KI in der Sozialwirtschaft (Nachlese AI Impact Days)

Episode 17 November 24, 2025 00:30:24
KI in der Sozialwirtschaft (Nachlese AI Impact Days)
Gemeinsam mit künstlicher Intelligenz
KI in der Sozialwirtschaft (Nachlese AI Impact Days)

Nov 24 2025 | 00:30:24

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Hannes Dollinger Stefanie Krüll Christian Bornmann Uli Kilian Gregor Steinke

Show Notes

In dieser Episode diskutieren Hannes und Stefanie die AI Impact Days, eine Veranstaltung, die sich auf den positiven Einfluss von KI auf die Sozialwirtschaft und Bildung konzentriert. Stefanie teilt ihre Erfahrungen als Mitorganisatorin und Speakerin und hebt die Bedeutung von KI in der Sozialwirtschaft hervor. Die Diskussion umfasst innovative Ansätze, Herausforderungen in der Bildung und die Rolle von Networking in der KI-Community.

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Episode Transcript

[00:00:00] Speaker A: Dass Menschen Angst vor KI haben, das haben wir schon öfter diskutiert hier im Podcast, dass KI aber auf der anderen Seite auch positiven Impact haben kann auf die Menschen, auf unsere Gesundheit, auf unser Wohlbefinden und unser Wohlsein. Das gibt es auch. Und da gab es eine Veranstaltung vor kurzem, die AI Impact Days und ich bin ganz froh, Steffi, du warst nämlich da und warst da auch ein gutes Stück weit mitverantwortlich und kannst bestimmt ganz viel darüber erzählen, was es mit den AI Impact Days auf sich hat. [00:00:28] Speaker B: Hi, hallo Hannes. Hallo liebe alle auf der anderen Seite. Genau, stimmt. Am 13. November, also letzte Woche Donnerstag, waren die AI Impact Days, die eigentlich aus Berlin kommen und die ich auch daher kenne, weil ich da selber schon mal Gast war, waren die hier zu einem kleineren Format, also eher so ein Meetup Format in Köln. Und über den lieben Lorenz Gräf, seines Zeichens der quasi Gründer des Startplatzes in Köln, gab es die Connection zwischen dem Martin Rothaar von den AR Impact Days und mir, weil der eben ein bisschen Unterstützung sucht hier vor Ort. Der Martin selber sitzt in München, sein Kollege, der Thorsten Jahnke, Social Impact, der sitzt in Berlin und insofern hat sich das angeboten, dass ich damit reingehe und irgendwie vor Ort hier mitorganisiere. Also insofern, ja, ich habe ein bisschen durchaus unterstützt und mitorganisiert. Genau und war auch selber Speakerin für einen kurzen Slot. Wir hatten alle nur so 15, 20 Minuten und deshalb war ich da in mehrfacher Hinsicht involviert, will ich alles erfahren. [00:01:50] Speaker A: Und auch ganz viel darüber, was denn der Impact von KI sein kann auf die verschiedensten Branchen und natürlich auch, was du erzählt hast. Deswegen, ich mache mal ganz schnell das Intro ab und dann legen wir los. [00:02:02] Speaker B: Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt. Was macht das mit uns? Finden wir es heraus, gemeinsam mit KI, der Podcast des GMKI e. V. [00:02:18] Speaker A: So, erstmal Impact habe ich jetzt so ein bisschen grob angeteasert, was das denn bedeutet. Ich lese das jetzt mal ganz doof von der Webseite ab und du erklärst ein bisschen was, was es mit den AI Impact Days auf sich hat. Okay, also hier, es geht um Impact Unternehmen, das heißt Unternehmen, die sich mit Klimawandel, mit Demokratie beschäftigen. Bildung ist ein ganz großes Thema, Daseinsvorsorge, Health, also Gesundheit, Frieden und Freiheit, das ist auch ein sehr großes Feld. Wohlfahrt und Sozialunternehmertum also alles, was eigentlich für uns Menschen gut ist. [00:02:53] Speaker B: Absolut, ganz genau. Wobei jetzt gerade dieses Meetup hatte wirklich den Fokus eben auf die Sozialwirtschaft, also alles zum Thema quasi Schule, Bildung, aber auch Pflegeberufe, Jugendhilfe, so