Episode Transcript
[00:00:00] Speaker A: Ich glaube ja grundsätzlich, ich bin relativ bewandert, was das Thema KI angeht. Heute aber haben wir so ein Thema, wo ich gar nicht so viel Ahnung habe und deswegen bin ich doppelt froh, dass ich zwei große Experten habe. Wie immer bei mir ist Christian Bornmann, grüß dich. Hi Hannes, du bist ja KI Produktmanager, das ist richtig.
In einem großen Konzern und da auch für Softwareprodukte zuständig.
[00:00:26] Speaker B: Ja, genau, Ich arbeite bei eBay als KI Produktmanager, also in der KI Abteilung, aber als Produktmanager, sprich an der Schnittstelle zwischen den Entwicklern und Researchern und dann den Engineers und anderen Teams, die dann KI integriert haben wollen.
[00:00:45] Speaker A: Genau, und darum soll es heute gehen, nämlich um KI und Softwareprodukte. Und da bin ich total froh, dass wir noch einen Experten dabei haben. Da ist nämlich der Nils Borgböhmer und du bist ja auch sowas, aber nicht in einem großen Konzern, sondern in einer kleinen, man sagt dann immer schön agilen Softwarebude. Stimmt das soweit?
[00:01:05] Speaker C: Ja, ich weiß das ehrlich gesagt auch manchmal nicht so genau von der Terminologie, aber genau, wir reden im Moment immer noch von User Experience viel, aber ich bin so kurz davor, das Thema aufzugeben. Aber wir machen prinzipiell sind wir eine kleine Agentur, wir machen Websites und Apps und wir designen, die programmieren, die machen User Research und alles dazwischen, was dafür nötig ist.
[00:01:31] Speaker A: Genau, so lange noch, bis die KI das alles übernimmt, weil wenn man eins hört, dann in der Software und in der Programmierung sowieso, dass die KI wie in allen Branchen alles übernimmt und weil ich wirklich von Software, Programmierung und allem keine Ahnung habe.
Also auch wenn die KI mir jetzt irgendwie Apps programmieren könnte, ich wüsste gar nicht, was ich für Apps programmieren kann sollte. Und das könnt ihr mir heute alles erklären. Und deswegen lass uns direkt reinstürmen. Ich schmeiß mal hier das Intro rein und dann geht's los.
[00:01:59] Speaker C: Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt. Was macht das mit uns?
Finden wir es heraus, gemeinsam mit KI der Podcast des GMKI e. V.
[00:02:14] Speaker A: So, also Aufhänger dieser Folge ist eine Webseite, die ich gefunden habe und euch geschickt habe und gezeigt habe. Ein junger Mann namens namens Rio Lu, der ist der Chefdesigner von Cursor und Cursor ist eine Vibe Coding KI Plattform und der hat diese Webseite quasi im Alleingang geweibe codet und die sieht aus wie ein komplettes Betriebssystem, nämlich wie iOS von vor ein paar Jahren. So, ich war davon total beeindruckt, aber ich glaube, ihr könnt mir das ein bisschen differenzierter erklären. Was hat der gute Mann denn da genau gemacht?
Nils.
[00:02:53] Speaker C: Well. Also er hat auf jeden Fall eine sehr beeindruckende Website gebaut.
Man kann Fenster aufklicken und man kann sie hin und herschieben und es fühlt sich wirklich auch verrückt flüssig an, finde ich. Es hat so alle Elemente.
[00:03:08] Speaker B: Hannes, ich wollte noch Buzzword Alert, Alert. Sollen wir das noch kurz einsortieren? Was ist denn das?
[00:03:15] Speaker A: Ja, das wäre jetzt meine nächste Frage gewesen. Also erklär doch einfach mal, Chris, du kannst das wahrscheinlich sogar besser als ich.
[00:03:21] Speaker B: Oh, also als ich den Begriff das erste Mal gehört habe, da habe ich es dauernd benutzt und dachte so, Vibe, weiß nicht, für mich ist das, wenn du quasi die KI hast, als so eine Art Co Entwickler, die neben dir herläuft. Also wenn du Software entwickelst, hast du oft so lästige Aufgaben, die du auch gerne überspringst, wie zum Beispiel Dokumentation, wie zum Beispie vernünftiges Testen, wenn es ein Problem gibt, das dann wirklich sorgfältig zu lösen, also einen Bug zu fixen, das lässt man gerne weg, weil man es ja doll eilig hat immer. Und Vibe Coding ist, da hast du quasi so eine Art Assistenten, virtuellen Assistenten. Das ist de facto einfach ein KI Modell, was da läuft, was in deine Entwicklungsumgebung reingeplackt ist und die mit dir zusammen Code schreibt. Und das ist für die Leute, die programmieren, relativ lebensverändernd, weil es dich wahnsinnig viel mehr produktiv macht. So, das wäre jetzt so. Nils, ich sehe dich kurz nicken.
[00:04:21] Speaker C: Nee, nee, nee, ich bin total begeistert, weil das ist ja im Prinzip, ich finde, das ist schon eine total aktuelle Beschreibung von wie Programmieren mit KI Unterstützung so funktioniert. Du sagst, es gibt einen Agenten und der ist so neben dir und der hilft dir, die ganzen Sachen zu machen, auf die du keinen Bock hast und so.
Und ich glaube, das ist auch absolut so, wie das heute so ist.
Das ist ja auch interessant, weil diese ganzen Entwicklungen vor einem halben Jahr hätte ich Vibe Coden, glaube ich, noch anders beschrieben. So, das ist, ich glaube, wo das so herkommt, ist, dass die Leute dachten, oh wow, jetzt muss ich überhaupt gar keine Zeile Code mehr einschreiben. Ich kann im Prinzip einfach nur noch mit meinem Computer reden und ihm einfach mach dies, mach jenes und es wird in einer Tour nur großartig. Und es ist so, du hast so den richtigen Vibe in deiner App und so irgendwie so, du bist so, du bist im richtigen Vibe und du flowst irgendwie so dieses Ding jetzt so, weil du musst dich ja gar nicht mehr damit aufhalten, dass du ein Semikolon vergessen hast oder so, Aber deine Beschreibung finde ich deutlich akkurater von so KI unterstützten Programmieren und ja, und diese Website, Hannes, die du geschickt hast, um das händisch zu machen, so hätte auf jeden Fall eine ganze Weile gedauert, würde ich sagen.
Ich glaube, mich würde schon auch interessieren, welche Teile da dran, weil es ist natürlich schon so von den ganzen Grafiken, es ist halt so akkurat. Ich nehme schon an, dass sie sich ein bisschen Mühe gegeben haben, das alles rauszusuchen, weil das sieht Halt aus wie macOS, als wir zur Schule gegangen sind, also vor sieben Jahren 20, aber die Funktionalität ist natürlich trotzdem ziemlich verrückt und das würde niemand abends mal so lässig auf der Couch machen, wäre jetzt mal so meine erste Zusammenfassung.
[00:06:25] Speaker B: Apropos abends lässig auf der Couch, jetzt mal um aus dem waldcodigen Nähkästchen zu plaudern.
