weiß nicht, ob der eine Brille anhat und habe dann schon Angst, dass er eine Brille anhat und was er damit sieht, hört, weiß ich nicht, was macht. Und das finde ich ist auch so, das bringt es. Das hat Google announced. Da hatte ich wieder für mich so einen kleinen Moment, die dieses Boah, das ist so ein Ding, wo ich einfach als Menschheit lieber gesagt hätte, nein, das will ich nicht. Ich glaube, das macht zu viel mit Menschsein und Wahrheit und Vertrauen und so. Und ich glaube, das bringt die Kurve wieder zum Papst, der uns daran erinnert, uns vielleicht manchmal ein bisschen vorher die Frage zu stellen. Und da sind wir wieder bei diesem, bei dem Langsamen, bei dem Weiterdenken, gemeinsam darüber reden und gemeinsam zu definieren, wie soll diese Welt, in der wir zukünftig leben wollen, eigentlich aussehen. Und ja, das ist für mich die Kurve wieder zurück zum Papst, zum Menschsein und Gemeinschaft. [00:51:28] Speaker A: Und gleichzeitig ein wunderschönes Schlusswort, wie ich finde, oder weise noch mal darauf hin. Also demnächst machen wir wieder Veranstaltungen, bleibt irgendwie informiert. Wir erreichen einen Termin nach. Ansonsten schreibt uns gerne podcastmki.org und ich bedanke mich bei euch beiden und wir sehen uns dann wahrscheinlich nächste Woche schon wieder. Bis dahin.

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