diese Geschichte. Und da wurden ziemlich spannende Use Cases vorgestellt. Ich muss allerdings sagen, es gab quasi parallele Streams in zwei verschiedenen Räumen und ich war halt nur unten und oben gab es auch diverse Vorträge, sodass ich ehrlicherweise oben gar nicht viel mitbekommen habe, aber dafür unten einigermaßen erzählen kann, worum es da ging. Da ich aber natürlich auch mit Organisation organisiert habe, bin ich aber auch nicht bei allen wirklich fokussiert dabei geblieben, weil dann musste man irgendwie noch mal die Pizza wieder bestellen und so weiter. Also das, ja, ich bin ja, ich hoffe, dass ich das einigermaßen noch zusammenkriege. [00:03:47] Speaker A: Also du warst gut unterwegs und gut im Stress. Und wie viele Leute waren dann da? [00:03:51] Speaker B: Also genau, es waren jetzt dieses Mal circa, ich glaube, zwischen 90 und 100 Leute da und es war also gut besucht, es war auch gut voll. Wir haben am Startplatz gibt es die zwei großen Räume, den Raum Barcelona und Raum Köln Bonn, also der untere, der größere in der ersten Etage, der war dann quasi als Welcome oder für die ersten Begrüssungs-Keynotes und Begrüssungssachen war. Der gebucht und war auch proppevoll Und dann wurde eben geteilt und dann gab es diesen zweiten Raum oben in der dritten Etage, Raum Köln Bonn, der ist ein Ticken kleiner und da wurden dann eben auch noch mal verschiedene KI Show oder Use Cases eben gezeigt oder vorgestellt sozusagen. [00:04:37] Speaker A: Ich muss dazu sagen, ich wäre auch total gerne gekommen, weil ich sowas sehr spannend immer finde. Wir predigen ja hier auch immer, geht raus und unterhaltet euch und redet über KI und das wäre genau so eine Veranstaltung gewesen, wo man sowas ganz toll hätte machen können. Ich hatte nur leider keine Zeit, aber du jetzt auch aus organisatorischer Perspektive insgesamt war es erstmal zufrieden mit. [00:04:57] Speaker B: Absolut, genau. Es war super besucht, es war eine ganz tolle Stimmung. Das ist ja auch so, das ist mir damals schon aufgefallen in Berlin, dass so natürlich Fokus Sozialwirtschaft, da hast du so einen ganz anderen Spirit, das ist eher visionär und helfend. Also diese Leute suchen so wirklich nach einem guten Impact, wie sie Dinge vorantreiben können, um es der, ich sag mal durchaus, ja, ich meine, die Sozialwissenschaft hat es irgendwie nicht so einfach. Die Leute müssen super hart arbeiten, auch mental müssen die viel leisten, haben zum Teil krasse Arbeitszeiten, werden dafür oft ja gar nicht so richtig gesehen in der Gesellschaft im Vergleich, ehrlicherweise, wie ich finde, viel zu wenig. [00:05:43] Speaker A: Also wir reden davon von Pflegekräften, Pflegekräfte. [00:05:46] Speaker B: Jugendhilfe und so weiter. Und insofern ist das vom Spirit eine sehr wohlwollende Community, die eben Dinge bewegen wollen, was verbessern wollen. Und das merkt man, das ist nicht so monetär getrieben, das ist keine Marketingveranstaltung und das liebe ich. Das ist einfach ein ganz, ganz schöner Unterschied, wie ich finde. [00:06:08] Speaker A: Ja, das sind alles bessere Menschen als wir. Das sind. [00:06:13] Speaker B: Also ich will mal so sagen, wir machen hier für umme unseren ganzen GMKI Verein ehrenamtlich. Wir sind auch gute Menschen. Nein, das muss ich nicht so stehen lassen. [00:06:22] Speaker A: Und das ist aber auch eine Branche, wo man gar nicht als allererstes KI vermutet. [00:06:27] Speaker B: Ganz genau. Und ach ja, das war ganz toll. Es gab eine Abschluss Keynote von der Katharina Mager, sie verzeiht es mir, von der Katha vom Podcast Wunderpanik machen einen ganz tollen Podcast, so KI Podcast. Und die Katha hatte eine ganz besondere Keynote, Abschluss Keynote sich ausgedacht und zwar in eine Art, ich nenne