Ich habe so ein Couch Projekt, was ich so nebenbei einfach nur für den Spaß an der Freud mache, natürlich irgendwie KI Anwendung und ist eine Art, geht um so eine Reflexions App oder irgendwie sowas. Und ich habe mir das erst so zusammengepromptet, bis ich gemerkt habe, das hilft mir irgendwie. Und da habe ich Ich muss das irgendwie als eine Anwendung machen. Ich will da mit meinem Messenger drüber mitsprechen können. Ich brauche ein bisschen Weboberfläche und es ist so genauso an der Grenze, wo Leute, die jetzt nicht Programmierer sind oder waren, dann aussteigen, dann war es das. Niemand würde sich jetzt eine Agentur nehmen für sorry Nils und sich das Ding programmieren lassen, einfach nur für den Spaß an der Freude.
[00:07:12] Speaker C: Ja klar.
[00:07:13] Speaker B: Und auf einmal ist da dieses Ding und das ist überhaupt gar kein Problem. Ich war gestern Abend auf der Couch, sprichwörtlich, ich saß da habe in dem Fall war es mit Claude mich darüber unterhalten, wie denn dafür eine gute Oberfläche aussehen könnte. Und dann sage ich ja, alles gut, aber jetzt machen wir bitte mal einen Mock. Also es ist quasi so ersten Entwurf von der Webseite und da dachte ich, ja, der macht mir jetzt eine Grafik oder irgendwie sowas. Aber nein, hat er nicht, sondern er hat mir was gemacht, was wir früher immer Click Dummy genannt haben, also vollständig lauffähigen HTML Code, der aussah wie aus dem Ei gepellt, wo der echte Use Cases aus meiner kurzen Beschreibung raus verstanden hat. Und ich habe das angeguckt, Alter, woher weiß der, was ich wollte und warum sieht das so super gut aus?
Das genommen und habe gesagt, ja, das brauche ich aber jetzt für die und die Plattform und so und so. Und dann schnibbelte er das dann da so runt.
Meine Frau weiß immer, dass ich programmiere mit KI, wenn sie an mir vorbeigeht und mich lächelnd vor dem Bildschirm sitzen sieht, weil ich Es kann doch nicht sein, dass das jetzt so gut ist.
[00:08:19] Speaker C: Und wie weit bist du denn gekommen? Wäre glaube ich so meine Frage. Gab es irgendwo so einen Punkt, wo du steckengeblieben bist?
[00:08:25] Speaker B: Böser Nils. Böser Nils, direkt den Finger in die Wunde gelegt, Schieß. Ja, also weil ich habe auch ein.
[00:08:31] Speaker C: Couch Projekt, erzähle ich dir auch gleich.
[00:08:34] Speaker B: Also es ist tatsächlich so, da gibt es auf jeden Fall Grenzen. Also was mir aufgefallen ist, ist zum Beispiel, dass die neue Version von ChatGPT, die baut da Lichtjahre zu groß, die kam da mit einer wahnsinnig komplexen Architektur an. Ich habe es verstanden, weil eigentlich auch tatsächlich Entwickler bin und jahrelang Software entwickelt habe, aber das war viel zu kompliziert, deshalb bin ich auch auf Cloud gewechselt. Die sind so ein bisschen hemdsärmeliger unterwegs, für mich genau die richtige Reiseflughöhe. Aber das ist, Hannes, du hast es in der Vorfolge irgendwann mal gesagt, wenn du Bilder generierst oder Videos, der erste Schuss ist oft echt gut, wo du denkst, boah, das ist ja krass gut geworden mit dem bisschen Prompt. Aber wenn du dann reingehst und dann so was Simples machst, wie zum Beispiel, ja, das Menü finde ich schon cool, aber machen wir das mal bitte mit Tabs und außerdem soll der Chat nicht rechts sein, sondern links dann.
Also manchmal klappt es. Aber dieses Hannes, so wie du das letzte beschrieben hast, mit dem das dann iterativ zu verfeinern.
Also ich habe keinen Zweifel, dass das bald fantastisch funktionieren wird. Aber da Nils, zu deiner Frage, da bin ich dann oft an einem Punkt, wo ich okay, danke, aber den Rest mache ich dann doch jetzt schnell alleine selber. Und dann mache ich es halt so.
[00:09:50] Speaker C: Wie ich es Ah ja, interessant.
[00:09:54] Speaker A: Ja, in der Bildbearbeitung ist es so, du schaffst ein Bild, schaffst du super. Und wenn du aber das zweite Bild haben willst, was dann bitte ähnlich oder genauso aussehen soll, dann bist du schon verloren. Also das ist bei Software und bei Programmierung genauso. Das heißt, ihr sagt mir, wenn ich jetzt anfangen wollen würde zu Vibe coden, ich würde gar nicht so weit kommen oder wie? Ich habe gedacht, ich könnte jetzt einfach.
[00:10:13] Speaker C: Also ich würde erst mal sagen, gut, Chris, du bist selber halt in Softwareland unterwegs und wusstest, wonach du fragst. Also du hattest alleine schon. Das ist vermutlich so ein Ding, das kann man. Aber dass du so die richtige Terminologie hast und irgendwie so grob weiß, wonach du fragst, das ist glaube ich klar, dass das bei vielen Sachen in KI total hilfreich ist.
Hannes, davon hatten wir es irgendwie letzte Woche auch schon mit, dass wenn ich jetzt anfangen würde, Videoproduktion mit KI zu machen, wäre ich vermutlich, würde ich mal mindestens mehr Geld ausgeben am Ende. Aber vermutlich würde ich auch einfach überhaupt nicht so weit kommen wie du, weil ich gar nicht weiß, wonach ich frage. Also ich würde völlig die falschen Wörter benutzen und dann würde es vielleicht am Ende dazu kommen, dass es versteht, dass ich irgendwie ein Intro möchte.
Aber ich glaube, das ist wichtig.
Und dann finde ich, ist schon auch noch so ein klein bisschen so eine Hürde. Chris, du hast das schon angesprochen, du hattest irgendwie ChatGPT und dann bist du auf Claude gewechselt und Hannes, du hattest erwähnt, die Website, über die wir sprechen, wurde von dem Menschen gemacht, der für Cursor arbeitet, was jetzt so eine spezielle KI Coding Plattform ist. Und ja, also du müsstest jetzt quasi als erstes mal rausfinden, wie, Womit legst du denn los? Denn du, wenn du Das haben mir schon viele Bekannte und auch irgendwie Kollegen gesagt, die dann anfingen, einfach in ChatGPT loszulegen und irgendwann fiel ihnen auf so hey, jetzt bin ich hier in diesem Chat und es spuckt mir die ganze Zeit irgendwelche Dateien aus Und dann haben die angefangen, die so zu copy pasten. Die haben dann zwischendurch oh, aber was mache ich denn jetzt? Damit Und dann hat ChatGPT ach so, ja, du brauchst übrigens einen Code Editor oder so. Und dann haben die das da reinkopiert und irgendwann wurden die halt völlig rammelig im Kopf, weil sie gar nicht mehr wussten, was sie alles hin und her copy pasted haben.
[00:12:19] Speaker B: Ich wollte nur, um jetzt in die Bresche fürs Vibe Coding oder sagen wir KI getriebenes entwickeln zu springen. Ich glaube, das, was jetzt hier passiert, im Grundsatz her absolut eine riesen Disruption ist. Und ich bin da komplett bei dir, Nils.
