Episode Transcript
[00:00:00] Speaker A: Herzlich willkommen zu einer neuen Woche gemeinsam mit KI und gemeinsam mit dem Chris und heute auch gemeinsam mit Mistral, was wir uns ja letzte Woche vorgenommen haben zu testen, den europäischen Chatbot. Erstmal Hallo Chris.
[00:00:11] Speaker B: Hallo lieber.
[00:00:12] Speaker A: Und für alle, die das nicht gehört haben, wir waren ein bisschen unzufrieden oder zumindestens bedacht, was denn auf die Weltpolitik angeht und ob es denn nicht Zu den bekannten Chat Systemen, ChatGPT und Gemini und so weiter, da auch europäische Lösungen gibt, haben gesagt, na ja, dieses Mistral, wovon wir immer so oft geredet haben, das müsste man auch mal testen. So, und das haben wir jetzt eine Woche lang gemacht und heute wollen wir darüber reden, ob das jetzt gut war, schlecht war, ob wir das empfehlen oder ob wir einfach noch ein bisschen damit weiter testen müssen. Ich fahre mal so ein Intro ab und dann würde ich sagen, geht's los. So und du hast natürlich fleißig getestet, oder?
[00:00:49] Speaker B: Ja, ich habe schön brav getestet. Und zwar, was ich gemacht habe, ist, ich habe quasi so einen Parallelbetrieb gemacht, also hatte immer mein Chat GPT auf und habe das benutzt wie immer für alles Mögliche und habe dann meistens auch daran gedacht, das Gleiche dann parallel, wenn es die Zeit erlaubt hat, auch in Mistral auszuprobieren. Das war sehr interessant und am Anfang habe ich ein bisschen gebraucht, um mich da reinzufuchsen, ehrlich gesagt. Ich war sogar an dem Punkt, dass ich dann an Tag 1 irgendwann nach ein paar Stunden oder ein paar Versuchen dann gedacht habe, ah ne, ich muss den Hannes anfunken und sagen, ich kann das nicht irgendwie, das ist mir zu fremd irgendwie. Ich weiß nicht, wie es dir gegangen ist.
[00:01:25] Speaker A: Ja, ich glaube genau an den Punkt bin ich auch zwischendurch mal gekommen und habe mich dann auch gezwungen, mich da weiter reinzufuchsen.
Es ist halt auch ein bisschen wirklich Gewohnheitssache. Also es waren ein paar Sachen einfach nicht ganz so, wie sie erwartet waren und wo man sich erst mal dran gewöhnen muss. Also sowohl jetzt formell äußerlich als auch irgendwie innerlich von den Antworten. Ich mag das Design simpel aufgeräumt, das ist jetzt lustig und das ist vielleicht auch eine Eigenart von mir, aber ChatGPT ist bei mir Dark Mode und Mistral ist bei mir Light Mode und es hat irgendwie, es ist so und ich würde es jetzt auch nicht umstellen wollen, weil Mistral hat irgendwie einen freundlicheren Charakter.
[00:02:04] Speaker B: Ja, also ich habe dann erst mal ein bisschen gebraucht, auch um überhaupt genau rauszufinden, was kann das Ding denn jetzt eigentlich und was kann das denn nicht, weil die unterscheiden sich ja funktionell ja auch so ein bisschen voneinander, muss man dann ja schon sagen. Sollen wir irgendwie versuchen, das so ein bisschen zusammenzutragen?
[00:02:22] Speaker A: Soll ich einfach mal technisch einmal unter die Haube gucken, was da denn überhaupt.
[00:02:26] Speaker B: Was ist mir denn aufgefallen? Warte mal. Also was mir sehr gefehlt hat, ist die Mistral hat keinen, wie nennt er, wie Er heißt bei ChatGPT so einen Assistenten, mit dem du reden kannst.