es mal Theaterstück, ein Dialog zwischen, und das beschreibt es eben so schön, zwischen einer Therapeutin, das war sie, und der Sozialwirtschaft auf der Therapie Couch sozusagen, in persona sozusagen. Und ich saß dann in persona quasi stellvertretend für die Sozialwirtschaft auf der Therapiecouch. Und dann hat sie eben so einen Dialog geschrieben vorher, den haben wir beide natürlich irgendwie auswendig gelernt, Klammer auf, mit 55 ist das Auswendiglernen gar nicht mehr so einfach, ehrlicherweise. Er hatte auch einen Hänger irgendwie zwischendurch, aber egal. Und dann entspon sich eben dieser Dialog, wo es eben rauskam, wie fühlt sich so die Sozialwirtschaft, Sie wird nicht so richtig gesehen und hat aber auch Angst vor so einer Veränderung, hat Angst davor, irgendwie das Herz zu verlieren, dass diese ganze Transformation sie überrollt, dass Leute ihre Arbeitsplätze verlieren und so weiter. Und endete aber dann, um das weiter auszuführen, mit dem Brückenschlag hin zu einer Selbstwirksamkeit, in die die KI eben kommen kann, wenn sie sich darauf einlässt und sich entsprechend der Sache annimmt, schulen lässt und so weiter. Also war Ein ziemlicher Erfolg fanden die Leute cool, weil auch die Art der Darbietung einfach mal eine andere war, als wenn das jetzt nur eine Person irgendwas erzählt hätte. [00:08:32] Speaker A: Ja, cool. Und wer genau ist dann die Sozialwirtschaft? Also was war so der Vortrag oder die Person, die du da getroffen und gesehen hast, die dir am meisten hängen geblieben ist oder die so typischsten irgendwie aus der Branche gesprochen hat? [00:08:48] Speaker B: Sven Noller und Sven Weibers haben zum Beispiel mit Hybrid AI Teacher abgezeigt, wie sich Unterricht mit KI gestalten lässt. Also KI ist natürlich kein Ersatz für gute Pädagogik, aber kann Lehrkräfte natürlich irgendwie unterstützen, die eh schon alles geben und zum Teil auch einfach überlastet sind. Also das war, musste leider zwischendurch raus, aber ich weiß, dass dieser Vortrag extrem viele Nachfragen erhalten hat, dass der sehr gut bewertet wurde. Und ja, also das fand ich zum Beispiel sehr cool. Dann gab es noch Sven Jakobsen, der kommt glaube ich oben aus Kiel, der hat über die Jugendhilfe gesprochen und oft ist es so, dass die zum Beispiel Berichte machen müssen, Dokumentationen, wenn da irgendwelche Sitzungen waren oder vielleicht Gespräche mit den Jugendlichen und so weiter. Und da war eben auch der Tenor, dass man hier versucht, KI einzusetzen, die dann helfen soll, sowas eher abzuarbeiten, damit wieder mehr Zeit, wertvolle Zeit für die Kinder und Jugendlichen übrig bleibt. [00:09:58] Speaker A: Also da geht es so ein bisschen darum, die Bürokratie runterzufahren und wirklich dieses Mensch zu Mensch einfach wieder in den Vordergrund zu stellen, was manchmal ein bisschen kurz kommt. [00:10:06] Speaker B: Ja, ganz genau. Und das ist eigentlich so bei vielen dann, das ist da so der Grundtenor, weil diese ganze Branche Sozialwirtschaft ist vom Menschen an den Menschen gewandt oder zu dem Menschen gewandt. Und wir wissen alle, jeder der vielleicht selber Großeltern schon mal Pflege hatte und so oder im Krankenhaus, Pflegepersonal, Name it, Jugendhilfe, die haben viel zu wenig Zeit, weil sie unter anderem ewig Dokumentationen schreiben müssen und so weiter. Und ich meine, wenn das wirklich jetzt so, abgesehen natürlich von Datenschutz, der immer gewährleistet sein muss, aber wenn das helfen kann, wertvolle Zeit zu generieren, die dann wieder mehr in den Menschen gehen kann, dann ist das natürlich ein super Impact. [00:10:51] Speaker A: Ja, total. Das kenne ich von der Tante von mir, die leitende Funktionen im Kindergarten hatte und da hast du nichts mehr mit Kindern zu tun, da