Wir sind jetzt hier, was weiß ich, in den ER Jahren und der C ist gerade erfunden worden und das ist jetzt noch nicht jetzt hier irgendwie, damit fliegen wir jetzt noch nicht auf Mond, aber das, was jetzt schon funktioniert, ist schon wirklich gut. Und wenn sich das so schnell weiterentwickelt, wie das jetzt begonnen hat, dann wird das sehr bald so sein, dass es wirklich, da bin ich fest von überzeugt, dass es ausreicht quasi sich darüber zu unterhalten und dann schreibt das Ding halt und versteht wirklich, was du brauchst und weiß auch, welche Architektur wichtig ist und wann es die Datenbank wechselt, wird die Datenbank wechseln, ohne dass du es bemerkt, weil er es einfach macht. Und ich glaube, für die Software Branche ist das hier auf jeden Fall, der Begriff ist ein bisschen abgegriffen, aber eine Zeitenwende, aber hundertprozentig. Also was mir, ich weiß nicht, wie du das siehst, was mir halt, wenn ich so über die Auswirkungen nachdenke von dem, was hier gerade passiert, dann denke ich mir so, wir sind jetzt in der Stufe, wo der, ich sag mal, der gemeine Entwickler als solcher, der ist auf einmal zehnmal so produktiv. Auf einmal haben wir am Anfang gehabt, werden die Aufgaben, die ich sonst nicht gemacht habe, die aber gut wäre für die Qualität oder sowas, die werden halt erledigt.
Ich mache viel schneller viel mehr Code. Also man ist dann schnell in so einem Mindset von, man moderiert dann die Vorschläge von der KI, entscheidet, was relevant ist, baut das in das Projekt ein, das machen im Moment, also bei mir zumindest in meinem Couch Projekt, mache ich schon noch selber, aber ich bin viel, viel, viel produktiver und ich kann auch Probleme lösen, die konnte ich vorher nicht lösen.
Ich bin UI mäßig eine Katastrophe, Use my UI, aber jetzt auf einmal bin ich stolz auf das, was das Ding da macht. Weil es einfach echt gut aussieht. Ich schicke dir was, wenn ich.
[00:14:13] Speaker C: Ja, ja, ja.
[00:14:14] Speaker B: Und ich glaube, das ist tatsächlich für die Softwareentwickler ist das, also für die Branche ist das ein Thema. Und das dauert nicht mehr lange, dass halt quasi Softwareentwicklung, ich sag's mal euphorisch demokratisiert wird, weil bisher war das Herrschaftswissen, also wie ich eben gesagt habe, du sitzt auf der Couch und hast eine geile Idee, aber du hast nicht die, um einen Prototyp bauen zu lassen.
Ende der Idee. Heute ist das so, du unterhältst dich einfach eine Weile mit oder bald wird es so sein, du unterhältst dich ein bisschen mit KI und auf einmal hast du einen Prototypen und vielleicht ist er so gut, dass er einfach reicht und fertig. Und das ist, Ich finde es für die Softwareentwickler natürlich schwierig. Also darüber müssen wir reden, aber für uns als Gesellschaft ist das mega, weil Software halt einfach ein Produktivitätsfaktor ist, wenn er jedem zur Verfügung steht. Ich meine, wie geil ist das denn?
[00:15:06] Speaker A: Ja, aber jetzt kommen wir wieder zu meiner Ausgangsfrage, weil ich könnte ja jetzt auch anfangen, irgendwie Vibe coden und mir irgendwas überlegen und eine App bauen und so was. Ich habe überhaupt nicht den Kopf dafür, mir zu überlegen, was ich denn für eine App haben will, was die für Funktionalität hat. Chris, du hast gesagt, du bist jetzt nicht der Stärkste in UI.
Ich bin überhaupt nicht stark darin, mir eine Software auszudenken. Ich bin stark darin, mir vielleicht einen Film auszudenken. Und ich erlebe auch, dass meine Kunden, obwohl sie jetzt denken, oh, sie könnten alles mit KI, trotzdem nicht auf den Gedanken kommen, einen Film erstmal zu erzählen, bevor sie ihn dann herstellen. Das heißt also, ich verstehe total, dass viele Leute da Angst vor haben, aber muss man da Angst vor haben oder muss man da in Zukunft Angst vor haben? Nils, du hast, du bist im Grunde ein kleines, ein agiles Unternehmen.
Sieht das von deiner Sicht aus anders aus? Also ihr seid ja auch total KI offen.
[00:16:01] Speaker C: Was heißt KI offen? Ich glaube, es vergeht kein Tag, ohne dass wir irgendwie vier verschiedene KI Dinge benutzen.
Und ich bin total beim Chris.
Vor allen Dingen finde ich den Punkt, wie du das gesagt hast, dass es das demokratisieren wird.
Das finde ich eine ganz, ganz große Stärke von dieser ganzen Entwicklung, die wir so die letzten dreieinhalb Jahre irgendwie gesehen haben Und Das ist tatsächlich auch schon oft im Arbeitsalltag bei mir vorgekommen, dass so, Chris, genau wie du sagst, ich bin so, ich bin immer zwischen Designer und Webentwickler so und ich war immer so auf dieser, auch auf so dieser, dieser Kommunikationsbrücke, die manchmal sehr lang sein kann zwischen diesen zwei Welten.
Es gibt ganz viele Entwickler, die können im Prinzip alles, außer sich in den User reinversetzen und sich irgendwie vorstellen, wo das jetzt Sinn machen würde, einen Knopf hinzusetzen.
Und genauso umgekehrt gibt es eben im Prinzip vermutlich den größeren Teil der Designer, wie die, die so damals UI Design gelernt haben, die einfach nicht so eine richtig gute Vorstellung davon haben, was das denn bedeutet, das funktionierend zu machen, was sie sich da in so einem statischen Bild ausgedacht haben.
Und was ich wirklich Hammer finde, ist, man muss natürlich immer noch wollen, so als der einzelne Charakter in dieser Rolle, aber beide Seiten könnten sich jetzt hervorragend sehr, sehr viel näher kommen, indem sie einfach mal probieren. Also so Designer könnten jetzt einfach mal, und wenn das hinterher für die Tonne ist, weil zum Beispiel in so einem Umfeld wie bei ebay, wie bei euch, das sind ja Ries, also da kann man nicht einfach mal kurz Code reinwerfen, aber ich finde, der viel wichtigere Teil ist ja nicht irgendwas zu machen und früher musste man Programmierer sein, um überhaupt irgendwas zu machen. Ich finde, die allerwichtigste Frage ist, was macht man denn so? Denn, also meiner Erfahrung nach, vielleicht ist das auch so ein Agenturding, aber wir sind irgendwie auch öfter in größeren Unternehmen unterwegs, so als fast wie in so einer Beraterrolle. Ich bin dann oft irgendwie, ich mache weder Design noch Programmierung und versuche die beiden so die Brücke zu schlagen und ich finde der Reibungsverlust in diesem Kommunikationskanal ist viel, viel krass teurer, als wenn irgendwer mal einen Tag Quatsch codet. So und in dieser ganzen Sicht, finde ich, muss man eigentlich gar nicht Angst haben, sondern, also es kommt natürlich immer sehr auf den Blickwinkel an so, aber wenn jetzt das ganze Internet sagt, hey, ihr müsst es als Tool sehen und ihr müsst halt mitmachen, sonst werdet ihr zurücklassen und so, dann ist das vermutlich ein Stück weit so, würde ich sagen, dass du musst dem schon offen gegenüber sein, weil ich könnte mir schon mal mindestens vorstellen, dass in ein paar Jahren oder auch ehrlich gesagt heute schon größere Unternehmen auch von dir erwarten, dass du über deinen eigenen Tellerrand rausgucken kannst, einfach weil es offensichtlich so einfach ist zu machen.