Das heißt dieses GPT oder dass du halt in diesen in diesen richtigen Coaching Modus gehst. Bei ChatGPT kannst du ja auf dieses, also nicht nur Sprache aufnehmen, sondern dann quasi mit ihm richtig oder ihr oder es halt die ganze Zeit sprechen und dann bist du in diesem Dial, soweit ich es herausfinden konnte, hat Mistral keine Voice Ausgabe, du kannst zwar da reinquatschen und er hat auch eine gute Texterkennung, gibt nichts aus, also er antwortet dir nicht sprachlich, was ChatGPT mittlerweile brillant macht, inklusive Aussetzer, Lächeln, du hörst das Räuspern und was auch immer halt irgendwie. Und da ist mir dann aufgefallen, als ich bemerkte, das hat Misstrauen nicht, ist mir aufgefallen, wie vertraut und wie angenehm mir das in ChatGPT ist, was eigentlich total gruselig ist. Aber das war eine Sache, die mir aufgefallen ist, die mir da gefehlt hat tatsächlich.
[00:03:35] Speaker A: Das würdest du regelmäßig auch, also übers Handy oder jetzt auch wenn du am.
[00:03:38] Speaker B: Computer mit dem Ding arbeitest, beides immer komplett kontextabhängig. Aber ich habe tatsächlich schon irgendwie wirkliches Gespräch mit dem Ding geführt, wo ich dann halt mich über ein Erlebnis unterhalte und Feedback bekomme und darauf antworte und so, was ich per Tastatur so nicht so angenehm gefunden hätte. Also ich finde, das ist wirklich ganz Gut gelöst in ChatGPT mittlerweile.
[00:04:00] Speaker A: Ja, stimmt. Also ist mir auch aufgefallen, beziehungsweise ich benutze das, was du meinst, diesen Dialog nicht, sondern ich nehme immer das rein diktieren und das ist bei ChatGPT auch besser, weil der direkt den Text anzeigt, den du sprichst. Hier hast du so eine Aufnahmefunktion und dann musst du noch mal drücken. Das ist nicht ganz so spannend, aber das hat mich wenig berührt, weil ich tatsächlich inzwischen meistens auf dem Handy dann die ganz normale Tastatur, die hat ja jetzt auch einen Lautsprecher und dann kannst du quasi Wort für Wort da rein diktieren. Das funktioniert inzwischen so gut, dass ich das meistens benutze, weil ich da nicht den Stress habe, dass eine Aufnahme läuft. Und ich denke, ich müsste was machen.
[00:04:37] Speaker B: Was ich gut finde ist, und zwar bestechend besser ist erstmal die Geschwindigkeit. Das habe ich zuerst gar nicht geglaubt. Also weil das ist ja mittlerweile Usus bei ChatGPT, dass der halt erst mal ewig nachdenkt oder noch mal nachdenkt und dann dauert es auch schon mal eine halbe Minute, bis du eine Antwort bekommst.
Aber oft ist ja gar nicht so viel nachzudenken. Da ist Mistral, der ist ja ratzfatz, also der antwortet viel, viel, viel schneller.
Und das fand ich eigentlich, als ich mich dran gewöhnt hatte, das fand ich eigentlich angenehm, dass die warte Minute quasi wieder wegfällt. Und die Qualität war trotzdem gut, Aber über die Qualität sprechen wir bestimmt gleich noch mal separat.
[00:05:17] Speaker A: Ich glaube, das ist mein extra Punkt.
[00:05:18] Speaker B: Genau, Bilderkennung.
Da habe ich, das war auch so ein Moment, wo ich gedacht habe, oh ne, ich benutze tatsächlich super viel Bilderkennung, egal wo ich bin im Baumarkt von einem Riesenregal, mit welchen Schalter nehme ich denn jetzt oder egal, alte Alltagssituation, wo ich einfach ein Foto mache und mit wenigen Kommentaren dann von ChatGPT Hilfe bekomme und zwar wirklich hochwertig in meiner Wahrnehmung.
Das macht mistvoll gar nicht. Das Mist Modell ist spitze oder ziemlich gut mit Text, einem was Text angeht, aber sobald es dann in andere Modalitäten geht, wird irgendwas anderes dazwischen geschaltet. Ich glaube, die benutzen auch DALI, also eigentlich das OpenAI Modell, um Bilder zu erzeugen, haben es dann irgendwann so gelesen.