bist du wirklich nur mit Bürokratie beschäftigt und mit Regeln einhalten und befolgen und aufschreiben und allem Möglichen. [00:11:05] Speaker B: Ja, ganz genau. [00:11:08] Speaker A: Ja, ich will noch mal auf das Thema Bildung zurück, weil das finde ich besonders spannend. Da hatten wir auch schon mal eine Folge, haben darüber gesprochen, hat sich da viel getan jetzt im Zuge der Lehrer. Also hast du mitbekommen, ob KI wirklich bereit schon akzeptiert wird, Weil die ersten Ideen, als KI aufkamen, war ja, oh mein Gott, das macht jetzt die Hausaufgaben für unsere Kinder und keiner kann mir eine Hausarbeit schreiben. Aber das, also da gibt es ja eine Menge neue Ideen, glaube ich. [00:11:35] Speaker B: Also ich bin mir ziemlich sicher, dass sich da eine Menge tut. Ich meine mitbekommen zu haben, dass da eben wirklich auch Leute oder sich durchaus mehr engagieren. Aber ja, ich will nichts Falsches sagen. Ich meine aber ich hätte eher so was gehört wie das probieren, die dann aber intrinsisch motiviert selber die Lehrkräfte gefühlt nebenher, weil sie irgendwie da selber mit irgendwie weitergehen wollen. Aber ich bin mir jetzt nicht so sicher, ob das wirklich von vielen Schulen schon so richtig, richtig auch also gepusht wird, will ich mal so sagen. [00:12:13] Speaker A: Da haben wir schon drüber gesprochen in der Podcast Folge hier und das war zumindest unsere fachlich nur halbqualifizierte Meinung, dass es eben engagierte Lehrer braucht, weil wenn du darauf wartest, dass der Lehrplan umgeschrieben wird, dass da eingebaut wird und sich das dann an die Schulen verbreitet, dann bist du ja eigentlich immer mindestens mal zwei Modellstufen hinterher und kannst ewig warten. Und wenn du gerade junge interessierte Lehrer hast, Lehrer und Lehrerinnen, die das einfach in die eigene Hand nehmen und ob sie sich das Leben erleichtern, weil sie eben Aufgaben vorbereiten oder das Ganze aktiv in der Schule einsetzen. So glaube ich, geht es. Und das ist der beste Weg, die dann auch Jugendliche da gut ranzuführen. [00:12:54] Speaker B: Ich meine, du hast dasselbe ja auch in ganz normalen, sagen wir mal Wirtschaftsunternehmen. Also man hat immer, wir nennen es mal Schatten KI, Du hast irgendwie engagierte Mitarbeitende, die irgendwie sich da reinfummeln wollen, im Zweifel noch gar nicht wirklich dürfen, weil die Chefetagen gar nicht so weit sind oder es irgendwie ablehnen oder so. Und an Schulen ist es eben auch so, du hast einfach die Leute, die sich dann engagieren, weil sie sehen, da muss was gemacht werden. Man kann Kinder sehr individuell natürlich mit solchen KI-Tools oder Anwendungen abholen. Und das ist auch, glaube ich, dieser, die haben unglaublich große USP, dass man dann im Zweifel individuell, also viel individueller einfach auf so den einzelnen Schüler, die einzelne Schülerinnen eingehen kann. Das wurde auch noch gesagt, klar, ja. [00:13:45] Speaker A: Du hast im Grunde durch KI die Möglichkeit, das ist auch noch ein bisschen theoretisch, glaube ich, so weit werden wir noch nicht sein, aber jedem Schüler irgendwie einen eigenen Tutor an die Seite zu stellen, der genau das Tempo mitgeht, was der Schüler braucht. Und das kann ein Lehrer nicht leisten, das können auch irgendwie zwei Lehrer in der Klasse nicht leisten. [00:14:03] Speaker B: Also insofern, ich muss sagen, ansonsten, die Leute waren alle sehr offen, sehr interessiert, wie gesagt, sehr wohlwollend, neugierig. Genau, eher so nach vorne gehen und gucken, wie Visionen haben, umsetzen und so. Das fand ich wirklich super, hat mir gut gefallen. [00:14:24] Speaker A: Gab es noch andere spannende Branchen? Also Hochschule würde mich jetzt irgendwie interessieren, da was mitbekommen oder was ist dir noch hängen