Und das finde ich persönlich eigentlich eine super spannende Aussicht auf diese ganze Sache, weil mein Job macht das einfacher, dass Leute sich besser ausdrücken können.
[00:19:45] Speaker B: 100 Prozent da waren, da waren. Ich habe mir eins sogar aufgeschrieben hier, Kommunikationsbrücke. Ich hoffe, das ist jetzt hier nicht aufgezeichnet worden, meinen Kugelfrach klicken von dem Begriff.
Super geil.
Softwareentwicklung ist Kommunikation im Wesentlichen.
Du hast einen Architekten, du hast jemanden, der sich um die Benutzeroberfläche kümmert, du hast einen Datenbankexperten, du hast dieses, du hast jenes, was weiß ich, Je nachdem, wie komplex es wird, hast du im Prinzip am Ende, keine Ahnung, vielleicht zehn verschiedene Rollen, die miteinander sprechen, die aber originellerweise kein bisschen dieselbe Sprache sprechen.
Und das ist so hier, kennt ihr das aus der Grundschule früher hier, wie heißt das denn, wo der eine das ins Ohr flüstert und dann musste das dem Nächsten sagen.
[00:20:26] Speaker A: Stille Post.
[00:20:27] Speaker B: Ja klar, Stille Post, genau.
[00:20:29] Speaker C: Ja, so Posthäuschen mäßig ist stille Post.
[00:20:32] Speaker B: Und jetzt stellen wir uns mal vor, auf einmal ist das nicht mehr notwendig. Auf einmal ist es so, dass ich noch 10 weitere Arme habe. Und ich habe nicht nur die Idee, die ich eigentlich haben wollte, der Anfang der stillen Post, sondern ich kann die Datenbank selber schreiben, ich kann Architekturen mir überlegen, ich kann das Frontend machen, ich kann was weiß ich was alles machen und ich mache das alles selber, alles aus meinem eigenen Kopf heraus. Und das ist das, was hier gerade passiert.
Und das wird disruptiv die Softwareentwicklungsbranche total verändern.
Ich glaube am Ende zum Besseren, ich glaube, am Ende wird meine Oma auf der Couch sitzen und sich quasi eine Software schreiben, ohne dass sie eine Zeile Code sieht, einfach indem sie sich mit einer KI unterhält. Ich habe ja, ich habe hier ein nettes Beispiel, was jetzt schon anderthalb Jahre her ist.
Vokabeltrainer, total langweiliges Beispiel, aber oh, meine Tochter Sprache, die ich nicht spreche, muss Vokabeln üben.
Papa, kannst du mich Vokabeln abfragen? Nein, leider doch. Okay, Und dann schlechtes Gewissen und dann am Ende ist ein Fünfzeiler prompt daraus geworden, der einfach in einem Dialog mit ihr, dem hast du dann gesagt, okay, welche Sprache, welche Schulstufe welche Schulform, welches Thema, was weiß ich, da waren Rezepte waren gerade angesagt irgendwie. Und dann hat er sich halt mit ihr unterhalten, hat ihr danach gesagt, das und das und das war aber nicht gut, die und die Wörter waren noch nicht richtig und hier mach doch mal die und die Übung und so weiter.
Und das war am Ende, war es ein schlichtes Prompt, hätte man dann noch schicker machen können und besser. Aber ich habe dann mir das angeguckt, wie das dann benutzt wurde und dachte so, boah krass, wenn ich jemandem gesagt hätte, schreib einen Vokabeltrainer mit einer Oberfläche, wo du dich einloggen kannst und wo du dies und das und das Monate ins Land gegangen halt irgendwie, wo ich gedacht habe zum ersten Mal, okay, scheiße, hier passiert gerade was ganz Großes, weil, und ich glaube, das ist der Punkt, es verändert sich, was Software ist. Software früher waren ganz früher, das waren Lochstreifen mit Nullen und Einsen, die irgendwo reingetan wurden, da gab es noch nicht mal einen Bildschirm drauf, da hat sich alles weiterentwickelt jetzt über, Keine Ahnung, 30 40 Jahre. Und auf einmal sind wir an einem Punkt, wo Software der Dialog ist.
Und jetzt, ich sag mal ganz, ganz, ganz hart formuliert, niemand, also außer ganz wenige und ganz spezielle Menschen und ich liebe euch alle, weil ich kenne, einige sind meine besten Freunde, niemand möchte Excel benutzen, es möchte keiner benutzen, niemand machen die Formeln da rein machen, die sind immer falsch, die Grafiken stimmen vorne von hinten nicht. Wir benutzen Excel, um ein Problem zu lösen, genauso wie wir Word benutzen, um ein Problem zu lösen oder Outlook oder was auch immer wir benutzen KI hilft uns KI getriebene Software, wo auf einmal die KI die Software ist und der Dialog die Benutzeroberfläche ist, hilft uns dabei, auf den Kern des Problems zu kommen und nicht mehr jetzt, ja scheiße, jetzt Baustein, neues Feld, aber der Dieter, der ist erst drei Monate im Sabbatical. Ja, das Feld haben wir jetzt nicht, ne?
Und das ist die nächste Dimension Handels aus meiner Sicht. Es ist nicht nur so, dass die Produktivität der Entwickler sich verändert, sondern es entwickelt sich hier gerade eine komplett neue Benutzerführung und die ist, guess what, die Sprache, die wir seit hunderttausenden Jahren langsam entwickelt haben. Und das ist definitiv ein Riesen Gamechanger.
[00:23:57] Speaker A: Ich habe nur die Hälfte verstanden und ich versuche das mal so ein bisschen runterzubrechen. Also die Perspektive, die ihr mir hier gerade aufgezeichnet habt, ist die, dass wir in Zukunft mit dem Computer reden und der hat nicht irgendwie drei Gigabyte an Speicherplatz da hinten drin, weil da irgendwie ein Betriebssystem läuft oder ein Programm läuft, sondern der macht dir das, was du gerade sehen willst, on the fly quasi direkt dahin. Also ich möchte jetzt auf meiner Oberfläche hier einen Knopf haben, wo ich sofort einen Timer starten kann oder wo mein Kalender irgendwie sofort gedrückt wird. Und ist das so richtig? Habe ich das so richtig verstanden, dass die Software so flexibel wird und sich an das anpasst, was ich möchte?
[00:24:38] Speaker C: Also genau, ohne zu sehr in in jetzt Designrichtung abdriften zu wollen und so. Ich finde, was Chris gerade beschrieben hat, dass wir, dass wir das mindestens Excel und Word irgendwie so aussehen, wie sie damals schon auf dem Betriebssystem in der Website aussahen. Also ich mein, ja, es hat irgendwie tausende von Updates gegeben, aber es sind immer noch Zellen, wo man immer noch die gleichen Formeln reinschreibt und vermutlich kann man inzwischen super funky Sachen damit machen. Aber wer macht die denn? Außer irgendwie so super Laser Controlling Leute, die irgendwie so. Aber die allermeisten Menschen sind doch total froh, wenn sie irgendwie ihr Urlaubsbudget da reingekriegt haben und am Ende irgendwie rausgefunden haben, dass sie gleich zusammenschreiben können und dann rechnet denen das zusammen. Das ist ja schon so.