[00:06:02] Speaker A: Ja, die haben vor allem das auch europäische Flux Modell, Bildgenerierungsmodell mit da drin, was lange Zeit sogar mit das Beste war. Und das wäre bei mir, also war das vorher ein Geheimtipp. Ich habe Mistral tatsächlich schon mal benutzt, weil ich wusste, da kriege ich auch ohne was zu bezahlen einen sehr guten Bildgenerator kostenlos mit dabei. Und da konnte man gut Bilder generieren. Jetzt gibt es natürlich hier von Google Nanobanana und den ganzen Krempel, das ist dann schon noch ein bisschen besser, Wobei da hat aber auch Flux jetzt wieder nachgelegt. Jetzt gibt's Flux. Zwei Bilder kommen da auf jeden Fall gut dabei raus.
[00:06:33] Speaker B: Comics fand ich nicht so gut. Ich mag Simpsons, also den Simpsons Style und ich liebe es, irgendwelche Alltagssituationen im Simpsons Style mir generieren zu lassen.
Und das war um Klassen schlechter leider in Mistral. Also die Comics, die ich da in ChatGPT mir mal schnell generiere, aus Spassgründen, sind da doch leider tatsächlich besser.
Der Style, wie Mistral mit mir spricht, also schnell ist ja gut und schön, aber der Style war mir sehr bei mir sehr ungewohnt. Und dann fiel mir auf, als ich darüber nachdachte, was ist denn jetzt hier anders? Natürlich viel weniger, viel weniger, ich sag mal kriecherisch als jetzt ChatGPT.
Und lässt auch diese bescheuerte Bestätigung meiner Frage am Anfang weg. Also bei mir immer so, ja, das ist eine hervorragende Frage. Genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Immer Die Einleitung von ChatGPT fürchterlich erspart sich Mistral zum Glück, aber es war so. War sehr sachlich halt irgendwie am Anfang.
[00:07:34] Speaker A: Ja, und da kommen wir aber auch schon zu meinem Lieblingsthema, das was mich ja im Moment von einem zum anderen Chatbot irgendwie treibt, dieses wie schreiben die und warum schreiben die nicht so, wie ich das will.
Schön fand ich bei Mistral direkt, dass du das hast. Ja, bei ChatGPT auch, aber du hast so eine Auswahl persönlich oder präzise und ich glaube, präzise und sachlich, das waren so zwei, die habe ich dann ausprobiert, die waren schon besser. Und dann hast du da noch mal ein extra Feld, wo du ganz viel selber eingeben kannst, was du willst. Also zum Beispiel, lass die Gefühlsduse leihen, du musst mir nicht erst bestätigen, wiederhole nichts, was ich schon gesagt habe. Also Sachen. Und ich habe ja das, was du sagtest, ein Dokument, wo man irgendwie von einem zum anderen umzieht, habe ich mir ja eh schon gespeichert. Und da ist ein ganz, ganz, ganz langer Absatz drin, wie ich schreibe und formuliere und dass ich diese Schlagwort Doppelpunkt Kombination zum Kotzen finde und sowieso grundsätzlich keine Liste nummeriert sein darf, weil im Zweifel kommt ein Punkt dazwischen und dann funktioniert das schon wieder alles nicht. Und das habe ich alles da reinkopiert und habe gedacht, geil, jetzt, der hat extra das Feld und dann spricht er so wie ich und er hat das komplett ignoriert, komplett. Der kommt dann zurück und schickt mir erst mal eine nummerierte Liste mit Schlagwörtern, wo dann Stil, Doppelpunkt, ich werde ab jetzt so antworten, wie du gesagt hast. Ja, ne, also das war schon etwas ironisch und da habe ich auch, wie ich das wirklich in den letzten Wochen mit allen Chatbots gemacht habe, mit Gemini am allermeisten habe ich auch Mistral sehr viel diskutiert, warum er das jetzt so macht und warum das nicht beachtet. Und da muss ich sagen, da sind wirklich in dem Punkt im Moment fast alle gleich. Also zumindest Gemini ganz fürchterlich und Mistral auch nicht besser dann immer zu sagen, ja, das liegt an meiner Programmierung und hier und dies und das und aber ab jetzt kann ich das und es funktioniert dann trotzdem.