geblieben? [00:14:32] Speaker B: Ja, Hochschule jetzt direkt nicht. Ich kann dir gerade noch mal so ein paar Themen reingeben, die eben auch besprochen wurden in so Showcases. Es ging eben zum Beispiel, Marcel Pesch hat gezeigt in einer Live Demo, wie Sozialunternehmen mit Hilfe von KI virtuelle Teammitglieder aufbauen können, passgenau zu ihren Aufgaben werten und zielen. Und genau, die sollen dann quasi können dann in der Verwaltung entlasten, weil sie einfach durch diese Teammitglieder schon in dem Sinne beraten können oder einfach neue Möglichkeiten. [00:15:13] Speaker A: Schaffen können, wie so wirklich passgenaue Agents mit irgendwie der passenden Persönlichkeit für die Kollegen. Also klingt jetzt, klingt spannend. [00:15:21] Speaker B: Ja, ganz genau. So was hatten wir noch. Martin Roth hat selber auch gesprochen, habe ich aber auch nicht gesehen, weil der war halt oben in dem anderen Raum. Es gab so eine Live Demo mit Coaching, zum Coaching mit KI in Echtzeit als Sparingspartnerin. Genau, um Gedanken zu sortieren und persönliche Reflexionen mal zu bekommen, finde ich auch spannend. Genau, Stefan Noller mit dem Teacher Hub, das hatte ich schon erzählt. Jugendhilfe hatten wir. Barbara Lampel hatte einen KI Showcase, da ging es um, der war schon, weiß ich, zwei, drei Jahre, glaube ich her, da war sie in der Firma und dann ging es darum, dass viele Menschen mit Migrationshintergrund dort gearbeitet haben und der Chef, der unter Bericht gesprochen hat, der hat, die haben sich einander nicht verstanden und da hat sie relativ schnell, klingt jetzt eher relativ profan, aber war damals irgendwie wohl noch anspruchsvoller. Und dann hat sie irgendwie so ein Übersetzer Ding, Agent gebaut, was irgendwie ziemlich cool funktioniert hat. [00:16:36] Speaker A: Da habe ich übrigens vor kurzem einen ganz spannenden, Das war nicht mal irgendwie ein Fall oder Use Case, sondern es war einfach die Erkenntnis, dass jemand erzählt hat, naja, wenn du in ein fremdes Land kommst, natürlich kämpfst du mit der Sprache, du versuchst irgendwie hier anzukommen, einen Job zu finden, du musst Behördengänge machen, du kriegst Briefe, die du nicht verstehst. Das sind ganz viele Sachen, die ich schon Probleme mit habe Und ich mir halt nur, ich war auch schon mal im Ausland und hatte da noch mehr Probleme damit und davon kann man ganz schnell überfordert werden. Und wenn man da mindestens irgendwie eine Maschine hat, die einem hilft und die das versteht und einem auch übersetzen kann und eben einem auch gleichzeitig einen Rat geben kann, was das denn jetzt wirklich bedeutet, was wie wichtig das ist und was man jetzt da zu tun hat, das kann ich mir gut vorstellen, dass das viel wert sein kann. [00:17:23] Speaker B: Absolut. Dann erinnere ich mich auch noch ganz witzig an einen Vortrag, der war von Pascal Habers von den Fädelshelfern hier in Köln und der hat einen Telefonbot oder Agenten gebaut und den hat er dann auch in der Live Demo vorgestellt. Und diese Dame mit dieser weiblichen Stimme, die war sehr gründlich, die hat immer sehr oft wiederholt, Also der Pascal hat dann gesagt, okay, mach das mal und mach das mal und jetzt muss, fassen wir das mal zusammen und so weiter. Und sie hat sich einige Male wiederholt. Das war sehr gründlich, aber ja, führte auch zu dem einen oder anderen Lacher. Also insofern, ja, man merkt, oder Fazit ist klar, man merkt auch immer noch mal wieder eine ein oder anderen Stelle. Klar, es kann immer noch mal irgendwie optimiert werden oder so, ne, Aber ansonsten war das auch eine super Demo und genau, und es gab sogar eine Verlosung, weil nämlich jetzt quasi jemand den Bau eines Telefonboards gewonnen hat von Fiddleshelfern bzw. Pascal Habers. Und also eben auch das, da