Und die Frage was ist denn, was ist denn überhaupt, was wäre denn die beste Erfahrung für die Nutzer innen? So was ist so die, Was ist denn was? Die Frage ist ja eigentlich, was hast du denn vorzumachen? Du sagst genau richtig, du kommst ja, um ein Problem zu lösen und ich glaube Problem, das ist, Ich weiß immer nicht, ob die Leute das so verstehen, weil manchmal die Leute sehen das ja gar nicht als Problem, sondern sie wollen ja nur was machen. Aber es ist genau das trotzdem das du bist gekommen, um irgendwas zu erledigen. So und was auch immer das Interface ist und wenn das Word ist oder ob das eine Maus und klicken oder sprechen und so. Ich finde, es gibt für alles, was du so vorhast zu tun, gibt es vermutlich die beste Art, das machen zu dürfen mit so einem Computer. Und wir können uns jetzt irgendwie super wilde Sachen vorstellen, aber um irgendwie so ein bisschen auf dem Boden zu bleiben, es gibt bestimmt genug Software heute, die jeder jeden Tag benutzen muss, die auf jeden Fall nicht ideal ist.
So und die könnte man auf jeden Fall deutlich besser machen.
Ich persönlich bin, glaube ich gar nicht fertig davon überzeugt, dass immer Sprechen das sein wird. So, weil ich glaube, ich könnte mir auch vorstellen, dass es genug Use Cases gibt, wo es super ineffizient ist, ständig alles sagen zu müssen.
Aber prinzipiell wir, dass wir als Menschheit überhaupt zusammen funktionieren, haben wir Sprache und Geschichten zu verdenken. So ist die einzige Art und Weise, wie wir uns nicht gegenseitig sofort essen auf der Straße oder mal mindestens killen und dass wir diese Fähigkeit irgendwie unseren digitalen Geräten näher bringen mal mindestens.
Das kann eigentlich nur gut sein. Und wir haben es ja schon mehrfach versucht so, also es gab ja schon viele Versuche in Voice Chats und ich weiß noch, dass mein Stiefvater in der Kanzlei damals, der war dann ganz stolz darauf, der hat dann Dragon Dictate eingeführt und das war so, du musstest das ein halbes Jahr, musstest du das füttern, aber dann war es wirklich ganz gut und er musste eben nicht mehr drei Sekretäre beschäftigen damit, dass sie alles tippen, was er in seinen Voice Recorder gelabert hat.
Und es ist nie so ganz abgehoben, weil die Leute, glaube ich, dann so diese Erwartung entwickeln, dass wenn man sprechen kann, dann sind wir halt gewohnt, dass die Gegenseite auch sinnvoll antwortet und das war bisher nie so.
Also genau. Und jetzt ist es, ich glaube, es fehlt immer noch so ein bisschen, weil die Leute kommen dahinter, dass es dir immer nach dem Mund redet und irgendwie ungern widerspricht und jada jada. Aber prinzipiell ist es das erste Mal so, dass die Leute offensichtlich der Illusion verfallen und anfangen, ihre KI zu heiraten. Also ich mein, das ist doch mal ein gutes Testimonial für eine KI, I guess.
[00:28:38] Speaker B: Absolut. Also ich weiß nicht, ob und wenn, wann ihr Alexa mal im Einsatz hattet. Bei mir war das ungefähr vor zehn Jahren in der Größenordnung und ich weiß noch, wie doll ich mich gefreut habe, jeden Morgen da reinzugehen und zu sagen, Alexa, Spiel SWR 3 oder wann kommt die Müllabfuhr denn diese Woche oder wann fährt denn der Bus oder so. Und ich dachte so, krass Sprache als Eingabegerät, ich habe keine Hand frei, ich muss hier Brote schmieren in der Zwischenzeit und so weiter. Mega. Aber genau wie du gerade beschrieben hast, irgendwann kam ich an den Punkt, habe gedacht, so ich will eigentlich nicht SDR hören, sondern vielleicht möchte ich mich mit jemandem über die Nachrichten unterhalten, die da gerade laufen oder oder oder. Und ich habe es tatsächlich irgendwann auch wieder abgeschaltet und weggeräumt, weil ich gedacht habe, so irgendwie so der nächste Schritt hat mir gefehlt irgendwie, also 100 Prozent, wie du gerade gesagt hast. Und da kommt jetzt natürlich hier die KI, generative KI, gerade jetzt die Sprachsteuerung rein irgendwie, das ist ja absurd gut, finde ich jetzt schon qualitativ. Und wir sind noch am Anfang und ich glaube tatsächlich, dass in dem Moment, wo es so ein Feedback Loop wird und ich darauf dann wieder antworte und so weiter und das Memory, also das, was es sich über mich merkt und wie es dann das einbaut in künftige Dialoge, ich glaube, das macht wirklich einen Unterschied. Also ich glaube, da entsteht wirklich jetzt eine neue Eingabeform, wenngleich ich komplett deiner Meinung bin. Es gibt ganz viele Anwendungsfälle, da macht das keinen Sinn.
[00:30:08] Speaker C: Das muss ich ja gar nicht ausschließen. Also nur weil wir jetzt dieses Chat Interface haben und wenn du irgendwie auf dem Handy diese lustige Bubble von ChatGPT hast, die dann immer so, die ich übrigens ultra nice finde, die so lustig rumwobbeliert und so und dann kannst du mit ihm sprechen.
Du hast es ja eingangs schon erwähnt, dass eigentlich ist Coden mit KI heute so, dass das ist voll integriert in deiner Umgebung, der sitzt da in so einem Seitending, das weiß immer, welche Datei du gerade auf hast und so. Und du musst halt nicht alles beschreiben. Du musst jetzt nicht schreiben, geh bitte in diese Datei und mach die irgendwie ein bisschen schöner, sondern du hast Helfer auf und sagst, füge mal hier eine Funktion hinzu und das ist ja auch ein KI Workflow und du sagst im Prinzip, was du möchtest, nur effizienter. Du musst es nicht austippen oder sagen, muss einfach nur die Datei aufhaben sozusagen. Genau.
[00:31:05] Speaker A: Jetzt muss ich aber doch dich Chris noch mal fragen. Du hast ja vorher gesagt, du wirst jetzt nicht in die Strategie von eBay reingehen und uns zu viele Details verraten. Aber aus Sicht von eben so einem großen Konzern und so einem relativ komplexen Produkt wie ebay das an sich ist, ist es dann auch bald weg oder wie seht ihr das aus der Großkonzern Sicht? Also so ein Produkt wie ebay, wie entwickelt sich sowas weiter?