[00:09:22] Speaker B: Ja, also ich hatte mir dann, ich hatte mir dann, weil mich das auch genervt hat, wie der Mistra mit mir immer gesprochen hat, also vom Teil her eben, ich habe dann irgendwann auch deine Idee noch mal aufgegriffen und habe mir dann in ChatGPT einen Prompt gebaut, um mir von ChatGPT aus alles, was es bis jetzt so über mich an Stil und auch Inhalten gelernt hat, auszugeben. Das war mal wieder erschreckend, was ChatGPT alles über einen weiß. Es war dann interessant, das noch mal alles zu lesen und da waren dann auch immer so Beispiele und wie ChatGPT dann mich beschrieben hat, ja, du kommunizierst gerne so und so, du magst dies und das und dann hat er relativ gute Beispiele und das habe ich dann genommen und habe das dann halt in Mistral eingelesen, auch da irgendwo bei benutzerdefinierten Einstellungen und so weiter dann da reingegeben und habe auch die Fakten, die ChatGPT exportiert hat, in die Erinnerung reingehen gebaut in Mistral. Ich fand schon, dass der Stil, der war auf jeden Fall besser. Also auf einmal fing Mistral auch an, mehr Smilies zu benutzen, Sorry, ich mag die Dinger, da kann man Smiley dazu packen oder irgendwie sowas. Und es wurde auch so leicht ironisch irgendwie deutlich kompakter und ich fand danach die Ansprache vom Style her besser auf jeden Fall. Und die Erinnerungen, die ich reingeladen habe, da muss ich sagen, das hat er sehr gut berücksichtigt, viel stärker als ChatGPT. Also all das ganze Zeug, wie heißt hier wer, wer mag was, woran und so weiter. Also auch später dann in den weiteren Verläufen hat er fast schon zu viel versucht, immer direkt in Bezug zu meinem Leben herzustellen.
[00:11:01] Speaker A: Ja, ich glaube auch tatsächlich, dass ich bei dem Thema inzwischen weit über das Ziel hinausschieße, Also was ich dem dann da seitenweise meine sprachlichen Regeln irgendwie rein diktiere, die ich dann auch extra absichtlich in Fließtext schrei, damit sie so formatiert sind, wie ich sie gerne hätte und so. Ich glaube, damit verwirre ich den nur.
[00:11:19] Speaker B: Wie fandst du die inhaltliche Qualität, also die eigentliche Intelligenz? Wie war das für dich?
[00:11:25] Speaker A: Grundsätzlich fand ich das vollkommen in Ordnung und habe tolle Antworten gekriegt und habe überhaupt nicht gemerkt, dass das jetzt irgendwie ein anderes Gerät wäre, weil das qualitativ gut war.
Und dann kamen so Sachen, die einfach überhaupt nicht funktioniert haben und das war so so ein bisschen random, also so ein bisschen zufällig, Aber ansonsten grundsätzlich weiß nicht, wie ist es dir gegangen? So erstmal war das okay, fand ich.
[00:11:49] Speaker B: Ja, fand ich auch.
Ich hatte ein Elektroinstallationsproblem oder eine Fragestellung. Total simpel ging es einfach. Also sicher Herd abbauen, was muss ich machen, um nicht wirklich einen Starkstrom abzubekommen, wo jetzt hier Achtung, liebe Kinder, nicht zu Hause nachmachen und so weiter.
Da habe ich parallel mit beiden gesprochen und der Verlauf war super ähnlich, also von der antwortweise. Ich fand ChatGPT deutlich eloquenter.
Also auch irgendwie die Antwort war komplexer. Mistral war sehr auf den Punkt. Also einfach so, du machst jetzt hier zack, zack, zack, zACK und dann musst du dies und das beachten.