gab es eben noch ein Gewinnspiel dazu und so weiter. Also es ist alles sehr wohlwollend und man will sich helfen und einfach sehr nett, gute Stimmung. [00:18:43] Speaker A: Was mich auf jeden Fall noch interessiert ist, was war denn dein Vortrag, dein Beitrag Was hast du gemacht? [00:18:50] Speaker B: Ja, also es liegt nahe, dass es sich um die künstliche Bild oder Videogenerierung, Avatare und so weiter gehandelt hat. War natürlich auch so. Also ich hab zum einen erstmal meinen Standpunkt vertreten, dass ich persönlich finde, dass nur weil alles technisch möglich ist, muss es nicht immer zwingend überall auch eingesetzt werden. Ich bin gerade in der Sozialwirtschaft sehr für Authentizität. Das habe ich auch ganz klar so vertreten. Das heißt aber nicht, dass nicht mal ein generisches Bild von einer alten Frau in einer Pflegeheimsituation, die ich sonst vielleicht über Stockfoto gefunden hätte, nicht trotzdem, wenn es denn gut gemacht ist, auch natürlich mal generiert werden kann. Hat auch den Vorteil, ich sag mal so, würde jetzt in irgendeinem Pflegeheim eine noch lebende ältere Person geschutet werden für Social Media oder für einen Website Blogbeitrag und dann ist sie vielleicht einen Monat später verstorben, dann wollen die Angehörigen auch nicht permanent konfrontiert werden mit den Bild. Also insofern, es gibt schon Einsatzbereiche, wo ich finde, wo man auch mit generierten Bildern arbeiten kann. Oder aber man schlägt direkt den anderen Weg ein und kann natürlich auch wunderbar mit Journey und den Style Codes so illustrativ arbeiten, also indem man Illustrationen generiert. Und das habe ich dann eben als Alternative gezeigt. Also ich habe eben genau generierte Menschen in der Jugendhilfe und in Pflegeheimen gezeigt. Die sahen auch ehrlicherweise ziemlich echt aus. Das haben die Leute durchaus bestätigt. Witzigerweise hier noch mal eine Anmerkung. Die Bilder für die Jugendhilfe, die sind schwieriger mit mit Journey echt zu generieren. Ich vermute Hintergrund ist der, weil beim KI Training oder beim Modelltraining wahrscheinlich relativ viele Instagram Bilder auch von jungen Leuten benutzt wurden, die all diesen nach hinten getackerten glatten Schönheits Airbrush Filter drauf haben. Insofern ist es viel leichter authentischer alte Gesichter mit Falten zu generieren als junge Gesichter. Das habe ich da aber eben auch noch mal gezeigt. Also wie gesagt, einfach um mal zu zeigen, was überhaupt geht. Wer das für sich wie auch immer anwendet, muss man am Ende selber sehen. Ich habe gezeigt, ich habe die Plattform wiwi gezeigt, wo ich dann quasi alles auf einer Oberfläche habe, direkt verschiedene Bildgeneratoren oder KI Videogeneratoren anspielen kann, so ein Nodding, so ein Nod System. Ich kann das alles miteinander verbinden, also habe alles auf einer Oberfläche, das habe ich irgendwie auch mal kurz in einem Durchlauf präsentiert. Das kam auch ziemlich gut an. Viele kennen natürlich so normale Bildgenerierung schon, aber wenn man dann eben noch mal mit so anderen Tools arbeitet oder anderen Plattformen, das ist dann für alle auch noch nicht so gang und gäbe. Freepig hat ja jetzt mit Spaces auch so ein System. Weiß nicht, ob du das schon auch mitbekommen hast. [00:22:03] Speaker A: Ja, habe ich gesehen, habe ich mich aber auch noch nicht mit beschäftigt. [00:22:07] Speaker B: Genau, ja. Und insofern war das so mein kleiner Beitrag. Wie gesagt, der Slot war eine Viertelstunde, so viel Zeit hatte dann jeder Einzelne gar nicht. Mini Wrap up sozusagen. [00:22:20] Speaker A: Hast du denn immer gutes Feedback gekriegt oder auch so ein bisschen auf dem Flur irgendwie mit Leuten sprechen können, die da waren vor Ort. Hast du das Gefühl gehabt, dass die ganze