[00:31:28] Speaker B: Ich bin ja wirklich nur ein kleiner Produktmanager, der auf sein kleines Mikroorganismen da guckt. Das heißt, wie der große Konzern das sieht, Da müsstest du 17 Stufen über mir Leute befragen. Aber was ich wahrnehme, ganz klar ist, dass das Thema, wie können wir erstmal Produktivität steigern in jedem Bereich ist auf jeden Fall angesagt. Und ich glaube, das kann man ganz generell so sagen. Also und das kriege ich auch ganz konkret mit, also AI Productivity ist eins meiner Themen, die ich damit bespiele. Und jetzt Entwicklerproduktivität oder wenn du dann so ein Analytics ist immer ein Riesenthema, sind wir wahrscheinlich auch nicht die einzigen.
Sprich, wie wertest du Daten aus?
Wir sind jetzt 30 Jahre alt, haben gerade Geburtstag gefeiert, da ist einiges an Daten angefallen. Wie wertest du die aus? Und zwar so, dass das jeder kann, auch wenn er nicht gerade jetzt Datenbank programmiert ist und so. Also da passiert ganz viel und ich bin sicher, das passiert überall.
Und gleichzeitig die andere Schiene ist tatsächlich zu deinem Punkt sich zu überlegen, was braucht denn der Konsument in Zukunft? Und ich bilde mir da jetzt nicht ein, da und das ist auch gar nicht meine Aufgabe, da jetzt eine fertige Meinung zu haben, weil das mein Spielbereich ist. Aber was ja klar ist, ist, nachdem wir jetzt hier 15 Jahre lang mit Messengern gearbeitet haben, die jungen Leute sich nur noch Sprachnachrichten schicken und wir visuell irgendwie ein Foto machen, um dann zu gucken, zu googeln im Prinzip, welches Produkt ich denn da jetzt kaufen könnte.
Dass das jetzt in Kombination mit einer KI, die immer mehr über mich als Konsument lernt und mir dann immer zielgerichtete Vorschläge macht, dass das das Konsumentenverhalten verändern wird, das ist wahrscheinlich unstrittig.
Und es ist komplett klar, dass da jetzt Firmen wie wir auf jeden Fall dran arbeiten zu schauen, was muss denn da jetzt intern passieren, um diese neuen Erwartungen zu bedienen.
Das ist das, was meinen Job auf jeden Fall wahnsinnig interessant macht.
[00:33:31] Speaker C: Und so von, also du Entwicklerproduktivität ist, finde ich im Prinzip das Anstrebenswerte, dass du irgendwie die Möglichkeit und nicht nur Entwickler, wie wir auch vorher gesagt haben, dass viele, du hast gerade schon Datenanalysten und so, ich habe irgendwann mal SQL gelernt, könnte ich auf keinen Fall einfach so schreiben, weiß ich nicht, aber ich wüsste vermutlich, was ich fragen müsste, damit es mir so ein Ding ausspuckt.
Ich finde, also so aus, was im Moment noch so ist und da ich bin tatsächlich so ein bisschen zwiegespalten, was meine Erwartungen für die Zukunft angeht, ist so die ganzen, die ganzen neuen Modelle, die jetzt so die letzten Jahre, die letzten dreieinhalb Jahre rauskamen, die wahnsinnige Zeit, die wir schon damit verbringen, sind natürlich immer viel, viel besser geworden und viel größer und so.
Trotzdem ist es, haben wir oft die Erfahrung gemacht, dass wenn du, wenn du jetzt, wenn du nicht ein Prototypen codest, wenn es nicht irgendein Couch Projekt ist, dann musst du sehr, sehr gut darauf achten, wie groß du das Problem formulierst, was du der KI zu tun gibst, weil es superschnell im Moment immer noch passieren kann, dass so eine KI hat ja immer so einen Kontext, wie viel es sich auf einmal merken kann, um was es gerade geht und der ist einfach bei halbwegs komplexer Software einfach auch schnell voll. Also mir ist, ich bin mehr so der UI Programmierer sozusagen und immer wenn ich, wenn ich jetzt irgendwas mit Datenbanken machen müsste oder so, da ist mir die Demokratisierung auf jeden Fall schon aufgefallen. Früher musste ich immer meinen Kollegen Dan hier eine Schnittstelle, kann ich irgendwie was Hübsches haben und so und wenn der halt irgendwie keine Zeit hatte, dann war ich halt festgesteckt und heute kann ich mir irgendwie zumindest mal was funktionieren machen und dann können wir es später schöner machen. Aber also wo ich sehr gespannt bin, was jetzt irgendwie die nächste Zeit so passiert, ist, glaube ich, wie sich diese, wie diese verfügbare Kontextgrösse verändert. Weil in der Praxis heißt das für mich einfach, ich kann losvip coden und ich kann irgendwie auch im Prinzip größere Aufgaben zuweisen und es gibt inzwischen super coole Tools, die zusehen, dass sie den verfügbaren Kontext so ein bisschen leiten. Also wo früher haben Leute einfach gesagt, ich will jetzt eine App, die soll Musik abspielen und die soll idealerweise schön aussehen. So da ist natürlich relativ viel Interpretationsspielraum dazwischen und es ist inzwischen auch klar, dass genau dieser Spielraum ganz oft dazu führt, dass du zu viele Schleifen drehst und dann sozusagen die verfügbare Kapazität voll ist.
Und es gibt Jetzt so Sachen, GitHub hat gerade released ein Tool, das heißt Speck Kit und das führt dich da. Es führt dich, also es macht eher so einen Prozess, wie du den in echt machen würdest sozusagen.
Du machst eine Planungsphase, dann definierst du Aufgaben, dann definierst du Tests und dann machst du so ein an der Hand gehaltenes entwickeln Ding und es macht so. Und das ist eine gute Sache, das ist eine gute Strategie, um dem näher zu kommen. Aber es gibt glaube ich schon noch das Problem, also wenn ich mir so eine große Plattform wie eBay vorstelle oder wir hatten gerade SumUp als Kunden, die haben Tonnen von wirklich kritischer, finanzregulierender Technik da irgendwie so.
Du hast halt immer so ein bisschen das Problem, dass wenn du zu gierig wirst mit dem, was du dir da alles machen lässt, dann verstehst du selber gar nicht, was da gemacht wurde und dann erhöht sich so dieser Haufen von Code, mit dem du ja aber immer weiterarbeiten musst. Und ich finde im Moment ist es quasi, ist es sehr, sehr verführerisch, sich zu viel Code machen zu lassen, wo man sich aber dann halt in einem Jahr denkt, was haben wir hier eigentlich noch mal gemacht?
Und das ist, ich kann mir, Chris, wie du richtig sagst, ich kann mir glaube ich gut vorstellen, dass das, natürlich wissen das alle speziell Leute wie Claude Gemini und so, aber dann kam GPT 5 raus und es war eben nicht so viel krass besser, wie man dachte. Und ich bin eben so ein bisschen gespannt, die Leute fangen an über Investmentgeld zu reden und ob, wo man das alles wieder rein verdient und so. Und ich frage mich so ein bisschen, ob es quasi jetzt noch mal drei so Jahre geben wird oder ob es irgendwie fundamental anders geht. Also das ist so, was ich nur sagen will, ist, wenn wir reden über Coden heute, dann gibt es super viele positive Sachen daran. Aber die Kehrseite für mich aktuell ist, dass man einfach Hölmele aufpassen muss, dass man sich nicht in so eine Ecke manövriert, aus der man dann nicht wieder rauskommt.