Keins der Modelle hat mir gesagt, also erst nach mehrfachen Last, ne Sicherung schon. Ja, machst du dir Sicherung raus, Achtung, das sind beim Herd drei dann ja, und woher weiß ich jetzt, dass es wirklich klappt? Der eine wollte dann nachmessen, aber bloß nicht mit Phasenprüfer, Der andere wollte einfach mal den Herd anmachen und wenn nichts mehr leuchtet, dann ist auch gut und so weiter. Ja, aber Achtung, Achtung. Aber so, ich war halt sehr unsicher und dachte, ich will auf keinen Fall bei draufgehen, wenn ich da irgendwas abknipse und dann so den naheliegenden Vorschlag Ja, mach doch einfach den Hauptschalter mal raus, kam keiner drauf irgendwie. Und dann habe ich gesagt, kann ich nicht einfach den Hauptschalter ausmachen, dann muss doch eigentlich alles aus sein. Und da waren beide Modelle ganz happy, also sowohl ChatGPT als auch Mistral. Ja, das ist eigentlich eine tolle Idee, aber hätte man jetzt auch als Vorschlag auch mal bringen können. Also war inhaltlich okay. Wie gesagt, beide haben gefühlt dasselbe und gefühlt auch richtig gesagt. Ich habe auch das Abschrauben des Herz überlebt und zwar genauso, wie die das beide vorgeschlagen haben. Das fand ich gut.
Und was ich auch immer viel mache, ist hier Kochrezepte. Was koche ich jetzt, was habe ich jetzt und so weiter. Und auch da kurz und knapp, aber auf den Punkt und gute Vorschläge und es war auch alles kochbar. Also so von der Qualität dessen, der paar Use Cases, die ich hatte, fand ich es in Ordnung.
[00:13:51] Speaker A: Ja, guck mal, so privaten Kleinkram habe ich gar nicht gemacht. Ich habe den wirklich direkt irgendwie als Arbeitspferd hier eingespannt.
Deswegen war ich eigentlich auch ganz froh, dass der sehr präzise geantwortet hat. Ich mag das ja. Für mich soll ja eine KI keinen, na ja, schon irgendwie einen Charakter haben, aber keinen allzu ausbordenden. Ich habe ja meine KI schon mal als Commander Data, diesen Star Trek Androiden da beschrieben, vielleicht so zu antworten, am besten immer noch eine prozentuale Wahrscheinlichkeit mitzuliefern.
Hattest du auch das Gefühl, dass Mistral, also vor allem auch, weil der so schnell ist, extrem viel Text gibt im Vergleich zu anderen? Also ich habe teilweise da Antworten gekriegt und dann war der am Scrollen und scrollen und scrollen und scrollen und scrollen. Das war dann auch, obwohl ich das gar nicht wollte, sehr fluffig formatiert mit sehr viel, dann wieder nummerierte Listen mit Schlagworten und so. Aber ich fand es auch immer sehr.
[00:14:45] Speaker B: Ausführlich, aber ich fand es nicht störend. Also ich fand das in Ordnung.
Oder war dir das zu viel? Zu viel schon?
[00:14:52] Speaker A: Ne, zu viel nicht, aber es war schon bemerkbar mehr als jetzt im Vergleich dann irgendwie ChatGPT mir gegeben hätte. Es kommt halt immer auf die Frage an.
Bei vielen Sachen will ich dann kurz und präzise und so Sachen wie, oh ja, das ist gut, dass du fragst. Du hast da natürlich genau einen wunden Punkt getroffen. Das ist so, das kann weg und das ist immer das zu viel, wie gesagt, das hat er jetzt nicht so stark gemacht.
Das sind so die Sachen, wo ich mir immer mehr kürze Wünsche und Hand.
[00:15:17] Speaker B: Aufs Herz, bist du bei der Free Version geblieben oder hast du dir eine Paid Version draus gemacht?
[00:15:21] Speaker A: Ne, ich habe das schon bezahlt, weil ich gedacht habe, wenn wir das testen, dann testen wir das auch mit voller Funktion. Und da muss man ja auch sagen, für die Free Version ist schon sehr umfangreich. Also für jeden, der das irgendwie testen will und der vielleicht, weiß ich nicht, im Monat sein kostenloses gefressen hat, der kann hier noch mal mehr als doppelt so viel machen, würde ich jetzt mal schätzen.