Veranstaltung gut angekommen ist? [00:22:30] Speaker B: Auf jeden Fall, auf jeden Fall. Also ich habe hier ein, zwei E Mails nach meinem Vortrag, also auf den Vortrag bezogen und irgendwie mit Unterstützung bekommen oder Rückfragen bekommen und auf der Veranstaltung selber auch noch mal und aber auch gesamt gesehen über die Gesellschaft. Die Leute waren sehr zufrieden. Get together danach mit unserer, die du ja auch kennst, GMK Pizza, die haben wir da auch bestellt und es war ein sehr reger Austausch. Es war, wie gesagt, ich wiederhole mich, aber es war einfach wirklich genau so. Es war eine sehr konstruktive, aufgeschlossene, wohlwollende Stimmung. War total cool. [00:23:10] Speaker A: Ja, cool. Hört sich richtig gut an und ich finde es echt schade, dass ich nicht dabei war und nehme mir fest vor, dass ich beim nächsten Mal dann komme. Wird es nächstes Mal geben. [00:23:21] Speaker B: Ich hoffe das sehr. Ich gehe davon aus, weil ich lehne mich jetzt, glaube ich, mal ein bisschen aus dem Fenster, wenn ich sage, oder wenn ich sage, ich glaube Martin Rother, das hat gut gefluppt in unserer Gesamtorganisation, dass wir auch vereinsseitig unterstützt haben. Kann mir vorstellen, dass er das bestimmt vielleicht noch mal in Köln auch machen will mit unserer Unterstützung von gmki. Und ansonsten lohnt sich natürlich immer auch der große Wurf in Berlin. Da sind Dann glaube ich 300 Leute oder so. [00:23:50] Speaker A: Ja, habe ich ja gerade vorgelesen. Da waren wirklich 47 Speaker irgendwie. Da ist dann wirklich aus allen Branchen, die wir am Anfang durchgelesen haben, dann was vertreten. [00:23:59] Speaker B: Ja, ganz genau. Ja, ne Also ist eine gute spannende Branche, spannende Zielgruppen auch. Ja, super. [00:24:10] Speaker A: Weißt du, was ich daran total spannend finde und da weiß ich einfach, dass du so viel besser bist als ich, Ist dieses Vernetzen innerhalb der. Naja, es ist schon irgendwie so ein bisschen auch eine Community, diese ganze KI Bläschen auch hier in Deutschland, oder? [00:24:24] Speaker B: Ja, auf jeden Fall doch. Also klar, jetzt ist, wie soll ich sagen, es ist ein bisschen eine Typfrage, ob jemand offen ist, wie man eben leicht oder schwieriger auf Leute zugeht und dieses Networken. Mir persönlich macht es halt super viel Spaß. Ich war ja auch vorletzte Woche da noch irgendwie auf ein, zwei Events wieder Women in AI Cologne oder hier noch eine andere Veranstaltung. Und ich mag das total gerne und liebe das auch, wenn ich von dem einen höre, der macht das und dann fällt mir relativ schnell Personen ach komm, die musst du mal zusammenbringen und so. Dadurch, dass ich jetzt auch gerade hier durch die Vereinsarbeit auch viele Leute immer kennenlerne, klar ergeben sich da schon ganz gute Strippen, an denen man so ziehen kann. Also positiv gewertet, also dass man eben guckt, wen bringt man wie zusammen, was kann man selber auch mal für sich vielleicht benutzen oder in Anspruch nehmen, welchen Kontakt. Genau, aber so funktioniert es. Ich meine, wir sitzen alle in einem Boot, irgendwie ist alles super schnell und man ist ja dankbar, wenn man irgendwie auf Leute trifft, die einem selber weiterhelfen, auch mal auf der kleinen Tonspur. Insofern, wir machen ja mit dem GMKI auch nichts anderes, dass wir versuchen, Leute quasi in der Regel immer kostenlos mitzunehmen bis jetzt auf unser kommendes Event nächsten Montag. Da haben wir uns mal erlaubt, einen Unkostenbeitrag aufzurufen von kleinsten. [00:25:56] Speaker A: Pass auf, der Podcast wird ausgestrahlt an dem Montag. Das heißt, alle, die jetzt das heute noch hören und die das Brand Brand frisch hören, sozusagen, haben noch die Chance, heute Abend hinzugehen, nämlich zu. [00:26:08] Speaker B: Genau, wir haben