Und viele Unternehmen feuern jetzt die Hälfte ihrer Entwickler und so. Ich glaube, dass das eine ganz schlechte Idee ist.
Also du solltest denen alle Tools geben und du solltest die alle schulen und du solltest zusehen und machen und tun. Aber dass wir die nicht mehr brauchen, ist glaube ich, das ist also dafür, das wäre mir im Moment noch zu heiß, wenn es mein Unternehmen wäre. Sagen wir es mal so.
[00:39:27] Speaker B: Hannes, das ist so ein bisschen wie das, was wir letztens hatten, als wir lernen mit KI und werde ich dumm durch KI? Wie viel lasse ich es einfach produzieren und wie tief gehe ich rein? Nils Ich hatte jetzt zum Beispiel auch den Fall jetzt bei meinem Couch Projekt, da hatte ich erst so ein relativ vages Prompt und dann hat er mir da so ein ganzes Projekt hingerendert und dann habe ich mir den Code angeguckt und habe da war so viel, da war so viel wirklich spezifische Annahmen, die der angenommen, die war auch total gut, aber die gingen deutlich über meine Erfahrung hinaus und ich konnte, ich habe den Code quasi nicht mehr verstanden und am Ende habe ich gesagt, okay, das war nett, danke, aber lass es uns lieber so machen, dass du mir der Reihe nach erzählst, was du vorschlägst und ich entscheide jeweils, was mache ich oder was mache ich nicht. Deshalb, ich kannte das von GitHub jetzt noch nicht, aber wir müssen jetzt sofort aufhören mit diesem Podcast, weil ich um mein Projekt weiterzumachen mit diesem Speck sowieso.
Ich glaube, das ist auf jeden Fall der richtige Ansatz. Und ich sage das nur deshalb, weil ich glaube, das ist ja auch immer so ein Lernzyklus. Also genau wie du gerade beschrieben hast. Wir gehen so ein bisschen übers Ziel hinaus, dann merken doof, wir verlieren die Kontrolle, was können wir tun? Wir adaptieren das, was Menschen früher gemacht haben und machen, dass die KI das dann auch so macht. Und dann geht es weiter. Ich glaube, die Iterationen werden sehr schnell und kurz sein und das Ergebnis wird sensationell gut sein.
Und ich bin aber außerdem auch der Meinung, dass es keine super Idee ist, jetzt einfach alle Menschen rauszuschmeißen. Da gibt es ja tausend Beispiele. Klarna Callcenter entlassen und dann scheiße, war doch doof irgendwie. Also ganz einfach ist es doch nicht. Und so ist es auch in der Softwareentwicklung. Davon bin ich überzeugt.
[00:41:11] Speaker A: Ihr nehmt mir alle Fragen aus dem Mund. Ich komme gar nicht zu Wort, weil ihr alles direkt schon beantwortet. Deswegen kann ich mich so ein bisschen auf das Zusammenfassen irgendwie beschränken. Chris Genau wie du gesagt hast, wir haben da glaube ich in einer der letzten Folgen schon mal drüber geredet, dass da das ganze Große überhaupt noch kommt. Und dazu jetzt noch eine technische Frage an euch. Also eine Programmiersprache ist ja nun um einiges präziser als die normale menschliche Sprache. Und wenn wir davon reden, dass wir irgendwann eine Superintelligenz haben, so habe ich euch jetzt verstanden, dann sind wir in Sachen Programmierung gar nicht mehr so weit davon entfernt, dass die KI viel mehr Dinge machen kann, als wir verstehen und wir sollten nicht alle rausschmeißen, weil die letzten, die noch bisschen mitkommen, die Experten, die brauchen wir dann doch schon, weil sonst sind wir komplett abgehangen. Habe ich das so richtig verstanden?
[00:41:58] Speaker C: Das ist eine interessante Frage, würde ich sagen.
Also ich habe mich ja schon öfter mal gefragt die letzte Zeit, die Programmiersprachen, die wir benutzen, die sind halt für Menschen gemacht.
So ich habe es dem Chris in den Augen angesehen, weil die sind präziser als jetzt einfach Englisch oder Deutsch, OK, so, aber sie sind trotzdem für Menschen gemacht, weil wir halt so wahnsinnig schlecht da drin sind in eins und zu denken so wir wollen jetzt mal nicht mit Quantencomputern anfangen, who knows, was da so los ist. Aber prinzipiell, es gab doch irgendwann mal dieses schöne Beispiel, ich weiß nicht, ob euch das vielleicht mal gesehen hat oder so, aber da hat irgendjemand einfach zwei verschiedene KI Modelle auf Lautsprecher am Telefon sich gegenübergestellt und dann haben die angefangen Englisch miteinander zu reden und nach einer halben Minute haben die festgestellt, dass sie beide in der KI sind und haben dann einfach so eine viel effizientere Sprache erfunden und du hast überhaupt nicht mehr verstanden, was sie gesagt haben. Sie waren aber offensichtlich sehr glücklich mit ihrem Kommunikations.
[00:43:07] Speaker A: Das war R D Sprache.
[00:43:09] Speaker C: Ja genau, so eine Art von RD zur Sprache. Und deswegen stellt sich natürlich die Frage, wenn Chris genau wie du sagst, wir wollen jetzt irgendwie, dass die KI emuliert, was die Menschen machen, was jetzt Halt irgendwie so JavaScript und Python und so ein Kram programmieren ist. Aber das haben wir ja überhaupt nur erfunden, um uns das einfacher zu machen.
So und deswegen, aber ich glaube ich bin da immer so ein bisschen, also da fängt glaube ich meine, da fängt es wirklich an für mich unklar zu werden, wie die Zukunft ist. Denn ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass eine KI deutlich besser klarkommt oder effizienter umgehen kann mit ihrem Speicher, wenn sie nicht diese ganze High Level Programmiersprache für Menschen verwenden muss.
Allerdings verliert man dann halt auch total den Zugang. Also dann, wo es dann, also das ist so, keine Ahnung, da wird es für mich wirklich so ein bisschen orakelig.
[00:44:08] Speaker B: Ich habe das Problem, dass mein Aperol leider in der Zwischenzeit, das ist schon wieder so grenzdunkel irgendwie habe ich noch nie drüber nachgedacht, aber KI hier gerade zuhört, was sie 100 Prozent tut. Dann haben sie spätestens jetzt auf die Idee gebracht.
[00:44:28] Speaker C: Lass einfach Bits nehmen. Ja, I don't know.
[00:44:32] Speaker A: Ich komme jetzt langsam zum Schluss, weil mir fallen jetzt auch sowieso keine Fragen mehr ein. Vielleicht übergebe ich einfach das Wort für den Abschluss dieses Mal an Chris, weil ich wirklich von dem Thema total fasziniert bin, euch gebannt zugehört habe. Mir raucht jetzt vollkommen der Kopf.
[00:44:46] Speaker C: Cool.
[00:44:48] Speaker A: Und deswegen hoffe ich, dass der Chris, dass der Chris hier ein gutes Fazit rauskriegt und vielleicht einfach aus deiner Sicht noch mal so die Perspektive, wo segeln wir hin mit dem ganzen Software Ding? Wann ist der Mensch da wirklich überholt in Sachen Software? Brauchen wir dann überhaupt noch Software? Wird es noch Software in dem Sinne geben?