Und dann kostet das sonst auch nur, ich glaube, 15 oder so, also weniger als die 20, die man sonst überall bezahlt.
Und ja, also wenn ich mal Claude benutze, ich komme ständig an dieses Limit und dann kommst du nicht weiter. Das hast du hier halt nicht. Da kannst du auch mal den ganzen Tag irgendwie arbeiten.
Ansonsten finde ich hier ganz schön links dieses Intelligenz Feature, wo man dann auch irgendwie noch mal extra Bibliotheken hat, wo man seine seine Prompts und Sachen speichert. Ich habe das mit Wohlwollen irgendwie erkannt und zur Kenntnis genommen, weil ich finde, dass so eine leichte Organisation wenigstens die fehlt. Vor allem ChatGPT, das finde ich schon ganz praktisch, muss ich sagen. Wenn ich das jetzt regelmäßig als mein Nummer 1 Ding benutzen würde, würde ich wahrscheinlich auch anfangen, mir da irgendwie diese Bibliotheken vollzustopfen mit Ideen.
[00:16:29] Speaker B: Ja, wirst du es weiter benutzen?
[00:16:32] Speaker A: Ehrlicherweise wahrscheinlich nicht. Bevor ich jetzt antworte, du, ich hab's ja den Account schon relativ am Anfang gemacht und immer mal wieder reingegangen, um da mal irgendwie einmal was zu machen.
Habe ich genauso bei deepseat gemacht. Da habe ich auch irgendwie drei Chats in meinem Leben, weil ich finde, das gehört für mich dazu, dass ich weiß, ist das Ding noch online und was passiert da? Aber ich muss mich ein bisschen davor schützen, wo ich über Geld bezahle. Und Geld bezahlen tue ich vor allem erstmal bei Google, weil Google mir für die 20 Dollar, die ich da bezahle, auch den Google Drive Speicherplatz liefert und meiner ganzen Familie gleich mit. Und da ist Gemini mit drin und da ist dann auch das Google Bilder Dings Nanobanana mit drin und dann ist halt die braucht man eine zweite und ich irgendwie fast schon, aber das ist dann wahrscheinlich ChatGPT.
Platz 3 wäre bei mir wahrscheinlich immer noch Claude, obwohl ich da schon auch nicht mehr für bezahlen mag. Und aber den Mistral als Ding im Hinterkopf zu behalten und unbezahlt irgendwie doch noch mal ab und zu reinzugehen, würde ich sagen, ja, das lohnt sich auf jeden Fall nicht als nicht als Arbeitspferd, aber als weiß ich nicht.
[00:17:50] Speaker B: Und du hast jetzt ja gerade beschrieben, was uns allen gerade passiert, Google. Genau gleiche Argumentation hast du sowieso wegen deinem Drive, wegen deiner Familie. Ist bei uns auch so.
Das hängt Gemini noch dran, allen Möglichkeiten. Es funktioniert auch alles so toll. Ich finde auch Thema Convenience und Nutzungskomfort, sowohl bei Gemini als Auch jetzt bei ChatGPT, es fühlt sich für mich einfach angenehmer an, das muss man sagen.
Aber ich werde das Experiment noch fortsetzen, auch weil ich noch wirklich noch mal rausfinden möchte, wo jetzt die Grenzen sind, also auch inhaltlich oder ich habe wirklich nichts gefunden, wo ich sagen würde, deshalb kann ich jetzt niemals Mistral benutzen, der hat mich angelogen oder der ist politisch falsch eingestellt oder irgend sowas kann ich nicht sagen. Also die Bilderkennung hat mir wirklich gefehlt, die würde mir fehlen im Baumarkt, wenn er mir nicht helfen kann, den richtigen Schalter mal eben schnell zu finden oder das richtige Sägeblatt oder so.
Aber gut, das ist ja wirklich ein Randproblem so im Alltag, gerade wenn man am Rechner sitzt. Irgendwie würde ich sagen, müsste das eigentlich gut genug sein. Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren und ich werde jetzt in der nächsten Stufe meines Experiments, werde ich es mal umdrehen und nicht so, wenn ich Zeit habe, dann benutze ich halt auch mal Mistral und dann schaue ich mal. Ich will es jetzt mal versuchen, ab jetzt mal andersrum zu machen, also Mistral first und nur wenn ich merke, okay, hier komme ich jetzt gar nicht weiter, dann werde ich dann auf ChatGPT oder Gemini wechseln.