Game Over Democracy. Das ist der bisschen ketzerische Titel bezogen auf unseren Abend mit Prof. Dr. Martin Andre, Kölner Medienwissenschaftler, der tourt gerade ganz häufig durchs Fernsehen. Er war gestern Abend noch, habe ich gesehen bei WISO im ZDF und spricht eben über Big Tech und die Abhängigkeiten, die wir haben, also Europa auf diese Firmen bezogen, die Manipulationsmöglichkeiten, die dadurch entstehen, auf Social Media mit KI als Brennglas natürlich. Also was man jetzt alles so super echt und realistisch abbilden kann, wer dann irgendwas gesagt hat, was er nie gesagt hat. Das ist etwas, das ist wichtig, da hinzugucken. Und man liest immer wieder Kritiker, das ist doch alles irgendwie, weiß ich nicht, nicht relevant. Und das hätten wir schon viel eher bemerken müssen. Ja, er hat es auch schon lang probiert. Ich glaube seit 12 Jahren ist Martin Andre dabei, das irgendwie klar zu machen, dass diese Entwicklung, diese monopolistische Machtstruktur oder mindestens, na wie heißt es, nicht monopolistisch, omni. [00:27:36] Speaker A: Polymo, die großen Konzerne haben zu viel Macht und es gibt nur eine Handvoll davon. [00:27:44] Speaker B: Ganz genau. Also und da spricht er auch mit Sicherheit über sein neues Buch Krieg der Medien, aber natürlich eben über das Ganze selber. Das Buch habe ich jetzt schon durch. Ich kann nur sagen, es ist sehr lesenswert, wenn man es liest, dann denkt man nur so, ja klar, warum spricht da keiner drüber und warum nicht schon seit mehreren Jahren? [00:28:12] Speaker A: So langsam kommt es irgendwie an. Also bei mir so langsam auf jeden Fall, bei dir wahrscheinlich auch. Und ich weiß es gar nicht, ob das in der großen ganzen Maße irgendwie schon angekommen ist, was für einen Impact die großen Tech Konzerne und KI hat. Also im Positiven, so wie wir das bei dem AI Impact Days gesehen haben, aber eben auch im Negativen, was wir dann wir sozusagen heute Abend hören werden. Und ich denke, da werden wir auf jeden Fall nächste Woche dann hier im Podcast drüber sprechen, weil ich glaube, das wird eine Veranstaltung, die uns nachhaltig beeindrucken wird und dazu veranlassen wird, hier noch ein bisschen zu reden. [00:28:51] Speaker B: Definitiv. Wie gesagt, wenn man das Buch gelesen hat, es ist sehr einleuchtend und treibt mich seitdem auch noch mehr um, weil er, und da will ich jetzt gar nicht so viel vorwegnehmen, einen wunderbaren Vergleich irgendwie zieht zu vergangenen Zeiten und wo man nur denkt, ja klar, ja genau so ist es. Und hä, warum machen wir das alles so? Also. [00:29:22] Speaker A: Zu vergangenen Entwicklungen, die wir jetzt wiederholen oder was meinst du? [00:29:26] Speaker B: Ja, ich will jetzt, wenn ich das Stichwort sage, dann weiß man es direkt. Also ich will das gar nicht vorwegnehmen, aber es gab gute Beispiele, die das so deutlich versinnbildlicht haben. Kann ich nicht viel verraten. [00:29:41] Speaker A: Reden wir nächste Woche drüber. [00:29:42] Speaker B: Reden wir nächste Woche drüber, Ja, auf jeden Fall. [00:29:44] Speaker A: Sehr gut. Also ich freue mich drauf. [00:29:46] Speaker B: Ich freue mich mega. Ich bin richtig gespannt. [00:29:49] Speaker A: Genau, dann würde ich sagen, bleibt mir gar nicht mehr viel anderes als zu sagen, vielen Dank Steffi, das war cool und spannend. Nächste Veranstaltung, wie gesagt, sozusagen heute bin ich dabei. Und für alle anderen, die das hören und die Interesse haben, sich über KI auszutauschen, die Sorgen haben, die gerne irgendwie aktiv werden wollen, dafür ist der GMKI da. Guckt doch einfach mal auf GMKI Org, sprecht uns an und hört weiter zu, auch nächste Woche wieder. Bis dahin, Tschüss. [00:30:20] Speaker B: Vielen Dank.

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