[00:45:07] Speaker B: Wow, no pressure.
Genau, 15 Sekunden oder weniger. Also erstens muss ich sagen, hat super Spaß gemacht. Vielen Dank für deine Perspektive, Nils. Du musst unbedingt wiederkommen. Wir sollten das regelmäßig machen, alle drei Monate Check in. Was hat sich weiterentwickelt? Ich glaube, das Ganze wird in großen Sprüngen passieren.
Hannes, zu deinem Punkt. Die gute Nachricht ist, am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es einfach noch nicht das Ende.
So wird sich das hier, glaube ich, weiterentwickeln. Wir haben ja alle eine riesen Chance. Ich meinte das mit der Demokratisierung komplett ernst. Also diese Modelle, das ist im Moment noch so ein bisschen, genau wie du gesagt hast, man muss es dann wegspeichern, man muss wissen, was man damit macht, Aber das macht schnips. Bis Weihnachten haben die Modelle das drauf und auf einmal schreiben die wirklich Software für dich und dann Hannes, irgendwann ruft dich dein ChatGPT an und hör mal hier die letzten fünf Ideen von dir, die fand ich echt cool. Ich habe da mal eine App gebaut, die kannst du dir jetzt auch im App Store runterladen oder irgendwie sowas. Und das wird guten Ideen einen riesen Hebel geben. Wir müssen aufpassen, dass wir das alles so gestalten von der Veränderung her, dass jetzt nicht hier die Leute alle auf der Strecke bleiben. Also Demokratie, Demokratie heißt ja auch immer, das ist nicht nur eine Möglichkeit, sondern es ist auch eine Pflicht. Das heißt, das sollten wir doch alle benutzen. Wir müssen uns auch wirklich alle einbringen, die Oma anrufen und die Tochter oder den was weiß ich wen. Wir sollten dann auch wirklich die Ideen, die sonst nie umgesetzt würden, auch umsetzen lassen. Und da Riesenchance für die Gesellschaft. Alles andere liegt in unserer Hand und lasst uns das gemeinsam machen.
[00:46:44] Speaker A: Ja, und wenn die KI alle Arbeit und alle Jobs und alle Software genommen hat, dann setze ich mich in den Garten und züchte Tomaten. Das ist sowieso meine friedliche Perspektive, weil das wird mir die KI nicht nehmen.
Schönes Schlusswort von euch. Vielen Dank an euch beide. Vielen Dank Nils, dass du zu Gast warst. Und abschließend kann ich eigentlich nur noch sagen, dass wer auch immer diesen Podcast zuhört, sich gerne bei uns melden kann mit Fragen, mit Themenanregungen, mit Kritik und allem weiteren. PodcastMKI Org. Da dürft ihr gerne hinschreiben. Und ansonsten freuen wir uns nächste Woche über das nächste Thema zu reden. Wir wissen noch gar nicht, was es ist. Wir werden uns was Spannendes ausdenken. Ich sag bis dahin. Ich sag danke Nils und danke Chris.
[00:47:27] Speaker C: Cool, danke, dass ich da sein durfte.
[00:47:29] Speaker B: Bis in drei Monaten. Nils, spätestens.
[00:47:32] Speaker C: Sehr gerne.
[00:47:33] Speaker B: Auf jeden Fall.
Tschüss. Ciao.
[00:47:40] Speaker A: So, ich lass laufen. Jetzt können wir noch ein bisschen so.
[00:47:42] Speaker B: Quatschen, aber jetzt haben wir aus Versehen schon alles abgegrast irgendwie. Ich hätte mich wahnsinnig interessiert mit deiner UI oder UX Perspektive, wie du das empfindest. Ich finde es wirklich krass, wie dicht wir an Anwendungen sind, die gar keine Oberfläche mehr haben. Also ganz ehrlich, die Use Cases, wenn ich die weiterdenke, die sind immer erst dran mit ja, wie kann ich denn jetzt ChatGPT benutzen für XY? Aber nur weil sie noch nicht verstanden haben, dass wenn sie das Problem der KI erklärt haben und die das dann wiederum an drei Unteragenten weitergibt, die das dann einfach erledigen, dass das Problem dann komplett verschwindet.
Das finde ich so faszinierend. Und ich habe das Gefühl, wir haben jetzt dreiig Jahre lang geübt, Software zu akzeptieren, aber Software, niemand wollte Software. Software ist, du sprichst, du hast so, du sprichst gebrochen Russisch, Hannes, dann musst du mit deinem gebrochenen Russisch jemanden das erklären, dem Rußen, der muss es dann aber mit seinem gebrochenen Italienisch, dem Italiener weiter erklären und der macht dann was für dich. Und Vielleicht sind noch 5 andere Sprachen dazwischen. So läuft Softwareentwicklung ja heutzutage. Das ist völlig absurd.
[00:48:47] Speaker A: Und deshalb genau Frust, das Trovie.
[00:48:51] Speaker C: Also ich finde, meine Mama ist original immer das beste Beispiel, für das niemand jemand Software wollte.
You gotta fix your mama's wifi. Das ist so, Sag mir doch mal, was auf deinem Bildschirm ist und dann liest du dir einfach alles vor, ungeachtet davon, ob das im gleichen Fenster ist oder nicht.
Da steht Start, sie möchte es nicht, sie möchte sich nicht damit beschäftigen, dass da ein Fenster ist.
Warum das jetzt nur das hat und das andere nicht und so.
Das will der einfach nicht ins Hirn. Und ich finde auch, also wenn die hat original eine Scheiß UX so und sie möchte nicht, sie möchte lieber eine bessere haben.
[00:49:33] Speaker A: Aber ohne Witz, so geht's mir genauso, ne? Und ich fühle mich auch inzwischen schon alt. Ich habe so keinen Bock, dass ich für mein, für meine Spülmaschine, für meinen Wäschetrockner und für meine Solaranlage eine App.
Was soll da, also wo richtig Geld.
[00:49:46] Speaker B: Verloren geht, ist ja in den Firmen. Also wir haben als SAP egal irgendein Modul von irgendeiner Firma, die halt für, wenn du, egal was ich bestellen will, ich muss da reingehen und dann zwingt mich Dieses System ungelogen 200 Dropdown Felder auszufüllen mit Informationen, die ich einfach nicht habe.
Und dann dauert das für mich drei Monate, bis ich rausgefunden habe. Und das, was für ein Scheiß, warum ist das nicht ein Chat, wo der sagt, hör mal Christian, was brauchst du denn? Ja, ich muss ja eine Softwarebestellung machen. Und dann unterhält er sich halt mit mir eine Weile oder mit deiner Datenbank.
[00:50:23] Speaker A: Die die ganzen Daten eh schon kennt, dass du den Scheiß eingeben musst.
[00:50:26] Speaker B: Das ist so Herrschaftswissen. Also und, aber was da eine Ineffizienz drin ist, was da eine Kohle rausgeht halt.
Also das ist einfach.
[00:50:34] Speaker C: Und das hat ja so einen krassen Hebel, weil das ist ja nicht, Das sind so 1000 Leute, die das benutzen. Okay, aber wenn die jeweils was für eine Million bestellen, dann. Also, ne? Das ist ja das Krasse an der Geschichte, dass diese ganzen Workflows sind einfach so absurd teuer.