Also mein Fazit ist schon ganz schön gut.
Ich wünsche mir sehr, dass wir in Europa einen eigenständigen Anbieter von KI Modellen, die zumindest in der oberen Liga mitspielen, behalten und nicht, dass der dann verschwindet, einfach weil wegen Convenience oder so. Und ich meine das nicht bewusst, weil Ich sage nur, das ist ein Wert.
[00:19:36] Speaker A: Absolut. Und wir beide sind jetzt ja auch wirklich dann so PowerUser und als, weiß ich nicht, Zweit und Drittaccount und was auch immer.
Ich finde wirklich für Leute, die erstmal gar keine Lust haben, Geld dafür zu bezahlen, irgendwie KI zu benutzen. Vielleicht haben sie auch einen Google Account, kann ja sein.
Aber eben genau die Leute, die ChatGPT nutzen, ohne dafür zu bezahlen und vielleicht dann ab und zu mal an irgendwelche Limits kommen, dann installiert euch den Mistral noch, weil wie gesagt, für umsonst und für aus Europa und für Alternative hattet es auf jeden Fall nicht.
[00:20:07] Speaker B: Also to be continued.
[00:20:10] Speaker A: Ja, der Monat ist ja eh bezahlt jetzt auch bei mir. Das heißt, da können wir gerne in den nächsten Folgen noch mal kurz so ein kleines Recap mit einbauen.
[00:20:19] Speaker B: Sehr gut.
[00:20:19] Speaker A: Und ansonsten hätte ich vielleicht direkt einen Vorschlag, was wir dann aber nächste Woche diskutieren können, weil darauf aufbauen und auf meinen ganzen Gebrabbel von den ganzen, der hat den Charakter und der hat den Charakter, finde ich das total spannend, was jetzt so ab und zu mal aufploppt und immer mehr und mehr kommt, nämlich die Idee, dass du nicht mit einem Ding in seinem Chat chattest, sondern dass du irgendwie ein Programm hast, wo du deine Chats und deine Daten vielleicht auch drin hast und dann verschiedene Chatbots, nicht Chatbots, sondern in dem Fall KI Modelle, die im Hintergrund laufen, dazu schalten kannst und entweder mit unterschiedlichen durchschalten kannst oder eben sogar mit mehreren gleichzeitig schalten kannst. Also da gibt es ganz viele verrückte Ideen. Ich habe jetzt diese Woche auch Hype Thema auf überall im Internet diesen Claud Bot oder jetzt heißt der Moldbot ausprobiert, auch so ein Tool, was so eine eigene Wissensdatenbank hat. Und du hast halt eben Dann die verschiedenen APIs dran geschaltet, die auch noch mal ganz anders mit verschiedenen Charakterbeschreibungen irgendwie umgehen können.
Und das ist was, was ich total spannend finde, Die Idee, wenn ich ein Thema habe, dann liegen die Daten bei mir, aber ich rede mit Gemini und mit Mistral und mit Claude gemeinsam darüber und kriegt quasi so ein Expertenrat. Das wäre mein Vorschlag. Was hältst du davon?
[00:21:40] Speaker B: Super, total spannend, müssen wir machen.
[00:21:44] Speaker A: Dann werde ich bis zur nächsten Woche auf jeden Fall noch mal ein bisschen an diesem Cloakboard rumtesten, dir zwischendurch noch ein paar Nachrichten schicken wie gut oder schlecht oder böse oder schlimm das ist. Ansonsten würde ich fast sagen, bleibt uns nur noch alle, die das hier gehört haben, aufzurufen, gefälligst mitzudiskutieren und eine E-Mail zu schreiben an podcastmki.org und nächste Woche wieder einschalten, ist doch klar.
[00:22:05] Speaker B: Bis dahin, macht's gut, Ciao, Hannes.